Ingeborg Bachmann Book order (chronological)
Ingeborg Bachmann's literary endeavors, spanning poetry, prose, radio plays, and essays, aimed at transforming perception and consciousness, drawing readers into new experiences, including those of suffering. Her penetrating depiction of female subjectivity within a male-dominated society sparked a significant shift in how her work was received. While initially celebrated for her lyric poetry, Bachmann increasingly turned to prose, exploring the inadequacy of the world and the yearning for a new, truer order. Her experimental works often reveal women damaged by patriarchal structures, diagnosing the era's ills and positing that fascism originates in interpersonal relationships.







Ingeborg Bachmann, die wohl größte deutschsprachige Dichterin des 20. Jahrhunderts, faszinierte stets auch durch ihre eigenwillige Persönlichkeit und ihr ungebundenes Leben. In ihrem Schreiben setzte sie sich über »Branchenunterschiede« hinweg, neben ihren Romanen und Gedichten stehen Hörspiele und Drehbücher. Sowohl in ihren Beziehungen als auch an ihren Wohnorten suchte Bachmann, die sich schließlich in Rom niederließ, nach Freiheit. In den Gesprächen aus den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren, die in diesem Band versammelt sind, gibt die oft als geheimnisvoll geltende Dichterin tiefe Einblicke in ihr Denken, Schreiben und Leben.
The Critical Writings of Ingeborg Bachmann
- 370 pages
- 13 hours of reading
This collection features the first English translation of critical writings by a renowned Austrian poet and novelist, highlighting his impact as a leading postwar German intellectual. The essays and lectures delve into his profound insights on literature and society, showcasing his influential perspectives and contributions to the cultural landscape of the time.
Salzburger Bachmann Edition
Ein Ort für Zufälle | Georg-Büchner-Preis-Rede und poetische Berlin-Prosa
- 191 pages
- 7 hours of reading
"Ein Ort für Zufälle" (1965) ist ein experimenteller Text von Ingeborg Bachmann, der Westberlin als Insel-Stadt des Wahnsinns darstellt. Er thematisiert persönliche und historische Krisen. Die Edition bietet Einblicke in die poetologischen Hintergründe und beleuchtet die literarische Bedeutung des Werks sowie neu entdeckte Archivmaterialien.
Salzburger Bachmann Edition
»Senza casa«. Autobiographische Skizzen, Notate und Tagebucheintragungen
- 336 pages
- 12 hours of reading
Autobiographische Versuche, ›Kriegstagebuch‹ und bislang unveröffentlichte Selbstzeugnisse sowie das ›Neapolitanische Tagebuch‹ aus Bachmanns aufregender frühen Zeit als freie Schriftstellerin: Aus diesen Texten, erstmals versammelt im neuen Band der Salzburger Bachmann Edition, lassen sich bisher unbekannte biographische Einblicke gewinnen; stereotype und medial vermittelte Bilder der Autorin werden in Frage gestellt und korrigiert. Sichtbar werden die Schattenseiten eines Vagabundierens zwischen vielen Orten und Sprachen – von der italienischen Wohngemeinschaft mit Hans Werner Henze auf Ischia und in Neapel über Aufenthalte in Wien, Klagenfurt, Paris und Rom bis zu Lesereisen durch Deutschland. Deutlich erkennbar wird die Spannung zwischen der Utopie eines freien Künstlerlebens und der Sorge um das ökonomische Überleben. Die vielen bruchstückhaften Notate und Textsorten spiegeln ein buchstäblich ›verzetteltes‹ Leben wider, das Wagnis, sich einem ungesicherten Dasein auszusetzen. Aus ihnen spricht die intime Stimme eines Ich, die ebenso spontan und unmittelbar wie auch zögernd, manchmal hart und apodiktisch wirkt und die im Lauf der Jahre zunehmend brüchiger und fragiler wird. In ihrer Poetik der ›Übergängigkeit‹ von Kunst und Leben eröffnet sich Bachmann einen Experimentier- und Erfahrungsraum für eine Existenz »senza casa«.
