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Vor viertausend Jahren ließ ein König die Wüste erblühen. Ein mächtiger Herrscher, der über Leben und Tod entschied, regierte ein riesiges Reich. Jahrtausende später, in einem kriegsgeplagten europäischen Staat, treffen der Archäologe Dr. Thiel und die brillante Studentin Persephone aufeinander. Während Thiel durch akademischen Misserfolg gelähmt ist, kämpft Persephone mit Ambivalenz und Fremdbestimmtheit. Eine bahnbrechende Entdeckung von Persephone führt zu einem erbitterten Wettstreit zwischen den beiden – sie kämpfen nicht nur gegen die Zeichen der Zeit, sondern auch gegeneinander um Anerkennung und Deutungshoheit. Der Autor beschreibt die verzweifelten Bemühungen des alternden, alkoholkranken Archäologen, der in seiner Laufbahn noch einen bedeutenden Fund machen möchte. Um dies zu erreichen, stiehlt er die Ideen seiner Studentin. Schließlich steht er in der Sahara und lässt die Wüste ausschaufeln, um seinen Fund zu machen. Die besten Szenen dieser scharfsinnigen Satire auf den Forschungsbetrieb erinnern an die Kraft und Komik von Klaus Kinski als „Fitzcarraldo“, der im Dschungel ein Opernhaus errichten will. Ein vielversprechendes Debüt, das auch sprachlich überzeugt.
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Die Bewässerung der Wüste, Peter Marius Huemer
- Language
- Released
- 2017,
- Book condition
- Very Good
- Price
- €10.49
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- Title
- Die Bewässerung der Wüste
- Subtitle
- Roman
- Language
- German
- Authors
- Peter Marius Huemer
- Publisher
- Sisyphus
- Released
- 2017
- Pages
- 216
- ISBN10
- 3903125202
- ISBN13
- 9783903125209
- Series
- Categories
- Rating
- 3.3 out of 5
- Description
- Vor viertausend Jahren ließ ein König die Wüste erblühen. Ein mächtiger Herrscher, der über Leben und Tod entschied, regierte ein riesiges Reich. Jahrtausende später, in einem kriegsgeplagten europäischen Staat, treffen der Archäologe Dr. Thiel und die brillante Studentin Persephone aufeinander. Während Thiel durch akademischen Misserfolg gelähmt ist, kämpft Persephone mit Ambivalenz und Fremdbestimmtheit. Eine bahnbrechende Entdeckung von Persephone führt zu einem erbitterten Wettstreit zwischen den beiden – sie kämpfen nicht nur gegen die Zeichen der Zeit, sondern auch gegeneinander um Anerkennung und Deutungshoheit. Der Autor beschreibt die verzweifelten Bemühungen des alternden, alkoholkranken Archäologen, der in seiner Laufbahn noch einen bedeutenden Fund machen möchte. Um dies zu erreichen, stiehlt er die Ideen seiner Studentin. Schließlich steht er in der Sahara und lässt die Wüste ausschaufeln, um seinen Fund zu machen. Die besten Szenen dieser scharfsinnigen Satire auf den Forschungsbetrieb erinnern an die Kraft und Komik von Klaus Kinski als „Fitzcarraldo“, der im Dschungel ein Opernhaus errichten will. Ein vielversprechendes Debüt, das auch sprachlich überzeugt.


