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Peter Szendy

    Peter Szendy is a French philosopher and musicologist whose work critically examines Romantic and Modernist conceptions of listening. He explores how we perceive sound and music, uncovering deeper historical and philosophical connections within our auditory experiences. His writing prompts readers to reconsider the profound influence of sound on our lives and culture. Szendy's approach offers a penetrating insight into how our ears have become essential tools for understanding the world.

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    Für eine Ökologie der Bilder
    Kant chez les extraterrestres
    The Supermarket of the Visible
    For an Ecology of Images
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      • 156 pages
      • 6 hours of reading
      4.0(31)Add rating

      Examines what the role of the listener is, and has been, through the centuries. The author explains his love of musical arrangement (since arrangements allow him to listen to someone listening to music), and wonders whether it is possible in other ways to convey to others how we ourselves listen to music.

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    • For an Ecology of Images

      • 112 pages
      • 4 hours of reading

      This work presents an innovative ecological perspective on images, exploring their relationship with the environment and our perception of reality. The renowned philosopher delves into how visual representations influence our understanding of ecological issues and the interconnectedness of all things. By examining the interplay between images and nature, the book invites readers to reconsider their views on representation, perception, and the role of philosophy in addressing contemporary environmental challenges.

      For an Ecology of Images
    • The Supermarket of the Visible

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      The Supermarket of the Visible elaborates a political economy of the images that saturate our world. From the first elevators and escalators (tracking shots avant la lettre) to cinema (the great conductor of gazes), all the way down to contemporary eye-tracking techniques that monitor the slightest saccades of our eyes, Peter Szendy offers an entirely novel theory of the intersection of visual culture and economics.

      The Supermarket of the Visible
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      Eine Geschichte unserer Ohren

      Peter Szendy legt mit seiner Studie eine Archäologie des musikalischen Zuhörens vor. Er schreibt eine Geschichte unserer Ohren und fragt danach, wie sie sich in der Vergangenheit verändert haben und welche neuen Möglichkeiten ihnen durch die technologischen Fortschritte im 21. Jahrhundert zur Verfügung stehen. Szendys Archäologie ist zugleich eine Rechtsgeschichte. Insbesondere legt er in seiner Studie dar, inwiefern unser Zuhören von juristischen Auseinandersetzungen geprägt worden ist und seit wann die eigenmächtige Verwendung eines Musikstücks nicht mehr als Ehrerbietung, sondern als Diebstahl geistigen Eigentums gilt. Anhand einer Analyse verschiedener Musikprozesse des 19. Jahrhunderts fragt der Autor nach der Genese des Urheberrechts, das das Hören von Musik unmittelbar veränderte. Aus der Rekonstruktion dieser Prozesse entsteht ein Bild wechselseitiger Beeinflussungen von Musik und Recht. Der Leser wird mit Tatorten des Zuhörens vertraut gemacht und trifft dabei auf Beethoven, Wagner, Schumann, Liszt u. v. m., die ihm jedoch nicht als Komponisten, sondern als Zuhörer begegnen. So wird eine völlig neue Musikgeschichte geschrieben.

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    • Der Schriftsteller und Musiker Boris Vian etablierte den Begriff „tube“ für einen Hit, der oft ein beliebiges Lied beschreibt, das seine eigene Banalität anerkennt. Peter Szendy erforscht diese musikalische Alltags-Erfahrung, die selten in unser Bewusstsein tritt. Mit philosophischem Gespür verfolgt er die Melodien, die als Tubes allgegenwärtig sind. Diese Ohrwürmer verfolgen uns, nisten sich ein und werden zum Soundtrack unseres Lebens, indem sie uns an vergangene Momente erinnern. Szendy stellt die Frage, wie die paradoxe Kombination aus Banalität und Einzigartigkeit in Hits gedacht werden kann. Wie kann ein musikalisches Klischee, trotz seines Verschleißes, Träger unvergleichlicher Gefühle sein? Er untersucht, wie sich banale Melodien als Massenprodukte anbieten und gleichzeitig für jeden Einzelnen zu musikalischen Kleinoden werden. Die Hits selbst geben teilweise Antworten, wenn man genau zuhört: Die Geschichten, die sie erzählen, reflektieren ihre eigene Macht und die Obsessionen, die sie hervorrufen. Erfolgs-Songs werden als ernst zu nehmende Denkobjekte betrachtet, und die komplexe Verknüpfung zwischen Markt und Psyche wird in Begleitung von Denkern wie Kierkegaard, Kant, Marx, Freud und Benjamin analysiert.

      Tubes, Hits, Ohrwürmer