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Ödön von Horváth

    December 9, 1901 – June 1, 1938

    Ödön von Horváth is celebrated for his incisive critiques of popular culture and politics, particularly his prescient warnings against the rise of fascism. His narratives often explore the chilling effects of propaganda on society, especially on young minds, portraying the struggle to maintain one's identity amidst oppressive ideologies. Through his distinctive literary voice, Horváth captured the anxieties and moral compromises of his era. His works continue to resonate, offering profound insights into the human condition under political duress.

    Ödön von Horváth
    Die Geschichten der Agnes Pollinger
    Sportmärchen und andere Prosa
    Gesammelte Werke. Sladek
    Four Plays
    The Age of the Fish
    Youth without God
    • 2024

      Dvě hry významného rakouského dramatika, dva pohledy na maloměšťáckou společnost. Povídky z Vídeňského lesa nabízejí pohled na zdánlivě idylický život ve městě na Dunaji, ve kterém zní okouzlující Straussovy valčíky, odhaluje krutý osud mladé dívky, která se zamiluje a musí bolestně čelit kruté morálce vídeňské společnosti třicátých let. Láska a smrt a melodie valčíku, za zády blížící se nástup nacismu. Neznámá ze Seiny je rovněž příběhem mladé dívky, se kterou se společnost nemazlí. Je inspirován tehdejším objevením těla utopené dívky s tajemným úsměvem na tváři. Obě hry vycházejí jako 183. svazek edice D v překladu J. Stacha.

      Povídky z Vídeňského lesa. Neznámá ze Seiny
    • 2023

      Der Band Autobiographisches, Theoretisches, Lyrik, Rundfunk und Film bietet wichtige Epitexte zum Werk Horváths sowie vermischte Schriften. Es sind darin etwa Texte wie die Autobiographische Notiz (1927), die Gebrauchsanweisung (1932) und die Randbemerkung (1933) enthalten. Außerdem umfasst der Band die wenig bekannte Lyrik des Autors, Texte zu Rundfunk und Film, wie etwa das Hörspiel Stunde der Liebe (1930) oder das Filmexposé zu Der Pfarrer von Kirchfeld (1936/37), sowie eine Revue mit dem Titel Magazin des Glücks (1932). Ein erläuterndes Vorwort und ein Kommentar, der die Textträger chronologisch und nach Gattungen ordnet, ergänzen den Band und machen das Werk Horváths und den Autor neu erfahrbar. Seine Arbeiten in anderen Genres als dem Drama oder dem Roman runden das Bild des Autors ab und zeigen, dass er auch an der medialen Verwertbarkeit seiner Texte in der aufkommenden audio-visuellen Kultur der Weimarer Republik interessiert war. Seine Versuche, im Rundfunk und Film anzudocken, scheiterten in den meisten Fällen, zeugen jedoch von einem guten Gespür des Autors für mediale Trends und für die Vorlieben des zeitgenössischen Publikums.

      Autobiographisches, Theoretisches, Lyrik, Rundfunk und Film, Revue
    • 2023
    • 2023
    • 2022

      Briefe, Dokumente, Akten

      • 659 pages
      • 24 hours of reading

      Ödön von Horváth (1901-1938) zählt zu den bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Die Wiener Ausgabe bietet eine kritische Gesamtedition seines Werkes, die alle vollendeten und fragmentarischen Texte sowie Briefe und Lebensdokumente umfasst. Die gesicherten Endfassungen der Texte werden durch eine detaillierte Darstellung ihres Entstehungsprozesses und eine philologische Neubewertung vieler Quellen ergänzt. Der Band "Briefe, Lebensdokumente, Akten" erfüllt eine langjährige Forderung nach einer verlässlichen Gesamtedition des biographischen Materials. Ein separater Anhang erschließt die erhaltenen behördlichen Akten zu Horváth. Im Mittelpunkt stehen knapp 200 Briefe, Postkarten und Telegramme von und an Horváth, die größtenteils hier erstmals veröffentlicht werden. Diese Dokumente bieten neue Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Autor und zeigen seine Vernetzung im literarischen Leben der Weimarer Republik sowie die persönlichen und politischen Herausforderungen der Jahre 1933-1935. Die Edition umfasst auch Lebensdokumente wie Fotos und Verlagsverträge, die biografische Fakten sichern. Für die ungewöhnliche Erschließung der Akten, einschließlich seiner Akte beim "Reichsverband Deutscher Schriftsteller" ab 1934, wurden Experten der Aktenkunde hinzugezogen.

      Briefe, Dokumente, Akten
    • 2022

      Anfang August reiste ich durch das bayerische Oberland und entdeckte in der Nähe von Partenkirchen einen lebhaften Markt. Es war ein sonniger Sonntag, und die festliche Stimmung war überall spürbar. Fahnen wehten, Musik ertönte, und die Menschen – Einheimische sowie Besucher – feierten gemeinsam. Der Grund für die Freude war ein Schützenzug, der durch die Hauptstraße marschierte. Viele Schützen in Lederhosen, mit Gewehren und Standarten, zogen im Gleichschritt vorbei. Unter ihnen waren nicht nur Einheimische, sondern auch Teilnehmer aus Städten wie Ingolstadt, Köln, Jena, Berlin und sogar Sachsen. Ein Plakat erregte meine Aufmerksamkeit: „Graf Arco Erinnerungsschießen“. Zunächst dachte ich an den Mörder von Kurt Eisner, doch das Datum auf dem Plakat – 28. Juli, 3. und 4. August 1929 – deutete auf eine historische Veranstaltung hin. Es handelte sich um das 120. Arco Schießen, das an die Befreiung des Marktes durch Graf Maximilian von Arco vor 120 Jahren erinnerte. Dieser hatte den Markt vor der Zerstörung bewahrt. Die Schützengesellschaft lud alle Gäste ein, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen und versprach, dass jeder eine bleibende Erinnerung an den schönen Sommerort und die beeindruckende Landschaft mitnehmen würde.

      Erzählungen und Skizzen