Die Einleitung von Hans-Joachim Gehrke thematisiert die antike Weltgeschichte als Problem und bietet einen strukturellen Vergleich elementarer Lebensformen in der Vor- und Frühgeschichte, behandelt von Hermann Parzinger. Dieser Abschnitt umfasst die Entwicklung des modernen Menschen, Sesshaftwerdung, produzierendes Wirtschaften und Gruppenidentität sowie Innovationen und komplexe Gesellschaften. Es wird auch auf Gebiete jenseits der Hochkulturen eingegangen, gefolgt von Schlussbetrachtungen zu Zeitachsen. Karen Radner beleuchtet die frühen Hochkulturen Ägyptens und Vorderasiens, beginnend mit dem Zeitalter der frühen Staaten in der Frühbronzezeit, über Bürokratie und Handel in der Mittelbronzezeit, bis hin zu den Entwicklungen in der Spätbronzezeit und der frühen Eisenzeit. Hans-Joachim Gehrke beschreibt die Welt der klassischen Antike, die den Weg zu einer neuen Welt im Mittelmeerraum und die Spaltung zwischen Persern und Griechen umfasst. Er behandelt die römische Republik, die hellenistische Welt sowie den Höhepunkt und Fall der römischen Republik und das Kaiserreich. Mark Edward Lewis gibt einen Überblick über das alte China, beginnend mit dem geographischen Hintergrund und den archaischen Staaten, über die Übergangszeit der Streitenden Reiche, bis hin zu den ersten Kaiserreichen und institutionellen Religionen. Axel Michaels thematisiert Südasien und Südostasien, einschließlich der Harappakultur, der Einwanderung der
Hans-Joachim Gehrke Books







Eine Zeitreise durch 3500 Jahre Geschichte Hans Joachim Gehrke führt den Leser durch alle Epochen und geographischen Räume der Antike von den Anfängen der Hochkulturen im Alten Orient und in Ägypten nach Israel, über die Ägäis und Griechenland nach Karthago und in das römische Weltreich. Knapp und klar schildert er die historischen Ereignisse und erläutert anschaulich die Entwicklung in Literatur, Kunst, Religion und Philosophie. Den antiken Wurzeln politischer Strukturen wie Monarchie und Demokratie wird ebenso viel Aufmerksamkeit zuteil wie sozialen Phänomenen, etwa der Sklaverei, und bedeutenden Persönlichkeiten. Ein auf das Wesentliche konzentrierter, informativer Überblick über die Geschichte und Kultur der Antike.
Geschichte des Hellenismus
- 296 pages
- 11 hours of reading
Hans-Joachim Gehrkes Buch erschließt die Epoche des Hellenismus von Alexander dem Großen bis zum Tod der ägyptischen Königin Kleopatra VII. (336-30 v. Chr.). Aufgrund aktueller wissenschaftlicher Interessen und Tendenzen widmet die überarbeitete Auflage den kulturellen Beziehungen zwischen den Griechen und den anderen Bevölkerungsgruppen, besonders Ägyptern, Babyloniern und Juden, spezielle Aufmerksamkeit. Auch die inneren Zustände und Lebensformen in den Städten finden stärkere Beachtung. Insgesamt wird deutlich, dass der Hellenismus eine Zeit intensiver und facettenreicher kultureller Austauschprozesse war. Gerade in einer Zeit zunehmender Globalisierung könnte der Blick auf in mancher Hinsicht vergleichbare Vorgänge erhellend sein.
