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Diese Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Klinische Psychologie behandelt die Gemeinsamkeiten von Essstörungen und das übergeordnete Therapieziel, den Betroffenen zu helfen, ausreichende Copingstrategien zu entwickeln, um Rückfälle zu vermeiden und ein erfülltes Leben zu führen. Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter, deren Ursachen und Krankheitsverlauf individuell variieren, aber die Betroffenen ähnliche Gefühle in Bezug auf ihre Erkrankung teilen. Während früher der Fokus auf der Differenzierung einzelner Essstörungen lag, gewinnt heute ein transdiagnostischer Ansatz an Bedeutung, der bei der Therapie hilfreich ist, da viele Betroffene im Laufe ihres Lebens zwischen verschiedenen Essstörungen wechseln. Dieser Ansatz lenkt die Aufmerksamkeit auf gemeinsame Aspekte und Prozesse, die für den Therapieerfolg entscheidend sein können. Zudem sind die Ursachen von Essstörungen multifaktoriell und beinhalten nicht nur individuelle Faktoren, sondern auch soziale und familiäre Einflüsse. Die Komplexität der Essstörungen hat Auswirkungen auf die Therapieplanung und -methoden, die am Beispiel von ANAD e. V. erläutert werden, wo interdisziplinäre Teams Betroffene und ihre Familien unterstützen.
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Essstörungen als multifaktorielle Erkrankung und daraus resultierende Konsequenzen für die Behandlung, Martina Hark
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- 2024
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