Explore the latest books of this year!
Bookbot

Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1112: Technologische Urteilskraft

Zu einer Ethik technischen Handelns

Parameters

  • 312 pages
  • 11 hours of reading

More about the book

Mit technologischer Urteilskraft ist das Programm einer praktischen Philosophie gemeint, die ihre Maßstäbe aus dem reflexiven Verhältnis von technischem Handeln und moralischem Urteil entwickelt. Wie in einer ausführlichen philosophiegeschichtlichen Darstellung von der Antike bis zur Gegenwart gezeigt wird, hatten Philosophen immer schon eine Ahnung davon, daß sich technisch Mittel nicht darin erschöpfen, vorausgesetzte Zwecke zu realisieren, sondern auch umgekehrt Einfluß auf die Zielvorstellungen ausüben. Besonders in diesem Jahrhundert ist die Erfahrung einer eigenen Dynamik der Technik manifest geworden, wie belegt wird. Auf diesen historischen Aufriß folgen eigene systematische Überlegungen des Autors, die in Abgrenzung zur gegenwärtigen Technikphilosophie explizit an den philosophiegeschichtlich erreichten Problemstand anknüpfen. Die praktische Konsequenz besteht im Entwurf einer reflexiven Ethik, die nicht abstrakt Prinzipien »anwendet«, sondern ihre Normen und Werte in der Wechselbeziehung mit ihren technischen Handlungsbedingungen konkretisiert.

Book purchase

Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1112: Technologische Urteilskraft, Johannes Rohbeck

Language
Released
1993
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1112: Technologische Urteilskraft
Subtitle
Zu einer Ethik technischen Handelns
Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
1993
Format
Paperback
Pages
312
ISBN10
3518287125
ISBN13
9783518287125
Series
Description
Mit technologischer Urteilskraft ist das Programm einer praktischen Philosophie gemeint, die ihre Maßstäbe aus dem reflexiven Verhältnis von technischem Handeln und moralischem Urteil entwickelt. Wie in einer ausführlichen philosophiegeschichtlichen Darstellung von der Antike bis zur Gegenwart gezeigt wird, hatten Philosophen immer schon eine Ahnung davon, daß sich technisch Mittel nicht darin erschöpfen, vorausgesetzte Zwecke zu realisieren, sondern auch umgekehrt Einfluß auf die Zielvorstellungen ausüben. Besonders in diesem Jahrhundert ist die Erfahrung einer eigenen Dynamik der Technik manifest geworden, wie belegt wird. Auf diesen historischen Aufriß folgen eigene systematische Überlegungen des Autors, die in Abgrenzung zur gegenwärtigen Technikphilosophie explizit an den philosophiegeschichtlich erreichten Problemstand anknüpfen. Die praktische Konsequenz besteht im Entwurf einer reflexiven Ethik, die nicht abstrakt Prinzipien »anwendet«, sondern ihre Normen und Werte in der Wechselbeziehung mit ihren technischen Handlungsbedingungen konkretisiert.