Geschichtsvorstellungen, die für die Herausbildung politischer Gemeinschaften bedeutsam sind, könnte man als „intentionale Geschichte“ bezeichnen. In dem Buch wird zunächst dieses Konzept vorgestellt. Im Anschluss daran werden Träger, Medien und Formen dieser Art von Geschichte in der griechischen Kultur systematisch dargelegt. Dabei wird vor allem herausgearbeitet, dass bei den alten Griechen zunächst die Dichter die Herren der Vergangenheit waren (und es auch weithin blieben). Aus dieser Dominanz des Ästhetischen in dem Blick auf die Vergangenheit ergaben sich weit reichende Konsequenzen, insbesondere eine unauflösliche Verquickung von Mythos und Geschichte. Dies eröffnet die Möglichkeit, in einem zweiten Teil deutlicher zu bestimmen, worin der spezifische Ansatz und der besondere Charakter der griechischen Geschichtsschreibung liegen: Ein philosophisch geprägter Wahrheitsanspruch begründete neue Herausforderungen an die Darstellung von Geschichte. Die Spannung von „Dichtung und Wahrheit“ blieb dem Genre der Historiographie allerdings erhalten. Ein wesentliches und auch für die Nachwirkung bedeutsames Element antiker Kultur wird damit neu beleuchtet.
Alexander der Grosse
- 112 pages
- 4 hours of reading
Alexander, geboren 356 v. Chr., Schüler des Aristoteles, militärisch genialer Begründer eines Weltreiches, das von Griechenland bis nach Ägypten und Indien reicht, und jugendlicher Heros, der im Alter von nur 33 Jahren stirbt. Die vorliegende Biographie bietet einen fundierten Überblick über jene Elemente der Makedonischen Geschichte und Gesellschaft, die Alexander prägten, über sein herrscherlich-militärisches Wirken als „�Befreier“� und „�Bezwinger“� und über die strukturgeschichtlichen Zusammenhänge seiner Machtpolitik.
Klio. Beiträge zur Alten Geschichte
Band 85. Heft 2
In den zentralen` Büchern IV-VI seiner Politik, deren Thema die Verfassungen bilden, verfolgt Aristoteles als Hauptinteresse, die Einseitigkeit und Radikalität selbstsüchtiger Regierungen zu überwinden. Politische Unruhen und Verfassungssturz und die Methoden, sie zu vermeiden, bilden den Gegenstand eines ganzen Buches. Überall liegt der Behandlung der Verfassungen eine Analyse der Vorstellungen, Antriebe, Erwartungen und Ziele der verschiedenen Gruppierungen innerhalb der freien Bevölkerung zugrunde, die die verantwortlichen Politiker bei der Ausformung der politischen Ordnung berücksichtigen müssen. Im vorgelegten Band folgt auf eine Übersetzung der Bücher IV-VI und eine Einleitung in die aristotelische Verfassungstheorie ein Kommentar, der den Zusammenhang der jeweiligen Diskussion mit anderen Abschnitten des Werkes herstellt und ihre Stellung in der Tradition antiker Philosophie, Historiographie und anderer relevanter Texte verdeutlicht. Da Aristoteles seine Behandlung des Verfassungslebens ständig an Vorgängen in griechischen Staaten erläutert, enthält der Kommentar eine intensive Diskussion der historischen Verweise.
Der Autor untersucht, wie Menschen in den antiken Kulturen des Mittelmeerraums ihre Lebensräume wahrnahmen und nutzten. Dabei beleuchtet er die Einflüsse von Religion, Tradition und Wissenschaft auf diese Wahrnehmungen. Zudem wird der Bezug zu modernen wissenschaftlichen Ansätzen hergestellt, um zu ergründen, welche Lehren aus der Antike für heutige Themen wie Respekt vor der Natur und Nachhaltigkeit gezogen werden können. Die Fragen zur menschlichen Orientierung und dem Umgang mit der Umwelt stehen im Zentrum dieser Analyse.
Historiographie, intentionale Geschichte und kollektive Identitäten
Ausgewählte Schriften. Bd. 3
- 421 pages
- 15 hours of reading
Hans-Joachim Gehrke, ein bedeutender Althistoriker, erforscht in diesem vierbändigen Werk die antike Geschichte, insbesondere Staatsentstehung und Bürgerkrieg in Griechenland. Die Bände enthalten Gehrkes Aufsätze zur antiken Vergangenheitsvorstellung und deren Einfluss auf das kulturelle Selbstverständnis von Gemeinschaften.
