Die Bibel zeigt den Schöpfer als einen, der in Gemeinschaft mit seinem Geschöpf leben möchte. Durch die Analyse von Altem und Neuem Testament wird das Grundwissen über Gott als "den uns Liebenden" vermittelt. Eine biblische Theologie entsteht, die historische Entwicklungen und logische Zusammenhänge der theologischen Themen betrachtet.
Die Bergpredigt - ausgelegt für Christen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert Wie verstehen Christen an der Jahrtausendwende die Bergpredigt? Das Buch bietet eine Exegese des Textes, Überlegungen zur Ethik der Bergpredigt und viele Hinweise zur unterrichtlichen Erschließung in verschiedenen Jahrgangsstufen. Die Bergpredigt mit ihrem Anspruch radikaler Nächstenliebe scheint heute, kurz vor der Jahrtausendwende, nicht mehr in die religiöse und gesellschaftliche Landschaft zu passen. Dies war für Theologen verschiedener Disziplinen (Exegese, Ethik, Pastoraltheologie und Religionspädagogik) der Anlaß, diesen zentralen Text des Christentums als Herausforderung unseres gegenwärtigen Selbstverständnisses neu zu Gehör zu bringen. Eine Auslegung unter sieben Leitmotiven (z.B. 'Selig die ...', 'Licht der Welt', 'Ich aber sage euch ...') bildet den Auftakt. Es folgen ethische Überlegungen, die sich der Frage nach der Erfüllbarkeit der Bergpredigt stellen und dabei überraschend neue Blickwinkel eröffnen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden vier Beiträge aus der praktischen Theologie mit vielen Unterrichtshilfen für die Grundschule, die Sek. I und II. Mit Beiträgen von Reinhard Feldmeier, Joachim Kunstmann, Vera Ostermayer, Werner H. Ritter, Ingrid Schoberth und Wolfgang Schoberth. Der Herausgeber Dr. Reinhard Feldmeier ist Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Biblische Theologie an der Universität Bayreuth.
Die zweisprachige Reihe SAPERE (Scripta Antiquitatis Posterioris ad Ethicam Religionemque pertinentia, Schriften der späteren Antike zu ehtischen und religiösen Fragen) erschließt durch kommentierende Essays aus der Sicht verschiedner Disziplinen griechische und lateinische Texte des späteren Altertums (1.-4. Jh. n. Chr.) Ein geheimnisvolles Bild, aufgehängt am Heiligtum vor der Cella des Kronos-Heiligtums, zeigt drei ineinander verschachtelte Ringmauern, in denen sich Menschen bewegen. Ein Greis deutet den Besuchern das Bild als Allegorie des Weges zum gelingenden Leben. Dabei geht es um die Wege und Irrwege, welche Welterfahrung, Bildung und Ethik dem Menschen auf seinem Weg zum Glück anbieten. Diese Schrift, die alle kulturwissenschaftlich relevanten Themen behandelt, hatte eine außerordentlich große Wirkungsgeschichte in der frühen Neuzeit im Abendland (ca. 1450 - 1800)