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Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung

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  • 235 pages
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Ausgangspunkt der Untersuchungen dieses Buchs bildet die These, dass ethische Fragestellungen und eine kritische Reflexion gegenwärtiger Entwicklungen in der Gesellschaft zu den zentralen Aufgaben der Behindertenpädagogik gehören. Die These umfaßt zwei unterscheidbare, jedoch zusammengehörende Komplexe: Die Frage nach den ethischen Dimensionen der Pädagogik und die Frage nach der Bedeutung und dem Einfluß sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren für die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen. Die zweite Frage erhält ihre Relevanz und Brisanz durch gegenwärtig zu diagnostizierende biomedizinische und bioethische Entgrenzungstendenzen sowie „Pathologien des Sozialen“, die für Menschen mit Behinderungen neue Gefährdungen und Risiken des Ausschlusses mit sich bringen. Entsprechend der Komplexität des thematischen Feldes wird die ethische Dimension durch pädagogische, soziologische und sozialphilosophische Perspektiven ergänzt und erweitert. Von der Zielstellung her mündet die vorliegende Arbeit in den Versuch, eine Begründung für einen nicht ausschließenden ethischen Schutzbereich zu entwerfen und seine normativen Grundlagen zu reflektieren.

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Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung, Markus Dederich

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Released
2001
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(Paperback),
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Damaged
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€20

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Title
Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung
Language
German
Publisher
Klinkhardt
Released
2001
Format
Paperback
Pages
235
ISBN10
3781511685
ISBN13
9783781511682
Series
Description
Ausgangspunkt der Untersuchungen dieses Buchs bildet die These, dass ethische Fragestellungen und eine kritische Reflexion gegenwärtiger Entwicklungen in der Gesellschaft zu den zentralen Aufgaben der Behindertenpädagogik gehören. Die These umfaßt zwei unterscheidbare, jedoch zusammengehörende Komplexe: Die Frage nach den ethischen Dimensionen der Pädagogik und die Frage nach der Bedeutung und dem Einfluß sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren für die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen. Die zweite Frage erhält ihre Relevanz und Brisanz durch gegenwärtig zu diagnostizierende biomedizinische und bioethische Entgrenzungstendenzen sowie „Pathologien des Sozialen“, die für Menschen mit Behinderungen neue Gefährdungen und Risiken des Ausschlusses mit sich bringen. Entsprechend der Komplexität des thematischen Feldes wird die ethische Dimension durch pädagogische, soziologische und sozialphilosophische Perspektiven ergänzt und erweitert. Von der Zielstellung her mündet die vorliegende Arbeit in den Versuch, eine Begründung für einen nicht ausschließenden ethischen Schutzbereich zu entwerfen und seine normativen Grundlagen zu reflektieren.