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Ein Buch, das die Sexualmoral verständlich darstellt und kirchliche Positionen kritisch hinterfragt, während es neue moraltheologische Ansätze präsentiert und bleibend gültige Aspekte aufzeigt. Friedrich Nietzsche warf der kirchlichen Sexualmoral vor, Eros zu vergiften, was zu Verengungen, strengen Verboten und Unterdrückung führte. Dies hat dazu geführt, dass viele Menschen sich von der Kirche abwenden, um ihre Sexualität ungezwungen zu leben. Der Vertrauensverlust, insbesondere nach den Fällen sexuellen Missbrauchs, betrifft auch die Gläubigen. Der Moraltheologe Martin M. Lintner möchte mit seinem Werk einen Beitrag leisten, um Eros von seiner Sexual- und Leibfeindlichkeit zu befreien und von der Reduzierung auf bloße Lust zu distanzieren. Er untersucht die Wurzeln leibfeindlicher Tendenzen in der Tradition, insbesondere im Alten und Neuen Testament sowie im Mittelalter. Der Fokus liegt jedoch auf der Gegenwart. Ausgehend vom Zweiten Vatikanischen Konzil sucht er einen Dialog mit den Natur- und Humanwissenschaften, um die Sexualmoral als positiven, lebensnahen Beitrag für die heutige Gesellschaft zu entfalten. Lintner thematisiert Sexualität in verschiedenen Lebensformen, hinterfragt die kirchlichen Positionen und behandelt aktuelle Herausforderungen wie Pädophilie und Pornografie. Sein Buch plädiert für ein neues Selbstverständnis der kirchlichen Sexualmoral, das Hilfe und Orientierung bietet und sich auf die gesellschaftli
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Den Eros entgiften, Martin M. Lintner
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