'Wir haben es nicht gut gemacht'
- 1040 pages
- 37 hours of reading
Ingeborg Bachmann stand mit zentralen Protagonistinnen der deutschsprachigen Literatur in Kontakt. Ihre Briefwechsel mit Marie Luise Kaschnitz, Hilde Domin und Nelly Sachs, die hier erstmals zugänglich gemacht werden, geben einen eindrucksvollen Einblick in die Lebensbedingungen, das literarische Schaffen, die Poetik und das politische Engagement schreibender Frauen nach 1945. Über Generationen und Grenzen hinweg entstehen zwischen den Briefpartnerinnen unterschiedliche Beziehungen: die in Rom beginnende Freundschaft Bachmanns mit Marie Luise Kaschnitz, die pragmatische Zusammenarbeit mit Hilde Domin und das lyrische Gespräch mit Nelly Sachs. Gemeinsam ist den Briefwechseln vor allem die Frage, wie nach der Shoah weitergelebt und weitergeschrieben werden kann. Der Kommentar erläutert die Briefe vor dem Hintergrund von Zeitgeschichte und Literaturbetrieb und versucht, von heute aus, die Werke dieser Autorinnen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Salzburger Bachmann Edition
Anrufung des Großen Bären | Ein Meilenstein der deutschsprachigen Lyrik nach 1945 | Erstmals mit ausführlichem Kommentar
»Wir haben es nicht gut gemacht.«
Der Briefwechsel | Ein einzigartiges Dokument der Liebesbeziehung eines der berühmtesten Paare der deutschsprachigen Literatur
Frühjahr 1958: Ingeborg Bachmann - gefeierte Lyrikerin, Preisträgerin der Gruppe 47 und Coverstar des Spiegel - bringt gerade das Hörspiel Der gute Gott von Manhattan auf Sendung. Max Frisch, in dieser Zeit mit Inszenierungen von Biedermann und die Brandstifter beschäftigt, schreibt der »jungen Dichterin«, wie begeistert er von ihrem Hörspiel ist. Mit Bachmanns Antwort im Juni 1958 beginnt ein Briefwechsel, der - vom Kennenlernen bis lange nach der Trennung - in fast 300 überlieferten Schriftstücken Zeugnis ablegt vom Leben, Lieben und Leiden eines der bekanntesten Paare der deutschsprachigen Literatur: Nähe und Distanz, Bewunderung und Rivalität, Eifersucht, Fluchtimpulse und Verlustangst, aber auch die Schwierigkeiten des Arbeitens in einer gemeinsamen Wohnung und die Spannung zwischen Schriftstellerexistenz und Zweisamkeit - die Themen der autobiografischen Zeugnisse sind zeitlos. In den Büchern von Bachmann und Frisch hinterließ diese Liebe Spuren, die zum Teil erst durch die Korrespondenz erhellt werden können. Die Briefe zeigen einmal mehr, dass Leben und Werk nicht zu trennen sind, sie sind intime Mitteilungen und zugleich Weltliteratur
Der gute Gott von Manhatten. EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle
- 144 pages
- 6 hours of reading
Radio Family
- 400 pages
- 14 hours of reading
Salzburger Bachmann Edition
»halten wir einander fest und halten wir alles fest!«. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Ilse Aichinger und Günter Eich
Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger haben sich im Wien der Nachkriegszeit kennengelernt. Zwei Frauen im männlich dominierten Literaturbetrieb, von unterschiedlicher Herkunft, mit grundlegend verschiedenen Erfahrungen in der NS-Zeit und mit gegensätzlichen Lebensentwürfen werden die bedeutendsten österreichischen Autorinnen nach 1945. Trotz der unvermeidlichen literarischen Konkurrenzsituation versuchen sie, ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten.Ihre Korrespondenz aus den Jahren 1949 bis 1962, in die auch Günter Eich als Ehemann Aichingers einbezogen ist, dokumentiert diesen prekären Versuch in rund 100 Briefen – 30 von Bachmann, 74 von Aichinger und Eich. Der auffallend familiäre Ton wird von Aichinger vorgegeben. Für sie, die nahe Verwandte durch die Shoah verlor und in Wien der Verfolgung ausgesetzt war, blieb die Familie das größte zu schützende Gut, in der Bachmann als »dritter Zwilling« und als »kleine Schwester« Günter Eichs ihren Platz erhält.Dass diese Freundschaft trotz aller Bemühungen scheiterte, gehört zur Tragik, die sich in diesem Briefwechsel verbirgt und nur selten hervorbricht, in einem »Suchen, grundlos, krankhaft, nach dem Grund des Ausbleibens jeder Nachricht […] mit dem Wunsch um ein Wort«.
