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Flaneure, Musen, Bohemiens

Literatenleben in Berlin

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  • 239 pages
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Nicht nur Paris war die große Quelle der Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts, sondern auch Berlin, das um die Jahrhundertwende als modernste Metropole Europas galt. Die Stadt verwandelte sich rasant und wurde in den 20er Jahren zu einem Zentrum der Künste, in dem sich Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit entfalteten. Besonders der Film prägte das Stadtbild, mit prächtigen Filmpalästen wie dem Marmorhaus und dem Gloriapalast. Im Romanischen Café trafen sich bedeutende Künstler wie Else Lasker-Schüler, Herwarth Walden und Gottfried Benn. Else lebte exzentrisch und war eine anerkannte Größe unter der Berliner Bohème, die ihren jüngeren Geliebten Gottfried in die richtigen Kreise einführte. Hier verkehrte auch Ernst Rowohlt, ein leidenschaftlicher Verleger, der viele Talente entdeckte, darunter Hans Fallada und Robert Musil. E. T. A. Hoffmann lebte am Gendarmenmarkt, während Erich Kästner in Berlin seine produktivsten Jahre erlebte. Trotz des Verschwindens der Friedrichshagener Dichterkolonie bleibt Berlin ein Magnet für Schriftsteller. Die Autorinnen zeichnen das Leben der Nachkriegskünstler Henry Ries und Leonie Ossowski nach und führen zu zeitgenössischen Künstlern wie Roberto Giardina und Kerstin Hensel, die Berlin als ihre inspirierende Heimat betrachten.

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Flaneure, Musen, Bohemiens, Christiane Landgrebe, Cornelie Kister

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1998
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(Paperback),
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Good
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