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Tagebücher 1933-1934

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Obwohl jüdischer Herkunft, blieb Victor Klemperer während des Faschismus in Deutschland. Die Ehe mit einer Nichtjüdin bewahrte ihn vor der Deportation. Als er sein Lehramt an der Technischen Hochschule in Dresden verlor, die zunehmenden Repressalien seine wissenschaftliche Arbeit verhinderten, wurde ihm das Tagebuch zur "Balancierstange", ohne die er abgestürzt wäre. Mit minutiöser Genauigkeit hielt er fest, was er erlebte, was er sah, was ihm zugetragen wurde. "Beobachten, notieren, studieren" - das war die ständige Forderung, die er an sich selbst stellte. Er wollte der "Kulturgeschichtsschreiber der Katastrophe" sein, aber er ist darüber hinaus auch der Chronist von Schicksalen und Familientragödien geworden, über die die Zeit hinwegging. Tag für Tag löste er seine selbstgesetzte Zeugnispflicht ein, trotz ständiger Todesgefahr, Zwangsarbeit und entwürdigender Existenz im "Judenhaus". Er notierte Gerüchte, Witze, Nachrichten und immer wieder die Sprache des Dritten Reiches, die er für sein berühmt gewordenes Buch "LTI" sammelte. Aus dieser leidenschaftlichen Chronistenarbeit wurde ein einmaliges, ungewöhnliches Zeugnis über den Alltag der Judenverfolgung: ein Zeitdokument von außerordentlicher Faszination.

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Tagebücher 1933-1934, Victor Klemperer

Language
Released
1999
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(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€2.79

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4.7
Excellent
125 Ratings

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Title
Tagebücher 1933-1934
Language
German
Publisher
Aufbau
Released
1999
Format
Paperback
ISBN10
3746655145
ISBN13
9783746655147
Series
Rating
4.7 out of 5
Description
Obwohl jüdischer Herkunft, blieb Victor Klemperer während des Faschismus in Deutschland. Die Ehe mit einer Nichtjüdin bewahrte ihn vor der Deportation. Als er sein Lehramt an der Technischen Hochschule in Dresden verlor, die zunehmenden Repressalien seine wissenschaftliche Arbeit verhinderten, wurde ihm das Tagebuch zur "Balancierstange", ohne die er abgestürzt wäre. Mit minutiöser Genauigkeit hielt er fest, was er erlebte, was er sah, was ihm zugetragen wurde. "Beobachten, notieren, studieren" - das war die ständige Forderung, die er an sich selbst stellte. Er wollte der "Kulturgeschichtsschreiber der Katastrophe" sein, aber er ist darüber hinaus auch der Chronist von Schicksalen und Familientragödien geworden, über die die Zeit hinwegging. Tag für Tag löste er seine selbstgesetzte Zeugnispflicht ein, trotz ständiger Todesgefahr, Zwangsarbeit und entwürdigender Existenz im "Judenhaus". Er notierte Gerüchte, Witze, Nachrichten und immer wieder die Sprache des Dritten Reiches, die er für sein berühmt gewordenes Buch "LTI" sammelte. Aus dieser leidenschaftlichen Chronistenarbeit wurde ein einmaliges, ungewöhnliches Zeugnis über den Alltag der Judenverfolgung: ein Zeitdokument von außerordentlicher Faszination.