Demokratie in Athen
- 168 pages
- 6 hours of reading
Bürgerkriege und Epheben
Prizipien und Praktiken bürgerlicher Sozialisation im antiken Griechenland
- 120 pages
- 5 hours of reading
Die ZETEMATA sind eine altertumswissenschaftliche Monographienreihe. Sie wurde 1951 von Erich Burck und Hans Diller mit der Arbeit Sueton und die antike Biographie von Wolf Steidle begründet. Seit ihren Anfängen erscheint die Reihe im Verlag C. H. Beck, München. Heute wird die Reihe von Jonas Grethlein (Heidelberg), Martin Korenjak (Innsbruck) und Hans-Ulrich Wiemer (Erlangen) in Verbindung mit Thomas Baier (Würzburg) und Dieter Timpe (Würzburg) herausgeben. Das Themenspektrum der ZETEMTATA umfasst Geschichte und Literatur des griechisch-römischen Altertums. Die Publikationssprachen in den ZETEMATA sind neben dem Deutschen auch Englisch, Französisch und Italienisch. Bislang sind 151 Bände in der Reihe erschienen, weitere sind in Vorbreitung; der größte Teil der Bände ist noch lieferbar.
Hans-Joachim Gehrke (*1945) ist einer der bedeutendsten Althistoriker seiner Generation auf dem Gebiet der griechischen Geschichte. Seine Forschungen zu Staatsentstehung und Bürgerkrieg im archaischen und klassischen Griechenland, zum „dritten Griechenland“ jenseits von Athen und Sparta oder zur „intentionalen Geschichte“ wurden in der internationalen Fachwelt intensiv rezipiert. Mit seiner Biographie über Alexander den Großen und seiner „Kleinen Geschichte der Antike“ erreichte er auch eine breitere Öffentlichkeit. In vier Bänden legen Kai Trampedach und Christian Mann ausgewählte Schriften Gehrkes zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern vor. Jeder Band enthält ein Nachwort, in dem der Autor seine Artikel in einen gedanklichen und organisatorischen Kontext einordnet, diese von seinem heutigen Standpunkt aus bewertet und wichtige seither erschienene Forschungsliteratur nachträgt. Dieser erste Band enthält Aufsätze über Politik und politisches Denken im archaischen und klassischen Griechenland.
Le prime civiltà
- 1182 pages
- 42 hours of reading
Geschichte, Archäologie, Öffentlichkeit
- 303 pages
- 11 hours of reading
Ob es um den Neandertaler, den Kampf um Troja oder Indiana Jones geht: Wissenswertes und Spannendes aus Archäologie und Geschichte ist ein Publikumsmagnet. Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet, sollen Berichte über die Vergangenheit und deren Erforschung sowohl unterhalten und informieren als auch marktwirtschaftliche Erfolge erzielen. In diesem Band beschäftigen sich Wissenschaftler_innen und Medienschaffende mit Formen, Wesen und Wandel der Darstellungen von Archäologie und Geschichte in den Medien. Sie fragen nach den Ursprüngen und Funktionen beliebter Klischees und zeigen Chancen und Probleme der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Medien auf.
Odysseus
- 128 pages
- 5 hours of reading
Odysseus, der Held der homerischen Odyssee, gehört zu den bedeutendsten Gestalten des griechischen Mythos. Als Abenteurer, der auf seiner langen Irrfahrt in die Heimat allerhand erdulden muss, zeigt er eine Vielgewandtheit, die sein wahres Wesen kaum greifbar werden lässt. Der sprichwörtliche Listenreichtum des Mannes aus Ithaka dient hier dem Wohl seiner Gefährten, dort jedoch brutaler Machtpolitik. Sein schillernder Charakter, sein Wissensdrang und sein Heimkehrerschicksal faszinierten von der Antike bis in die Gegenwart Künstler wie Wissenschaftler gleichermaßen. Nie war er nur die Person Odysseus, sondern immer auch mythisches Sinnbild menschlicher Denk- und Handlungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Deutungsmustern seiner Interpreten.