Das Buch Goldmann. Werke
- 464 pages
- 17 hours of reading
Die Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe beginnt mit dem Roman „Goldmann“, der das jüdische Paar Fanny und Harry Goldmann im Nachkriegswien porträtiert. Bachmann thematisiert soziale Gewalt und moralische Verbrechen in einer veränderten Gesellschaft. Der Roman bleibt aufgrund ihres frühen Tods fragmentarisch und reflektiert die Sehnsucht nach Österreich nach der Shoah.
»Male oscuro«
Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe
- 272 pages
- 10 hours of reading
Bachmanns Traumnotate, Briefentwürfe und Aufzeichnungen aus der Zeit ihrer Krankheit sind als Grundelemente der späten »Todesarten«-Texte von großem literarischem Interesse. Darüber hinaus sind diese Schriften dazu angetan, unser Wissen über ihre Krankheit, und über das Phänomen der Krankheit überhaupt, zu erweitern. Sie sind anstößig, mutig in ihrem analytischen Ansatz, geschlagen mit dem Wissen um das Unheilbare – und zugleich erfüllt von dem leidenschaftlichen Wunsch, aus der Krankheit herauszukommen und Heilung zu finden.
Zatmění země
- 144 pages
- 6 hours of reading
Po velkém výboru poezie Čára života (2016) a 2. přepracovaném vydání románu Malina přichází nakladatelství Opus s překlady rozhlasových her Obchod se sny (1952), Cikády (1955) a Dobrý Bůh z Manhattanu (1958). Všechny tři hry se nějakým způsobem dotýkají oné „problémové konstanty“, která je v díle I. Bachmannové nepřehlédnutelná. Poetickým, nikoli však přepoetizovaným jazykem a umnou kompozicí se obkružují základní otázky lidské i umělecké izolovanosti, křehkosti naší existence, osamělosti toho, kdo miluje, nemožnosti trvale naplnit absolutní požadavky lásky.
Tento výbor z lyriky se snaží představit v úplnosti umělecké směřování rakouské básnířky I. Bachmannové (1926–1973). Kromě veršů z mládí, obou básnických sbírek Odročený čas (1953) a Vzývání Velkého Medvěda (1956) zahrnuje i nedávno vydané básně z pozůstalosti. Jsou to verše vášnivé, neústupné a leckdy nemilosrdné. Ve šťastných chvílích se doberou klasické krásy. V těžkých časech dopadnou až na dno. Ale zase se – po kolikáté už! – vzchopí k novému nadechnutí.
Čas srdce. Korespondence
- 360 pages
- 13 hours of reading
Korespondence mezi Ingeborg Bachmannovou a Paulem Celanem začíná v roce 1948, kdy se poprvé setkávají, a vrcholí devět let poté, kdy se znovu setkávají v „čase srdce“. Jejich dialog se potýká s temnou dobou Celanova ochromení, přičemž končí až ve druhé polovině šedesátých let, kdy oba partneři mají před sebou jen pár let života. V kontextu německy psané lyriky po druhé světové válce se jejich jména často objevují vedle sebe. I když netvořili tradiční životní či autorskou dvojici, hráli v životě i tvorbě jeden pro druhého klíčovou roli. Vyměňují si dopisy, které volají po jiném čtení. Oba jsou přesní a v zoufalství i lásce riskují. Jejich vzájemný vztah je naplněn napětím, střídají se v důvěrnosti a distanci. Celan touží po oporách, zatímco Bachmannová se v každodenní válce snaží bojovat sama. V této korespondenci se odehrává boj o jazyk a vymezení vlastního území. Oba se snaží uniknout frázím, které jsou vlastní jejich zemím, a jejich boj o slova je náročný. Tato fascinující korespondence vyžaduje odstup, aby nezaplnila mysl slepou skvrnou zoufalství.
