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Hans Wollschläger

    March 17, 1935 – May 19, 2007
    Wiedersehen mit Dr. F.
    In diesen geistfernen Zeiten
    The Treasure of Silver Lake
    Briefe
    Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1991
    The Raven
    • The Raven

      • 57 pages
      • 2 hours of reading

      Visions in Poetry is an exciting and unique series of classic poems illustrated by outstanding contemporary artists in stunning hardcover editions. The fifth book in the series, Edgar Allan Poe's "The Raven," delves into the hidden horrors of the human psyche. Originally published in 1845, the poem is narrated by a melancholy scholar brooding over Lenore, a woman he loved who is now lost to him. One bleak December at midnight, a raven with fiery eyes visits the scholar and perches above his chamber door. Struggling to understand the meaning of the word his winged visitant repeats -- "Nevermore " -- the narrator descends by stages into madness. Illustrator Ryan Price's exquisitely grim illustrations suggest a background story shaped by the narrator's guilt, embodied in the terrifying figure of the raven. Price's drypoint technique, with its rich blacks and feathery lines, perfectly captures the nightmarish atmosphere of this unforgettable poem.

      The Raven
      4.3
    • Briefe

      1988-2007

      Hans Wollschlägers Briefe: ein essentieller Teil seines schriftstellerischen Gesamtwerks. Der Band enthält eine erste umfangreiche Auswahl aus Briefen der letzten zwanzig Lebensjahre Wollschlägers. Im Mittelpunkt stehen seine Projekte in den Jahren 1988 bis 2007, die er mit Leidenschaft und Akribie verfolgt, also die Historisch-kritische Ausgabe der Werke Karl Mays, die Edition der Werke Friedrich Rückerts, die Verwaltung und Organisation der Werke, Schriften und Übersetzungen der 70er und 80er Jahre und - ab Ende der 90er Jahre - die Bemühungen um eine Sammlung der eigenen Arbeiten. Es handelt sich demnach im weitesten Sinne um »Briefe zum Werk« dieses bedeutenden Autors, Übersetzers und Herausgebers. »Die Verleihung in München fand in einem sehr kontrastreichen Ambiente statt, nämlich im Cuvilliés-Theater vor etwa 600 staatstragenden Beamten. Ich lege Ihnen die Rede bei, die ich gehalten habe –: der Beifall war eisige drei Sekunden lang, und das nicht nur, weil sie den Gang zum Buffet um 25 Minuten verzögert hatte; der Finanzminister Faltlhauser, neben mir in der ersten Reihe plaziert, blickte glasig durch mich hindurch, als ich auf meinen Platz zurückging, und rührte keine Hand.«

      Briefe
      5.0
    • The Treasure of Silver Lake

      • 252 pages
      • 9 hours of reading

      "The Treasure of Silver Lake" by Karl May follows bandits planning a heist, targeting lumberjacks' wages and a railway station before seeking a hidden treasure at Silver Lake. Old Firehand and notable Westerners, including Apache chief Winnetou, unite to thwart the bandits, facing challenges and duels along the way. This edition modernizes the style while preserving the original's adventure and moral themes.

      The Treasure of Silver Lake
      4.4
    • In diesen geistfernen Zeiten

      Reden und Glossen zur Zeit

      • 320 pages
      • 12 hours of reading

      Texte von Hans Wollschläger - gegenwartsbezogen, politisch hellwach und außerordentlich unterhaltsam. Hans Wollschläger war sein ganzes Leben lang Kulturkritiker und wie bei seinen großen Vorbildern Friedrich Nietzsche und Karl Kraus sind seine nur vordergründig unzeitgemäßen Betrachtungen immer gegenwartsbezogen, politisch hellwach und außerordentlich unterhaltsam. Der Band enthält den umfangreichsten Text aus dem Nachlass zusammen mit der letzten, in der "Schriften"-Reihe noch fehlenden Buchveröffentlichung des Autors. "In diesen geistfernen Zeiten" erschien erstmals 1986 als Sammlung durchaus unterschiedlicher Texte, die der Musiker Wollschläger als "Konzertante Noten zur Lage der Dichter und Denker für denen Volk" untertitelte. Es handelte sich hierbei um kulturkritische und auch polemische Einschätzungen zur Situation der Schriftsteller und Übersetzer, die Wollschläger im Titel- und Herzstück des Bandes, der Rede zum Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste von 1976 eloquent ausführte. Die seit den 80er Jahren verfassten Notate, Glossen und kleineren Essays, die Wollschläger neben den Tagebüchern führte und die von ihm in der Nachfolge Lichtenbergs "Sudelbücher" genannt wurden, sah er selbst als Fortsetzung und Weiterführung der Texte der 70er und frühen 80er Jahre. Insofern bietet der Band auch eine kulturkritische Darstellung aus über 30 Jahren bundesrepublikanischer Geschichte.

      In diesen geistfernen Zeiten
      5.0
    • Wiedersehen mit Dr. F.