Auf der Suche nach dem Land der Griechen
- 29 pages
- 2 hours of reading
Die wissenschaftliche Entdeckung der griechischen Landschaft und der alt-griechischen Geschichte stand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in enger Verbindung. Forschungsreisende lieferten wichtige Informationen, und die klassische Geographie (A. von Humboldt, C. Ritter) bot einen theoretischen Rahmen. Auf diesen bezog die junge Wissenschaft vom Altertum ihre traditionellen Quellen. So wurden die physischen Voraussetzungen menschlicher Ordnung deutlich betont. Im weiteren Verlauf und im Zuge der Ausdifferenzierung der Disziplinen ging diese integrale Sicht zunächst verloren. Insbesondere in der deutschen Forschung machte sich eine klassizistisch-humanistische Sichtweise massiv spürbar. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts lässt sich in den klassischen Altertumswissenschaften wieder ein verstärktes Interesse für das natürliche Ambiente feststellen.
Historia tu hellēnistiku kosmu
- 413 pages
- 15 hours of reading
Geschichtsbilder und Gründungsmythen
- 462 pages
- 17 hours of reading
Diese Arbeit ist im Sonderforschungsbereich 541 „Identitäten und Alteritäten – Die Funktion von Alterität für die Konstituion und Konstriktion von Identität“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entstanden. Der Band beinhaltet Beiträge zu folgenden Themen: „Vormoderne und Moderne Gründungsmythen“, „Alterität und Geschichtsbild“, „Innere Alterität in den USA“.
Beiträge des Symposions „Alte Geschichte und Universalgeschichte. Wissenschaftsgeschichtliche Aspekte und historisch-kritische Anmerkungen zum Lebensswerk von Alfred Heuß“ Aus dem Vorwort: Das Symposion war der Würdigung von Alfred Heuß Lebenswerk gewidmet. Zugleich ging es aber um eine erste, auch weiterführende Bilanz des Lebenswerks, die auch Probleme und Lücken nicht verschweigen sollte. Im übrigen wird der Leser auch unterschiedlichen Sichtweisen und Einschätzungen sowie ganz verschiedenen Annäherungen begegnen. Darin mag er einen Reiz sehen, eine Aufforderung zum weiteren Nachdenken. Und zu solchen gibt das Werk von Alfred Heuß, mit seinen kühnen Zugriffen und scharfen Reflexionen, geschlossenen Bildern und eindeutigen Perspektiven, reichlich Anlaß. Aus dem Inhalt: J. Bleicken: Gedanken zu den frühen althistorischen Arbeiten von Alfred Heuß G. A. Lehmann: Die frühe griechische Geschichte bei Alfred Heuß J. Touloumakos: Die griechische Staatstheorie im Geschichtswerk von Alfred Heuß F. Quass: Probleme des Hellenismus bei Alfred Heuß H. Callies: Die Auffassung der römischen Revolution bei Alfred Heuß D. Timpe: Kaiserzeit und Weltgeschichte bei Alfred Heuß C. Meier: Alfred Heuß als Geschichtsschreiber H.-J. Gehrke: Alfred Heuß – ein Wissenschaftshistoriker? W. Schuller: Alfred Heuß und die zeitgenössische Politik G. Wiemers: Alfred Heuß in Leipzig
Jenseits von Athen und Sparta
- 216 pages
- 8 hours of reading
Stasis
- 449 pages
- 16 hours of reading
Oldenbourg Grundriss der Geschichte - 1A: Geschichte des Hellenismus
- 285 pages
- 10 hours of reading





