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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Kunstgeschichte). Abstract: Wie wird die Authentizität und Ehrlichkeit in Nan Goldins Fotografien erreicht? Welche kompositorischen Mittel bewirken ein Gefühl von Nähe? Diese Fragen werden in der Ausarbeitung behandelt. Goldins Werk umfasst Selbstporträts sowie Porträt-, Akt-, Moment- und Interieuraufnahmen ihrer "Familie" und lässt sich als autobiografische Fotografie oder visuelles Tagebuch charakterisieren. Ihr Blick durch die Linse gewährt Einblicke in ihr privates Dasein, wodurch der Betrachter zum Voyeur wird. Goldins Arbeit unterscheidet sich von den Werken von Cindy Sherman und August Sander, die ebenfalls den Menschen und dessen gesellschaftliche Einbettung thematisieren. Während Sherman skurrile Identitäten parodiert und Sander Personen zeigt, die als nicht bildwürdig galten, lebt Goldin in der Welt, die sie abbildet. Sie schafft eine intensive Nähe zwischen Fotografien und Betrachter, indem sie Einblicke in intime Situationen gewährt. Die wiederkehrenden Personen, allesamt Freunde von Goldin, erzeugen Vertrautheit und ermöglichen es, fremde Menschen in verschiedenen Lebenslagen zu begleiten. Diese Form der Authentizität und Ehrlichkeit macht Goldins Werk besonders.
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Nan Goldin. Ihre Porträtfotografien im Vergleich, Ann-Katrin Boberg
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