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Ungewollte Kinderlosigkeit

psychosoziale Folgen, Bewältigungsversuche und die Dominanz der Medizin

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  • 178 pages
  • 7 hours of reading

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Auch wenn ungewollte Kinderlosigkeit in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit gefunden hat, bleibt meist unbeachtet, wie Frauen diese Situation erleben und warum medizinische Behandlungsangebote für viele so attraktiv sind. Ausgehend von Interviews mit ungewollt kinderlosen Frauen fragen die Autorinnen dieses Bandes, wie sich die ungewollte Kinderlosigkeit auf den Alltag, das Selbstverständnis und die Lebensgestaltung der Frauen auswirkt. Warum wenden sich so viele Frauen an die Medizin und bleiben häufig über Jahre hinweg in Behandlungen, die sie körperlich und psychisch belasten? Mit der Hervorhebung der Handlungsmotive, Erfahrungen und Konflikte ungewollt kinderloser Frauen stellt sich das Buch der vorherrschenden Medikalisierung der Problematik entgegen. Sozialer Druck und Isolation, einengende Weiblichkeitsbilder und die Akzeptanz der medizinisch-technischen Lösungssuche sind Teile der Gesamtproblematik, die durch medizinische Fragestellungen nicht in den Blick genommen werden. Die Autorinnen fordern zum Umdenken auf. Sie eröffnen eine neue Sichtweise, die der psychosozialen Dimension der Problematik gerecht wird, die scheinbare Zwangsläufigkeit medizinischer Behandlungen hinterfragt und die Wahrnehmung der ungewollten Kinderlosigkeit erweitert.

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Ungewollte Kinderlosigkeit, Monika Fränznick

Language
Released
1996
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(Paperback)
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Title
Ungewollte Kinderlosigkeit
Subtitle
psychosoziale Folgen, Bewältigungsversuche und die Dominanz der Medizin
Language
German
Publisher
Juventa-Verl.
Released
1996
Format
Paperback
Pages
178
ISBN10
3779910365
ISBN13
9783779910367
Series
Description
Auch wenn ungewollte Kinderlosigkeit in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit gefunden hat, bleibt meist unbeachtet, wie Frauen diese Situation erleben und warum medizinische Behandlungsangebote für viele so attraktiv sind. Ausgehend von Interviews mit ungewollt kinderlosen Frauen fragen die Autorinnen dieses Bandes, wie sich die ungewollte Kinderlosigkeit auf den Alltag, das Selbstverständnis und die Lebensgestaltung der Frauen auswirkt. Warum wenden sich so viele Frauen an die Medizin und bleiben häufig über Jahre hinweg in Behandlungen, die sie körperlich und psychisch belasten? Mit der Hervorhebung der Handlungsmotive, Erfahrungen und Konflikte ungewollt kinderloser Frauen stellt sich das Buch der vorherrschenden Medikalisierung der Problematik entgegen. Sozialer Druck und Isolation, einengende Weiblichkeitsbilder und die Akzeptanz der medizinisch-technischen Lösungssuche sind Teile der Gesamtproblematik, die durch medizinische Fragestellungen nicht in den Blick genommen werden. Die Autorinnen fordern zum Umdenken auf. Sie eröffnen eine neue Sichtweise, die der psychosozialen Dimension der Problematik gerecht wird, die scheinbare Zwangsläufigkeit medizinischer Behandlungen hinterfragt und die Wahrnehmung der ungewollten Kinderlosigkeit erweitert.