Explore the latest books of this year!
Bookbot

Paul Ricœur

    February 27, 1913 – May 20, 2005

    Paul Ricoeur stands as one of the most distinguished philosophers of the 20th century, whose extensive work primarily engages with philosophical anthropology and the human capacity for agency. He explored the possibilities of self-understanding through our relation to the world and others, rejecting notions of immediate self-transparency or complete self-mastery. Ricoeur's methodology evolved from existential phenomenology to a hermeneutic phenomenology, emphasizing that all intelligibility and self-understanding are mediated by language, symbols, and texts. His approach underscores the interpretive nature of human knowledge and existence.

    Paul Ricœur
    Time and Narrative
    Time and Narrative, Volume 2
    Freedom and Nature: The Voluntary and the Involuntary
    The Course of Recognition
    Reflections on the Just
    History and Truth
    • 2024

      Lectures on Imagination

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Exploring the concept of imagination, this volume presents lectures by Paul Ricoeur, a prominent twentieth-century philosopher. He critiques Western philosophy's emphasis on reproductive imagination, advocating instead for the significance of productive imagination as a creative force that generates new realities. By engaging with a range of philosophical thinkers from Aristotle to Sartre, Ricoeur reveals the transformative potential of imagination, suggesting that it can transcend existing structures and reshape our understanding of the world. This work serves as a vital resource for those interested in philosophy and creativity.

      Lectures on Imagination
    • 2022

      Fenomenologická škola

      • 334 pages
      • 12 hours of reading

      Kniha svetoznámeho filozofického autora Paula Ricoeura Fenomenologická škola, ktorá vyšla v roku 2004, obsahuje články, reflektujúce myslenie fenomenologického hnutia druhej vlny, respektíve inej fenomenológie, ako bola Hegelova. Ťažiskom záujmu Ricoeura sa stávajú Karteziánske meditácie (Hua I: Cartesianische Meditationen und Pariser Vorträge) Edmunda Husserla, jedného z jeho učiteľov, a jeho druhý diel Ideí (Hua IV: Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie. Zweites Buch: Phänomenologische Untersuchungen zur Konstitution), ktoré preložil a vybavil poznámkami, pričom nezabudol ani na jeho slávnu Krízu (Hua VI: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie). Rozhodne budú pre čitateľa obohacujúce osobné reflexie Ricoeura nad rôznymi kľučkami miestami až škrupulózne starostlivého Husserlovho myslenia, časový prierez jeho myšlienkami, zdanlivé protirečenia a presuny záujmu, na ktoré autor upozorňuje, hodnotenie a určenie jeho významu vo filozofickom myslení súčasnosti. Pre čitateľa môže byť obzvlášť zaujímavé svojrázne umiestnenie Husserlovho diela do kontextu celkového filozofického myslenia a náznaky fenomenológie Husserlovského štýlu predovšetkým u Immanuela Kanta.

      Fenomenologická škola
    • 2022
    • 2021
    • 2020

      Philosophy, Ethics, and Politics

      • 190 pages
      • 7 hours of reading

      In a series of interviews from 1981 to 2003, Paul Ricoeur explores key issues in political philosophy and ethics, including justice, violence, and environmental crises. He examines society's levels—tools, institutions, and values—encouraging reflection and democratic deliberation over certainties. This work is vital for those interested in contemporary political and ethical debates.

      Philosophy, Ethics, and Politics
    • 2019
    • 2018

      Symbolik des Bösen

      Phänomenologie der Schuld II

      Im zweiten Band seiner Phänomenologie der Schuld analysiert Ricoeur die Symbolsprache, mit der der Mensch Stellung zum Bösen nimmt. Dabei geht er drei großen Ursymbolen nach: Makel, Sünde und Schuld. Der Weg der Untersuchung führt durch die primitiven Religionen, durch die griechische und biblische Rechtsauffassung und endet in der Sackgasse des skrupulösen Gewissens der Pharisäer. In einem weiteren Teil des Buches kommt eine bestimmte Mythenreihe zu Wort, die einer typologischen Ordnung folgt: das Schöpfungsdrama, der böse Gott der Tragik, der Adamsmythos und der Mythos der verbannten Seele. Diese Hermeneutik der Mythen weist in die Richtung einer neuen Philosophie, die die Symbole, jenseits einer transzendentalen Deduktion, in den Rang von Existentialbegriffen erhebt.

      Symbolik des Bösen
    • 2016

      Über Psychoanalyse

      Schriften und Vorträge

      Paul Ricoeur zählt zu den bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er hat zu seinen Lebzeiten mehr als dreißig Schriften veröffentlicht – ein außergewöhnliches philosophisches Oeuvre, auf das die Psychoanalyse Freuds einen entscheidenden Einfluss hatte. Bereits als Student kam Ricoeur mit dem Werk Freuds in Kontakt und setzte sich ab 1960 intensiv damit auseinander. Davon ausgehend entwickelte er eine kritische Hermeneutik, indem er die »Hermeneutik des Verdachts« – als deren Meister er Nietzsche, Freud und Marx bezeichnete – als notwendigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einer »Hermeneutik des Sinns« auffasst. Was für eine Wissenschaft ist die Psychoanalyse? Welche Wahrheit verkündet sie, wie argumentiert sie? Wo hat sie ihren Platz in der Kultur und wie hat sie diese transformiert? Diese und weitere Fragen beschäftigen Ricoeur in den im vorliegenden Band versammelten Essays, die über einen Zeitraum von fast dreißig Jahren entstanden sind. Seine Reflexionen, die sich gleichermaßen durch leichte Lesbarkeit wie philosophische Tiefe auszeichnen, basieren auf Freuds Werk und tragen gleichermaßen zum Verstehen desselben bei.

      Über Psychoanalyse
    • 2016

      Das systematische Erstlingswerk Ricœurs, hier erstmals auf Deutsch zugänglich, zeigt ihn bei der geduldigen Arbeit an den Sachen selbst. Die affektiv grundierte praktische Handlungswelt des Menschen wird in ihrer ganzen Weite auf ihren subjektiven Sinn hin erschlossen. Das Willentliche und das Unwillentliche, 1950 zeitgleich mit Ricœurs epochemachender französischer Übersetzung von Husserls Ideen I erschienen, will im Rahmen der Ordnung des praktischen Lebens das Gegenstück zu Merleau-Pontys Phänomenologie der Wahrnehmung liefern. Ricœur begründet darin eine eigenwillige Phänomenologie der Praxis, die diagnostisch die Ergebnisse der empirischen Wissenschaften einbezieht und zeigt, welche Bedeutung sie für das Selbstverständnis des situierten und weltaffizierten praktischen Subjekts haben. Diese Phänomenologie der Praxis bleibt nicht nur grundlegend für alle weiteren Denkwege Ricœurs, sondern besitzt auch ein bislang kaum erforschtes Potential für die aktuellen Fragen nach Handlungs- und Willensfreiheit, nach der welterschließenden Rolle von Emotionen sowie der Grundlegung einer nicht-formalistischen Ethik.

      Das Willentliche und das Unwillentliche