In "Ironie und Wahrheit" argumentiert Helwig Schmidt-Glintzer, dass der Westen, trotz seines Anspruchs auf universelle Werte, an Grenzen stößt, insbesondere im Umgang mit China. Er schlägt vor, dass Ironie und Distanznahme, unterstützt durch Chinas Schriftkultur, einen Weg zur Überwindung von Konflikten bieten und einen neuen globalen Universalismus ermöglichen.
Die Lehre des Buddha bietet einen Weg zur Weisheit und Erlösung, indem sie die Einsicht in das Leiden und die Vergänglichkeit betont. Helwig Schmidt-Glintzer hat zentrale Texte ausgewählt, die Buddhas Predigten über den mittleren Weg, Vergänglichkeit und das Jenseits zusammenfassen. Eine Einführung in den Buddhismus für den Alltag.
Die Kommunistische Partei Chinas ist heute die einzige verbliebene Kommunistische Partei von Weltrang. Doch die von ihr auf Gedeih und Verderb verfolgte Modernisierung des Landes ist dabei nur als Teil eines chinesischen Elitenkonzeptes zu verstehen. Obwohl das Konzept seine Wurzeln in der Antike hat, formierte sich das Selbstverständnis dieser Edlen, welches seit jeher mit der Einsatzbereitschaft des Ochsen in Zusammenhang gebracht wird, im Zuge der Suche nach einem neuen China vor etwa 100 Jahren neu. Nach Phasen radikaler Abkehr von allen Traditionen gibt es zuletzt eine Neubesinnung auf bewährte Muster und vertraute Umgangsformen. Trotz etlicher Irrwege haben die Partei und die sie tragenden Eliten eine beispiellose wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben und China zur Weltmacht gemacht. In seinem fulminanten Essay lotet Helwig Schmidt-Glintzer aus, auf welchem moralischen Fundament und mit welchem Wertekompass die Partei dieses Vielvölkerreichs in eine Moderne ohne Vorbild führt. Die Lösung unserer globalen Krisen wird nicht zuletzt mithilfe Chinas erfolgen müssen. Der Edle und der Ochse ist eine unverzichtbare Lektüre für unser Verständnis des chinesischen Modernitätsmodell.
Nach chinesischer Auffassung beginnt die Geschichte des neuzeitlichen China mit den Opiumkriegen, und die Gegenwart beginnt mit der 4.-Mai-Bewegung 1919. In dem vorliegenden Buch werden, eingebettet in die Darstellung der wichtigsten Ereignisse der letzten 150 Jahre, die Entwicklungsrichtungen und die inneren Konflikte Chinas ebenso dargestellt wie die grossen Errungenschaften dieses Riesenreiches und aussenpolitische Verwicklungen. Die Kombination chinesischer Geschichtsdarstellungen und Aussenperspektiven geben dem Leser ein komplettes Bild. Helwig Schmidt-Glintzer vermittelt das wichtigste Wissen, um die heutige Entwicklung Chinas und seine Stellung in der Welt verstehen zu können. Helwig Schmidt-Glintzer, seit 1993 Direktor der Herzog August-Bibliothek Wolfenbüttel und Professor für Sinologie an der Universität Göttingen, unterrichtete Sinologie und Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft an den Universitäten Bonn, Hamburg und München. Er ist Autor zahlreicher Werke zur Geschichte einschliesslich der Literatur- und Religionsgeschichte Chinas und Ostasiens.
Nový pohled na světové dějiny v 6 svazcích.
Sv. 1 - Od počátku do roku 1200 př. Kr.
Sv. 2 - Starověké světy a nové říše, 1200 př. Kr. až 600 po Kr.
Sv. 3 - Výklady světa a světová náboženství, 600 až 1500.
Sv. 4 - Objevy a nové struktury, 1200 až 1800.
Sv. 5 - Vznik moderny, 1700-1914.
Sv. 6 - Globalizace od roku 1880 do dneška.
Šestidílná řada Dějin světa, vydaná v letech 2009–2010 prestižním německým nakladatelstvím WBG, přináší nový pohled na celek světových dějin od jejich nám známých počátků až po současnou éru globalizovaného světa. Početný kolektiv autorů zahrnuje přední odborníky na daná období a kulturní okruhy. Jednotlivé oblasti, epochy a kultury nestojí izolovaně vedle sebe, ale jsou propojeny sítí vzájemných vztahů a nahlíženy důsledně perspektivou celku. Svazky jsou doplněny mapami, tabulkami a ilustracemi.
Globální dějiny od počátků do 21. století.