Die Radiofamilie
- 410 pages
- 15 hours of reading
Im Herbst 1951 betritt eine »kettenrauchende Meerfrau mit Engelhaar« die Hörspielabteilung des amerikanischen Senders Rot-Weiß-Rot in Wien. Ingeborg Bachmann prägt in den folgenden zwei Jahren das Unterhaltungsprogramm und macht die Radiofamilie Floriani zur bekanntesten Sendung der Nachkriegszeit. Die Florianis sind ein bürgerliches, verschrobenes Familienensemble: Hans, der Paterfamilias und Oberlandesgerichtsrat, wird von seinen frechen Kindern um den Finger gewickelt. Er beklagt sich bei seiner Frau Vilma, einer Generalstochter, über seine Rolle in der Familie, während sie strenger mit Onkel Guido, dem Halbbruder des Oberlandesgerichtsrats, ins Gericht geht. Guido war ein kleiner Nazi, der auf Hitler hereingefallen ist. Woche für Woche verhandeln sie mit Witz und Ironie über den Kalten Krieg, die Entnazifizierung und den Wiederaufbau in Nachkriegsösterreich. Die von Bachmann verfassten Skripte galten lange als verloren, werden jedoch in diesem Band erstmals zusammen mit einem ausführlichen editorischen Nachwort des Herausgebers veröffentlicht.
Werke 1-4
- 2336 pages
- 82 hours of reading
Ingeborg Bachmann (1926–1973) schuf mit ihrer Lyrik, Essayistik und ihrer umfangreichen Prosa eines der eindrucksvollsten schriftstellerischen Werke ihrer Generation. Die vierbändige Ausgabe versammelt alle wichtigen Texte in neuer Ausstattung.
War Diary
- 108 pages
- 4 hours of reading
Austrian writer Ingeborg Bachmann (1926-73) is a key figure in postwar German literature, known for her novels, poetry, and plays. Her War Diary is a collection of sketches rather than a traditional journal, reflecting the final months of World War II and the early British occupation of Austria. These powerful entries, remarkable for her young age, express her deep disdain for war and Nazism as she navigates the fervent nationalism in Klagenfurt. The British occupation introduces her to Jack Hamesh, a British officer and Jewish refugee from Vienna, who is surprised to meet an Austrian girl familiar with banned authors like Mann and Schnitzler. Their correspondence, particularly Hamesh's letters to Bachmann during his time in Israel in 1946, reveals his struggles with rootlessness after the war. War Diary offers a unique perspective on Bachmann's development as a writer and serves as a poignant reflection on life in post-war Austria. The insights from both Bachmann and Hamesh extend beyond their personal narratives, touching on broader themes of loss and recovery. The German edition has been praised for its critical commentary, highlighting the historical context and the emotional resonance of Bachmann's experiences.
Druhý svazek esejů Ingeborg Bachmannové představuje jádro jejího kritického díla. Tvoří ho úvahy zaměřené na literaturu, na filosofii a na hudbu, tedy obory, jimž věnovala specifický zájem a v nichž mohla rozvinout své mimořádné schopnosti snoubící pronikavý intelekt s krajní citlivostí. Literatura byla jejím celoživotním údělem a měla rovněž potřebu ji pro sebe poetologicky reflektovat, filosofii vystudovala (studia zakončila rigorózní prací, jež je kritickým rozborem existenciální filosofie Martina Heideggera) a hudbou, jíž se původně chtěla věnovat, se zabývala již od mládí (a také mj. napsala několik libret, kdy spolupracovala se skladatelem Hansem Wernerem Heinzem). Literatuře je věnováno nejvíce prostoru – zprvu se v rozhlasových esejích obracela k představitelům evropské moderny Robertu Musilovi, Marcelu Proustovi a Franzi Kafkovi, později se v recenzích či vzpomínkách přenesl její zájem na současníky (Sylvia Plathová, Thomas Bernhard, Witold Gombrowicz, Giuseppe Ungaretti). Vyvrcholením literárněkritické reflexe jsou Frankfurtské přednášky – pět přednášek o literatuře, které pronesla v semestru 1959/1960 na univerzitě ve Frankfurtu. Z filosofické oblasti jsou velice podnětné její eseje o Ludwigu Wittgensteinovi a Simone Weilové, oblast hudby zastupují mj. úvahy Hudba a básnictví, poznámky o vzniku libret, oslava hudby (poetický text Podivuhodná hudba) i lidského hlasu (Pocta Marii Callas).
