Sommerglæder er Herman Bangs mest humoristiske roman, en en let og bittersød fortælling, der foregår på et enkelt døgn i en lille østjysk by. Rammen er Hotel Brasen, et sommerpensionat, der ejes af hr. og fru Brasen. Rundt om dem er der familiemedlemmer og ansatte. Da historien tager sin begyndelse, er sommergæsterne endnu ikke dukket op, men hotellet står alligevel på den anden ende, for alt skal være parat - og hotelejerne skylder penge overalt i byen. Noget alle ved. Pludselig kommer der 'køretøjer fra sønder', og nyt kaos opstår. Gæsterne får dog deres værelser, men så skal aftensmaden gøres klar. Fru Brasen er i gang febrilsk og nervøs og herser med de ansatte. Det viser sig, at der blandt gæsterne er en kendt sanger, og senere på aftenen underholder han, og der bliver danset. Da fru Brasen endelig kan lægge hovedet på puden, galer hanen i gården. Romanen blev filmatiseret i 1940 med Rasmus Christiansen og Ellen Gottschalch i rollerne som hr. og fru Brasen.
Herman Bang Books
Herman Bang was a Danish novelist and journalist known for his impressionistic style. His works often feature a sensitive portrayal of human emotions and character psychology. Bang masterfully captured fleeting moments and moods, immersing readers in deeply personal experiences. His literary contribution lies in the innovative use of language to create vivid and evocative imagery.






Charlot wußte immer die Zeit, wann die Knaben in den verschiedenen Städten aus der Schule kamen. Dann stand er am Fenster und schaute dem Schwarm nach, wie sie mit ihren Büchern heimwärts wanderten. Seine Augen waren so matt, als seien sie erloschen. Immer übermüdet, wird das -Violinwunder- Charlot Dupont vom Vater und einem Impresario durch die Konzertsäle der Welt getrieben. Wo Ermahnungen nicht ausreichen, helfen Püffe mit der geballten Faust gegen das Schlüsselbein nach. Das musikalische Wunderkind ist sieben Jahre alt, als seine Dressur beginnt. Schließlich funktioniert Charlot wie ein Leierkasten. Eines Tages verkauft er seine Violine.
Herman Bangs literarischer Einstieg war bemerkenswert: Mit 25 Jahren hatte er bereits acht Bücher und zahlreiche Feuilletons veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Eltern wurde er Journalist in Kopenhagen, bekannt für seine exzentrische Lebensweise und Homosexualität. Der Band enthält Erzählungen und Reportagen, die Bangs psychologische Scharfsinnigkeit und gesellschaftskritischen Blick zeigen.
Das Ehepaar Katinka und Mathias wohnen im dänischen Nirgendwo. Bang beschreibt Katinkas stummen Schmerz unsentimental und zergliedert ihre Psyche nicht mit vielen Worten, sondern erzählt die Geschichte in knappen Einzelszenen.
Herman Bang – der große dänische Erzähler – ist 1857 als Sohn eines Pfarrers geboren worden. Das Pfarrhaus ist das Paradies seiner Jugend: das weiße Haus. Die Kindheitsjahre verklären sich in seiner Erinnerung zu einer Zeit des schmerzlosen Glücks. Wenn der Roman vom Weißen Haus beginnt, ist wirklich alles weiß: das Haus, die schneebedeckte Landschaft. Die Tapeten sind hell, der Tag ist hell. In der Morgendämmerung beginnt der Roman vom Grauen Haus : graue Schatten fallen auf die Wände, das Mobiliar ist in Laken gehüllt, als wäre alles mit Leichentüchern bedeckt. Man kann Das weiße Haus und Das graue Haus jedes für sich lesen, aber sie gehören zusammen. Sie sind einander so deutlich und so absichtlich entgegengesetzt, so vielfältig aufeinander bezogen, daß man sie als Bild und Gegenbild verstehen muß.
Gli Iperborei - 199: La casa bianca
- 144 pages
- 6 hours of reading
Elegante residenza di campagna sull’isola di Als, la casa bianca è il rifugio della famiglia del pastore Fritz Hvide, che vive giornate di aristocratico ozio tra ricevimenti in giardino, pettegolezzi nella lavanderia e la vivace vita delle cucine. In questo paradiso perduto di innocenza nella Danimarca di fine Ottocento, Stella, la moglie del pastore, emerge come figura centrale. Sensibile e innamorata della musica e della poesia, è soffocata dall’austerità del marito. Stella irradia grazia e dolcezza, difendendo spazi di sogno e libertà durante feste improvvisate con i figli e i domestici, incantando gli ospiti con canzoni d’amore al pianoforte. Tuttavia, la sua gioia è segnata da una malinconia profonda, un contrasto tra desiderio e costrizione che permea ogni istante di luce, evocando un senso di fine imminente. In questo romanzo autobiografico, l'autore dipinge con delicato intimismo e uno sguardo cinematografico il crepuscolo di un’epoca e un paesaggio dell’anima, esprimendo la nostalgia per la fine di ogni illusione, che trova pace solo nell’arte o nel ricordo, come risuona nel ritornello che accompagna l’intero racconto.
Eine Liebe in Zeiten des Krieges: Herman Bang erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens, das sich angesichts des Sterbens in ein Dickicht aus Konvention und Pflichtgefühl, leidenschaftlicher Sehnsucht und Lebensgier verstrickt. Tine, die Tochter des Küsters auf einer malerischen dänischen Ostseeinsel, ist bei dem jungen Ehepaar Berg ein gern und häufig gesehener Gast. Vor allem mit Frau Berg verbindet sie eine innige Freundschaft. Doch dann bricht jäh der Krieg in die Idylle ein: Tines friedliches Heimatdorf liegt plötzlich am Rand eines Schlachtfelds, Flüchtlinge und Verwundete werden einquartiert, während der Kanonendonner immer näher rückt. Inmitten der spannungsgeladenen Atmosphäre wird sich Tine ihrer lange verdrängten Gefühle für Berg bewusst … Vor dem Hintergrund des deutsch-dänischen Krieges 1864 entfaltet sich eine leise, melancholische Liebesgeschichte, in verhaltenen Gesten und zaghaften Blicken zunächst nur angedeutet. Eindringlich und mit großer stilistischer Feinheit schildert Herman Bang die schmerzhafte Sehnsucht und stumme Verlorenheit seiner Protagonistin.
Hendes Højhed
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