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Kein anderes Werk dokumentiert so präzise und eindrucksvoll die Teile der bundesrepublikanischen Geschichte, die oft von Politikern, Journalisten und Historikern verschwiegen werden. Im zweiten Band seiner Erinnerungen offenbart Heinrich Hannover, dass die Bundesrepublik auch nach den gesellschaftlichen Veränderungen von 1968 an tiefen Problemen litt. Der Staat hatte zwar die Terroristen der ersten und zweiten Generation benannt, doch Hannover bietet anhand spannender Fälle eine alternative Perspektive. Er zeigt, dass die Bundesrepublik auch weiterhin gegen ihre Kritiker kämpfte, etwa gegen Kriegs- und Atomwaffengegner, und dass in ihrem Justizsystem oft noch die schrecklichen Juristen des Nationalsozialismus Einfluss hatten. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten verteidigte Hannover Angeklagte in Prozessen wegen Landesverrats und gegen Hans Modrow, dem Wahlfälschung vorgeworfen wurde. Sogar Ereignisse, die als verjährt galten, wurden von ihm neu aufgerollt, wie der Mord an Ernst Thalmann und das Verfahren gegen Carl von Ossietzky. Dieses Buch ist erlebte Geschichte aus erster Hand und zugleich so spannend wie ein Krimi.
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Die Republik vor Gericht 1975-1995, Heinrich Hannover
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