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Jahrtausendelang galt in einer von Männern dominierten Kirche das Gebot, dass Frauen schweigen sollten. Frauen hielten sich daran, knieten vor Kanzeln und Altären, von denen ihnen oft Minderwertigkeit gepredigt wurde. Neue Forschungsergebnisse und die Auswertung der "gnostischen Evangelien" könnten dies nun grundlegend ändern. Es spricht vieles dafür, dass die Kirche ohne Maria von Magdala, die oft als "Sünderin" und "Prostituierte" bezeichnet wurde, nie existiert hätte. Maria Magdalena nimmt eine zentrale Rolle im Leben Jesu ein; sie war seine engste Gefährtin, die erste Apostolin und Führerin der Gnosis, eine Art "erste Päpstin", die von der Männerkirche verraten wurde. In vielen religiösen Bewegungen, die sich gegen Rom formierten, spielte sie eine entscheidende Rolle und galt als "Eingeweihte in die Geheimnisse des Alls". Margret E. Arminger sieht in Maria Magdalena eine der dominierenden Figuren im Christentum. Ihre Rolle als weibliche Kirchengründerin könnte in der heutigen Zeit weitreichende Folgen haben. Diskussionen über die weibliche Rolle in der Kirche müssten in einem neuen Licht betrachtet werden. Maria Magdalena könnte die verkrusteten Strukturen der Kirche aufbrechen und den Weg für einen Neuanfang bereiten.
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Die verratene Päpstin, Margret E. Arminger
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