Sv. 2 - Starověké světy a nové říše 1200 př. Kr. až 600 po Kr.
Druhý svazek šestidílné řady Dějin světa se soustřeďuje na dvě nejdůležitější oblasti vývoje ve starověku – Středomoří a Blízký východ, a čínskou civilizaci Dálného východu. Tato dvě centra světových dějin se vyvíjela do velké míry nezávisle, a jejich vliv zasáhl rozsáhlé sousedící oblasti Asie, Afriky a Evropy. Editory svazku jsou Gustav-Adolf Lehmann, vedoucí Ústavu starověkých dějin v Göttingen, a Helwig Schmidt-Glintzer, sinolog, ředitel Herzog-August-Bibliothek ve Wolfenbüttelu. První ze čtyř částí knihy sleduje postupně významné státy a kultury antického světa – Novoasyrskou říši, Írán, starověký Izrael, antické Řecko. Druhá část sleduje dramatické proměny v epoše helénismu počínaje Alexandrovým tažením, třetí pak období dominance Říma a jeho boje se sousedy, především sasánovskou Persií. Čtvrtá a závěrečná část pak obrací pohled k Indii, Číně a dalším oblastem Dálného Východu. Autoři svazku se nesoustřeďují pouze na politické dějiny, ale pozornost věnují i dějinám kulturním a náboženským, jednotlivé kapitoly se věnují klasickému řeckému umění, vědě a technice v období helénismu, náboženství pozdní antiky nebo obchodu a kulturní výměně podél asijské Hedvábné stezky.
Dokumentation einer Expertentagung zum Thema "Geisteswissenschaftliche Zeitschriften - Referenzsysteme und Qualitätsstandards" in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach : mit einer Auswahlbibliographie zur Qualitätssicherung in (geistes- )wissenschaftlichen Zeitschriften
China macht Angst. Im Bewusstsein des Westens gilt China als Herausforderung der universalen Werte liberaler Gesellschaften. Doch umgekehrt gilt dasselbe: Es sind die freiheitlichen Ideale der westlichen Gesellschaft, die die traditionellen chinesischen Ordnungsmuster erschüttern und ehemals feste Orientierungspunkte auflösen. China hat Angst – vor der Freiheit. Helwig Schmidt-Glintzer untersucht die kulturellen Tiefenstrukturen einer von der Partei bestimmten Nation, in der jede Kritik an der staatlichen Ordnung als Bedrohung ihrer Existenz empfunden wird, und er fragt nach den Vorstellungen von Glück und einem gelingenden Leben in einer Gesellschaft, in der Individualität als fragwürdiger Wert gilt. Er stellt die Eigengesetzlichkeit des chinesischen Modernisierungsprozesses ins Zentrum seiner Überlegungen und zeigt auf, wie sich universalistische Wertbindungen zu den kulturellen und religiösen Traditionen verhalten. Wenn wir verstehen wollen, was der Aufstieg Chinas für uns bedeutet, werden wir fragen müssen: Was bedeutet die Freiheit in China?
Bereits in den achtziger Jahren wurde vorausgesagt, dass die Religion in China wieder eine Zukunft haben werde. Helwig Schmidt-Glintzer erläutert in diesem Buch die aktuelle religiöse Lage und das spezifische Verhältnis von Gesellschaft, Religion und Politik. Er stellt die Vielfalt von Kulttraditionen und Glaubensformen dar und beleuchtet die geistig-soziale sowie moralische Grundstruktur der chinesischen Kultur und deren Entwicklung bis zur Gegenwart. Der Gottesbegriff und religiöse Rituale sind bis heute zentral für das Selbstverständnis des Individuums und das Funktionieren der Gesellschaft. In diesem Vielvölkerstaat konnte keine Lehre einen absoluten Geltungsanspruch erlangen, was zu einem bemerkenswerten Maß an Toleranz gegenüber fremden Kulturen führte. Der interreligiöse Dialog, der bereits vor zwei Jahrtausenden zwischen den großen Religionen in China begann, wird in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen. Schmidt-Glintzers Einführung in die chinesische Religion und Philosophie beschreibt die Grundlinien der religiösen Entwicklungen und das Verhältnis der wichtigsten Lehren zueinander. Nur durch die Betrachtung von Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus lassen sich die Besonderheiten der einzelnen Lehren sowie der geistige und religiöse Reichtum Chinas verstehen.
Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche führt Helwig Schmidt-Glintzer durch die vieltausendjährige Geschichte Chinas von den vorgeschichtlichen Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf den Grundlinien der Dynamik der politischen Entwicklung in diesem großen Kulturraum, in dem heute ein Viertel der Menschheit lebt.