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Johann Christian Neuber (1736–1808) prägte die Kultur und Goldschmiedekunst Dresdens während der Regierungszeit von Friedrich August III. von Sachsen fast ebenso stark wie gut fünfzig Jahre vor ihm der berühmte Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger. Neuber arbeitete gemeinsam mit namhaften Künstlern der Meißner Porzellanmanufaktur an großformatigen, repräsentativen Tafelaufsätzen wie diplomatischen Geschenken ersten Ranges, die den Reichtum Sachsens an farbenprächtigen edlen Steinen in einer eigenständigen ästhetischen Form vermittelten. Mit seinen zu Dosen geformten, in Gold gefassten Steinkabinetten bediente Neuber die Bedürfnisse des europäischen Adels nach Luxus und Schönheit und vermittelte – ganz im Sinne der Aufklärung – in den häufig beigefügten Verzeichnissen zugleich mineralogisches Wissen zu den verarbeiteten Schmucksteinen. Diese Publikation zum Schaffen Neubers erweist einem der bedeutendsten Goldschmiedekünstler des europäischen Klassizismus ihre Reverenz und ist der nunmehr ersten Ausstellung zu Neuber in Dresden gewidmet.
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Johann Christian Neuber à Dresde, Jutta Kappel
- Language
- Released
- 2012
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- (Paperback),
- Book condition
- Good
- Price
- €25.49
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- Title
- Johann Christian Neuber à Dresde
- Subtitle
- Schatzkunst des Klassizismus für den Adel Europas
- Language
- German
- Authors
- Jutta Kappel
- Publisher
- Sandstein
- Released
- 2012
- Format
- Paperback
- Pages
- 104
- ISBN10
- 3942422883
- ISBN13
- 9783942422888
- Series
- Tags
- Fine Art, Art, Architecture, Germany, Exhibition Catalogues, History of Art, Artisanal Crafts, Classicism
- Description
- Johann Christian Neuber (1736–1808) prägte die Kultur und Goldschmiedekunst Dresdens während der Regierungszeit von Friedrich August III. von Sachsen fast ebenso stark wie gut fünfzig Jahre vor ihm der berühmte Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger. Neuber arbeitete gemeinsam mit namhaften Künstlern der Meißner Porzellanmanufaktur an großformatigen, repräsentativen Tafelaufsätzen wie diplomatischen Geschenken ersten Ranges, die den Reichtum Sachsens an farbenprächtigen edlen Steinen in einer eigenständigen ästhetischen Form vermittelten. Mit seinen zu Dosen geformten, in Gold gefassten Steinkabinetten bediente Neuber die Bedürfnisse des europäischen Adels nach Luxus und Schönheit und vermittelte – ganz im Sinne der Aufklärung – in den häufig beigefügten Verzeichnissen zugleich mineralogisches Wissen zu den verarbeiteten Schmucksteinen. Diese Publikation zum Schaffen Neubers erweist einem der bedeutendsten Goldschmiedekünstler des europäischen Klassizismus ihre Reverenz und ist der nunmehr ersten Ausstellung zu Neuber in Dresden gewidmet.


