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Die Lektüre bietet zahlreiche Beispiele und einen lockeren Stil, der das Lesen zum Vergnügen macht. Der Autor betont, dass die Welt im Wandel ist und fordert dazu auf, aktiv an der Zukunft teilzunehmen. Der Kulturkritiker und Trendscout zeigt, wie das Internet eine Umpolung in der Gesellschaft bewirkt hat, vergleichbar mit einer zweiten Renaissance. Neue Kommunikationsformen und Beziehungen entstehen, wobei hierarchische Strukturen durch interaktive Prinzipien ersetzt werden. In der Open-Source-Gesellschaft haben alle Zugang zu Wissen, wodurch sich Menschen von manipulierbaren Konsumenten zu informierten Mitgestaltern eines sozial-wirtschaftlichen Netzwerks entwickeln. Die Analyse wird als packend beschrieben und bietet neue intellektuelle Anstöße, um die gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung besser zu verstehen. Rushkoffs Betrachtung der vernetzten Open-Source-Gesellschaft ist ein Aufruf zur aktiven Teilnahme in einer Ära, in der das Kollektiv im Mittelpunkt steht. Es bleibt abzuwarten, ob diese "neue Renaissance" tatsächlich ein Zeitalter der Kooperation einleitet. In seinen früheren Werken hat sich der Autor als scharfsinniger Analytiker technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen erwiesen, und es besteht Hoffnung, dass dies auch hier der Fall ist.
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Die neue Renaissance, Douglas Rushkoff, Elisabeth Liebl
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