Básník a esejista Friedrich Georg Jünger (1898–1977), mladší bratr spisovatele a filozofa Ernsta Jüngera (s jehož texty Chůze lesem či Na mramorových útesech se již mohli v překladu seznámit i čeští čtenáři), se ve svém rozsáhlém eseji, který byl napsán v roce 1939, ale vydán mohl být až po válce, zabývá kritikou moderního fetišismu techniky. V tomto již klasickém díle kritiky kultury předjímá moderní debatu o ekologii a udržitelnosti. Jüngerova kniha se právem řadí po bok tak epochálním dílům, jako byla Horkheimerova Dialektika osvícenství, a podcenit nelze ani způsob, jímž Jüngerovo myšlení ovlivnilo filozofii techniky pozdního Heideggera.
Friedrich Georg Jünger Book order (chronological)
Friedrich Georg Jünger was a German poet, author, and cultural critic. His work delves into profound questions of human existence and modern society. His essays and literary contributions are marked by penetrating analysis and a philosophical insight into the issues of his time. Jünger explored the relationship between humanity, technology, and nature with a unique perspective.







Friedrich Georg Jüngers großer Essay, 1939 verfasst und 1946 veröffentlicht, ist ein Klassiker der Kulturkritik, der die moderne Debatte um Ökologie und Nachhaltigkeit jenseits aller Ideologien vorweggenommen hat. Jüngers Werk wird oft gleichrangig mit einflussreichen Schriften wie der „Dialektik der Aufklärung“ von Horkheimer/Adorno und der „Antiquiertheit des Menschen“ von Günther Anders betrachtet. Sein Denken hat auch die Technikphilosophie des späten Heidegger nachhaltig beeinflusst. Obwohl Ökologie und Umweltschutz in den 1970er Jahren als „linke“ Themen populär wurden, wirkte Jüngers Buch weiterhin, geriet jedoch allmählich aus dem Blickfeld der breiten Öffentlichkeit. „Die Perfektion der Technik“ wartet heute auf eine Wiederentdeckung, die lohnenswert wäre. Jünger denkt quer zu vielen heute als selbstverständlich erachteten Folgerungen. Man muss ihm nicht zustimmen, aber man kann die Tragfähigkeit des eigenen Standpunkts an seinen Entwürfen erproben. Das ausführliche Nachwort des Biographen Andreas Geyer stellt das Buch in seinem historischen und intellektuellen Kontext vor und hebt seine Originalität und Aktualität hervor.