      Beim Lesen in Letzter Zeit

      »Es ist oft riskant, die Bücherwelten wieder aufzusuchen, in denen einst die ersten großen Imaginationen erlebt wurden. Sie halten einen Schrecken bereit, der über jeden anderen geht: der Anblick von Verlebtheit von Geliebtem.« Hans Wollschläger wagt ihn dennoch, den erneuten Blick auf Thomas Manns Roman Doktor Faustus. Zur Reihe: Anknüpfend an die literarische und ästhetische Tradition der Aufklärung erscheinen seit 1990 im Wallstein Verlag die »Göttinger Sudelblätter«. Herausgeber dieser Buchreihe in Heftform ist der Literaturkritiker und Schriftsteller Heinz Ludwig Arnold, der 1999 mit dem Niedersachsenpreis ausgezeichnet wurde. Die Reihe ist zeitgenössischer Prosa und kritischer Essayistik vorbehalten und erscheint in lockerer Folge von ca. drei Heften im Jahr.

      Wiedersehen mit Dr. F.
      4.0
    • Gleich zu Beginn seines Vorwortes zum »Karl-Kraus-Lesebuch« spricht Hans Wollschläger vom »Wahnsinn des Unternehmens, ein so riesiges Lebenswerk auf nur ein Prozent zu reduzieren«. In der Tat sind die Selbstzweifel ob der Grundberechtigung einer solchen Auswahl nachvollziehbar – angesichts des gigantischen Werkes, das Karl Kraus mit der Zeitschrift »Die Fackel« schuf, anfangs mit wenigen Mitarbeitern, später als alleiniger Autor eines Werkes, das weit mehr als 30.000 Seiten umfaßt, angesichts eines Dutzends von Buchveröffentlichungen; angesichts der Fülle von Übersetzungen und Bearbeitungen. Hans Wollschläger versucht mit seiner Auswahl einen Weg durch die Entwicklung der »Fackel« abzustecken, nicht thematisch, sondern chronologisch in drei Abschnitte untergliedert: Texte aus den Jahren 1899–1913; 1914–1919; und 1920–1933. So treten Glossen und Gedichte, Essays und Aphorismen in der gleichen Verschränkung auf, in der sie für die »Fackel« entstanden. Im Blick auf die »Aktualität« der Texte, die geradezu erst mit dem Erlöschen ihrer Stoffkenntnis für Kraus »aktuell« zu werden begannen, wünscht sich der Herausgeber, daß der Leser die damit verbundene Schwierigkeit begreifend überwinden möge. »Er möge, der Leser, an diesem Lesebuch aus Karl Kraus lesen lernen überhaupt.«

      Karl-Kraus-Lesebuch
      4.0
    • Ulysses

      • 1040 pages
      • 37 hours of reading

      Written over a seven-year period, from 1914 to 1921, this book has survived bowdlerization, legal action and controversy. The novel deals with the events of one day in Dublin, 16th June 1904, now known as "Bloomsday". The principal characters are Stephen Dedalus, Leopold Bloom and his wife Molly. Ulysses has been labelled dirty, blasphemous and unreadable. In a famous 1933 court decision, Judge John M. Woolsey declared it an emetic book--although he found it not quite obscene enough to disallow its importation into the United States--and Virginia Woolf was moved to decry James Joyce's "cloacal obsession". None of these descriptions, however, do the slightest justice to the novel. To this day it remains the modernist masterpiece, in which the author takes both Celtic lyricism and vulgarity to splendid extremes. It is funny, sorrowful, and even (in its own way) suspenseful. And despite the exegetical industry that has sprung up in the last 75 years, Ulysses is also a compulsively readable book.

      Ulysses
      4.2
    • Karl May

      • 216 pages
      • 8 hours of reading

      Bis Mitte der sechziger Jahre war der Name Karl May nur noch durch die kommerzielle Ausschlachtung als »Jugend- und Volksschriftsteller« wahrnehmbar. Dies änderte sich 1965 mit dem Erscheinen von Hans Wollschlägers biographischer Pionierarbeit, in der die abenteuerliche Existenz des Großschriftstellers May in eindrucksvoller Detailfülle geschildert wird. Direkt aus den Quellen rekonstruiert Wollschläger in dieser mittlerweile zum Klassiker avancierten Biographie den bizarren Lebensweg eines Außenseiters, der wegen seines schwachen Realitätssinns immer wieder in verhängnisvolle Konfrontationen mit seiner sozialen Umwelt geriet - sei es mit skrupellosen Verlegern oder mit parteilicher Justiz und Publizistik. Der brillante Stil und die beeindruckende Sprachmächtigkeit Wollschlägers wurden seinerzeit selbst vom gestrengen Arno Schmidt gelobt, der die Biographie nicht zuletzt auch wegen der »ununterdrückbaren Fähigkeit des Verfassers zu eleganten Formulierungen« dringend empfahl. - Waschzettel -

      Karl May
      3.5