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- 367 pages
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Mit unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass des großen Essayisten. Arno Schmidt (1914-1979) akzeptierte zu Lebzeiten nur einen Schüler: Hans Wollschläger. Dieser hatte eine ähnliche Stellung im Literaturbetrieb wie sein Vorbild und war ebenfalls ein unabhängiger Grenzgänger in verschiedenen Bereichen. Ihre Verbindung lag in der Weigerung, den Marktansprüchen nach konformer Ware zu genügen. Der Band enthält neben bekannten Texten auch unveröffentlichtes Material, in dem Wollschläger Schmidts historisch gewordene Gestalt in Form eines Dialog-Essays nachzeichnet und das biographische Erinnern thematisiert. Im Mittelpunkt steht die bedeutende Nachruf-Rede von 1982, die, so Gustav Seibt, an große Beispiele wie Nietzsches Betrachtung über Richard Wagner erinnert. Hier wird der literarische Ursprung Wollschlägers klar markiert, und seine Texte zeigen, dass er als Essayist seinem bewunderten Vorbild in nichts nachstand. „Die geschmeidige Formulierungskunst seiner Essays unterscheidet sich mustergültig von dem beklagten Übel, wonach die Germanistik vor ihren Gegenständen oft durch sprachliche Unangemessenheit versage.“ – Werner Morlang.
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Die Insel, Hans Wollschläger
- Language
- Released
- 2008
- Binding
- (Hardcover)
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- Title
- Die Insel
- Subtitle
- und einige andere Metaphern für Arno Schmidt
- Language
- German
- Authors
- Hans Wollschläger
- Publisher
- Wallstein-Verl.
- Released
- 2008
- Format
- Hardcover
- Pages
- 367
- ISBN10
- 3892442991
- ISBN13
- 9783892442998
- Series
- Description
- Mit unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass des großen Essayisten. Arno Schmidt (1914-1979) akzeptierte zu Lebzeiten nur einen Schüler: Hans Wollschläger. Dieser hatte eine ähnliche Stellung im Literaturbetrieb wie sein Vorbild und war ebenfalls ein unabhängiger Grenzgänger in verschiedenen Bereichen. Ihre Verbindung lag in der Weigerung, den Marktansprüchen nach konformer Ware zu genügen. Der Band enthält neben bekannten Texten auch unveröffentlichtes Material, in dem Wollschläger Schmidts historisch gewordene Gestalt in Form eines Dialog-Essays nachzeichnet und das biographische Erinnern thematisiert. Im Mittelpunkt steht die bedeutende Nachruf-Rede von 1982, die, so Gustav Seibt, an große Beispiele wie Nietzsches Betrachtung über Richard Wagner erinnert. Hier wird der literarische Ursprung Wollschlägers klar markiert, und seine Texte zeigen, dass er als Essayist seinem bewunderten Vorbild in nichts nachstand. „Die geschmeidige Formulierungskunst seiner Essays unterscheidet sich mustergültig von dem beklagten Übel, wonach die Germanistik vor ihren Gegenständen oft durch sprachliche Unangemessenheit versage.“ – Werner Morlang.

