Outside Verdun
- 352 pages
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A forgotten masterpiece of First World War German literature, Outside Verdun is a gripping, heart-breaking story of revenge and sacrifice based on the author's own first-hand experiences of combat.
This German author is renowned for his multi-part epic chronicling the Great War. As a fervent anti-war and anti-fascist voice, his writings grapple with the profound consequences of conflict and the struggle against oppressive ideologies. He explored the human condition under extreme duress, driven by a deep commitment to peace and resistance. Later works reflect his engagement with significant political developments in both Mandatory Palestine and East Germany.







A forgotten masterpiece of First World War German literature, Outside Verdun is a gripping, heart-breaking story of revenge and sacrifice based on the author's own first-hand experiences of combat.
Wilhelm von Sternburgs Auswahl aus dem Werk Stefan Zweigs enthält Kapitel aus dem Romanzyklus "Der große Krieg der weißen Männer", Novellen, Publizistik sowie hier zum Teil erstveröffentlichte Briefe an Max Brod. Martin Buber, Lion Feuchtwanger, Sigmund und Anna Freud, Ludwig Marcuse, Rudolf Olden u.a.
Der Wandsbeker Schlächtermeister Albert Teetjen steht vor dem Ruin. Um seine Existenz zu retten, ist er bereit, den erkrankten Henker des Zuchthauses Fuhlsbüttel zu vertreten. Vier Häftlinge hat er mit seinem Beil hinzurichten. Der bescheidene Wohlstand, der mit dem Blutgeld bei den Teetjes einzieht, währt nur so lange, bis die Nachbarn erfahren, woher das Geld stammt. In diesem vierten Roman seiner Exilzeit wollte Arnold Zweig - wie er an F. C. Weiskopf schrieb - "das deutsche Bürgertum in der Phase des gipfelnden Faschismus 1937-38 genau so durchsichtig (...) machen, wie er im `Grischa_ den russischen Durchschnitt aus dem bolschewistischen Schreckgespenst in wahre menschliche Gestalt" verwandelt hatte.
Nach 20 Jahren wieder zugänglich: Zweigs großer Roman über den verzweifelten Kampf um Menschlichkeit und Liebe im Krieg In der authentischen Fassung der Erstausgabe von 1937 erscheint »Einsetzung eines Königs« erstmals wieder ohne die Eingriffe der DDR-Zensur. Der Roman schließt unmittelbar an Zweigs Welterfolg »Der Streit um den Sergeanten Grischa« an. Es ist Frühjahr 1918. Hauptmann Paul Winfried, ehemaliger Kunststudent und Neffe des Generals von Lychow, ist mit patriotischen Idealen in den Krieg gezogen. Nun werden ihm im Dschungel politischer Intrigen die Augen geöffnet. Winfried gerät zwischen die Mühlsteine jener Interessengruppen, die um wirtschaftliche und politische Einflußsphären kämpfen. Demonstrativ sagt er sich von dieser Welt los. Auch sein Traum vom persönlichen Glück wird zerstört. Zweig arbeitete an diesem Roman zwischen 1932 und 1937 in seinem Exil in Palästina. Er zeigt die Intensität antisemitischer Strömungen im deutschen Heer und gibt ein genaues Bild jüdischen Lebens in Litauen, das einige Jahre später ausgelöscht werden sollte. Der Anhang bietet eine Auswahl unveröffentlichter Texte aus dem Kontext des Werkes. Neben erläuternden Anmerkungen beleuchtet der Kommentar die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Romans. Der Band setzt die anerkannte editorische Qualität der Berliner Ausgabe auf hohem Niveau fort.
Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges kämpft eine junge Frau aus preussisch-jüdischem Grossbürgertum um ihre Liebe zu einem jungen Schriftsteller.
Das Buch vermittelt eine eindringliche Darstellung des Soldatenlebens der Deutschen im Osten, geprägt von einer Mischung aus geschäftiger Untätigkeit und einer gewissen Fürsorge für sich selbst und die lokale Bevölkerung, die als 'Panjes' bezeichnet wird. Es beleuchtet das Leben der Ostjuden, deren überlegene Weisheit und tiefgründige Philosophie im Kontrast zu den kriegführenden Parteien stehen. Der Autor hat mit bemerkenswerter Detailgenauigkeit gearbeitet, was zu einem gehobenen Naturalismus und scharfen realistischen Beobachtungen führt, die stilistisch sauber präsentiert sind. Im Zentrum der Handlung steht der russische Kriegsgefangene Paprotkin, der im März 1918 aus einem Lager in Litauen flieht, um sein unbekanntes Kind zu sehen. Nachdem er von einer deutschen Streife gefangen genommen wird, folgt er dem Rat der Partisanin Babka, die ihn liebt, und gibt sich ahnungslos als der verstorbene Überläufer Bjuschew aus. Dies führt dazu, dass er der Spionage verdächtigt und zum Tode verurteilt wird. Grischas Schicksal entwickelt sich zu einem juristischen Fall, der Fragen der Kompetenzen aufwirft und die Absurditäten des Krieges offenbart.