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Lebenskollektive

Bündnisse im Anthropozän

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In diesem programmatischen Essay steht das Konzept der Lebenskollektive, die zugleich Denkkollektive sind, im Mittelpunkt. Aus einer historisch-materialistischen Perspektive werden die langfristigen natürlichen und gesellschaftlichen Prozesse diskutiert, die ins Anthropozän als neuem Erdzeitalter geführt haben. Den Autoren geht es um eine Gattungsreflexion und somit um eine Neubestimmung des Menschen, die die Zeitskalen der gekoppelten Erd- und Menschheitsgeschichte ebenso berücksichtigt wie das Wissen um planetare Belastungsgrenzen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch planetare Gestaltungsmacht, aber zugleich sind seine Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten ungleich verteilt. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren nach der Bündnisfähigkeit unserer Gattung – mit der Natur wie untereinander – als Voraussetzung, um globale Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Lokale Lebenskollektive und global agierende Denkkollektive eröffnen Perspektiven, um ein am miteinander Geteilten orientiertes Gattungsbewusstsein auszubilden und tragfähige Zukunftswege zu entwerfen.

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Lebenskollektive, Fynn Ole Engler, Jürgen Renn

Language
Released
2026
Binding
(Paperback)
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Title
Lebenskollektive
Subtitle
Bündnisse im Anthropozän
Language
German
Released
2026
Format
Paperback
Pages
180
ISBN13
9783751830829
Series
Description
In diesem programmatischen Essay steht das Konzept der Lebenskollektive, die zugleich Denkkollektive sind, im Mittelpunkt. Aus einer historisch-materialistischen Perspektive werden die langfristigen natürlichen und gesellschaftlichen Prozesse diskutiert, die ins Anthropozän als neuem Erdzeitalter geführt haben. Den Autoren geht es um eine Gattungsreflexion und somit um eine Neubestimmung des Menschen, die die Zeitskalen der gekoppelten Erd- und Menschheitsgeschichte ebenso berücksichtigt wie das Wissen um planetare Belastungsgrenzen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch planetare Gestaltungsmacht, aber zugleich sind seine Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten ungleich verteilt. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren nach der Bündnisfähigkeit unserer Gattung – mit der Natur wie untereinander – als Voraussetzung, um globale Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Lokale Lebenskollektive und global agierende Denkkollektive eröffnen Perspektiven, um ein am miteinander Geteilten orientiertes Gattungsbewusstsein auszubilden und tragfähige Zukunftswege zu entwerfen.