Ökologie und Nachhaltigkeit rücken zunehmend in den Fokus der Unternehmenskommunikation. Dabei haben die alten visuellen Klischees des Öko-Design gründlich ausgedient. Wie man „Corporate Green“ kommuniziert, machen viele Bio-Firmen vor. Mit moderner Bildsprache in stilistischer Vielfalt sprechen sie radikal veränderte Zielgruppen zeitgemäß an. Design ecology! präsentiert rund 70 internationale Marken - von kleinen, „selbst gemachten“ Labels bis hin zu global agierenden Brands -, die beispielhaft zeigen, wie sich das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sowie das Interesse an sozialen und ethischen Fragestellungen durch Kommunikations- und Designstrategien aufgreifen und zielgruppengerecht beantworten lässt. Neben diesen Highlights der neo-grünen Bewegung der 00er Jahre stellt es Standpunkte und Visionen von Beobachtern und Involvierten vor und gibt einen Überblick, was Designer beachten müssen, um umweltfreundlichere Lösungen für Printmedien und Verpackungen zu entwickeln.
Judith Mair Book order



- 2008
- 2005
Fake for real
- 285 pages
- 10 hours of reading
Zwei streitbare junge Autorinnen zeigen: Die Welt, so wie sie wirklich ist, existiert nicht mehr. Inszenierung, Image und Schein sind die Leitplanken für Politik, Ökonomie und das ganz normale private Leben. Wir machen »Als-ob-Karrieren«, führen »Als-ob-Beziehungen« und schauen den Politikern jeden Sonntagabend bei ihren »Als-ob-Debatten « zu. Im gleichen Moment wird die Fälschung aber zur neuen subversiven Protestform, um das System von innen zu attackieren. Ist die »harmlose Heiapopeia-Generation« längst im Widerstand? Aus der Innenperspektive beschreiben die Autorinnen, wie die neuen Protest- und Überlebensformen in Politik und Alltag aussehen.
- 2002
Schluss mit lustig!
- 176 pages
- 7 hours of reading
Soft-Skills-Boom ohne Ende: Immer wieder wird eine Unternehmenskultur gepredigt, die Wert legt auf Emotionale Intelligenz, Flexibilität oder den Spaßfaktor Arbeit. Inzwischen haben auch in vormals soliden Traditionsunternehmen Kickboard fahrende Laptop-Akrobaten und sozial kompetente Selbstdarsteller die Macht übernommen. Doch seien wir ehrlich: EQ-Wahn und Spaßkultur sind die größten Lügen der Arbeitswelt. Arbeit macht eigentlich keinen Spaß, flexible Arbeitszeiten bedeuten Überstunden bis spät in die Nacht, Eigenverantwortung heißt in der Realität Selbstausbeutung. Und manch einer wäre froh, wenn der Kollege nicht auch noch Kumpel ist. Wem daran liegt, daß endlich wieder gearbeitet wird, sollte besser auf Fachkompetenz, Leistung, klare Regeln und verbindliche Umgangsformen setzen. Denn eloquentes Labern bringt noch lange keine Umsätze.