Místo pro náhody I. Eseje, prózy, rozhovory
- 283 pages
- 10 hours of reading
Výbor Místo pro náhody přibližuje Ingeborg Bachmannovou jako autorku esejů a esejistických próz, jež reflektují ústřední otázky psaní a spisovatelské existence, jazyka, literatury a filosofie, ale vztahují se i k aktuální společenské a politické situaci.
Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Lange war ihre Liebe ein großes Geheimnis, jetzt ist sie dokumentiert. Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter, ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich liebten und gegenseitig verletzten, die einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten. Fast zwanzig Jahre lang kämpfen sie in ihren Briefen um die Liebe und Freundschaft des anderen, wiederholt herrscht Schweigen, immer wird der Briefwechsel wiederaufgenommen – bis es 1961 endgültig zum Bruch kommt.
Blue Notes: Ingeborg Bachmann. Klagenfurt - Wien - Rom
- 128 pages
- 5 hours of reading
Auf literischen Spuren folgen wir Ingeborg Bachmann durch Klagenfurt, Wien, Rom und begleiten sie auf ihren Reisen nach München, Berlin Zürich und nach anderswo. Christa Gürtler zeichnet in dem reich bebilderten Bändchen in den Erzählungen und Romanen Ingeborg Bachmanns Lebensorte nach.
Poesie und Intellekt, zwischen diesen zwei Polen bewegt sich Ingeborg Bachmanns lyrisches und erzählendes Schreiben auf originelle und immer wieder neue Weise. Die politische und philosophische Tiefendimension aber, die sich dahinter verbirgt, zeigt sich am deutlichsten in ihren kritischen Schriften, die alle Phasen ihrer Arbeit begleiteten. Unnachsichtig, klar und in ihrem ganz eigenen Duktus formuliert sie Gedanken zur Literatur, Philosophie und Psychologie ihrer Zeit ebenso wie über Musik und Sprache. Zum ersten Mal versammelt der vorliegende Band in historisch-kritischer Neuedition neben bereits veröffentlichten Texten verschollene, nachgelassene und neu rekonstruierte Schriften; enthalten sind unter anderen Ingeborg Bachmanns Essays, Reden, autobiographische Texte und die berühmten Frankfurter Vorlesungen.
Ondina. La ninfa che divenne donna per amore
- 147 pages
- 6 hours of reading
Das Buch Franza- Requiem für Fanny Goldmann
Texte das 'Todesarten'-Projekts
- 544 pages
- 20 hours of reading
Die Geschichten von Franza Jordan und Fanny Goldmann thematisieren die unbarmherzige soziale Gewalt und die moralischen Verbrechen, die in der Gesellschaft unbestraft bleiben. Ingeborg Bachmann beleuchtet in ihren Erzählungen die tiefgreifenden menschlichen Schicksale und stellt die Gesellschaft als einen Ort dar, an dem das Leben oft tödliche Konsequenzen hat. "Requiem für Fanny Goldmann" sollte Teil des unvollendeten Zyklus "Todesarten" sein, der auch "Malina" und "Das Buch Franza" umfasst, und verdeutlicht die Dringlichkeit und Tragik der dargestellten Themen.
Nie zuvor wurden Briefe von Ingeborg Bachmann veröffentlicht. Der reiche Briefwechsel zwischen ihr und dem international erfolgreichen Komponisten Hans Werner Henze ist das einzigartige Zeugnis künstlerischen Austauschs und einer bedingungslosen Freundschaft. 'Ich lehnte mich an Sie an, ihr Geist half meiner Schwachheit auf', schreibt Hans Werner Henze über Ingeborg Bachmann. Der aufstrebende Komponist erkannte rasch eine Seelenverwandte in der jungen Dichterin, das war 1952 in Göttingen. Und schon im folgenden Jahr setzte ein leidenschaftlicher und immer vertrauter werdender Briefwechsel ein. Einig sind sie sich darin im Haß auf Nazideutschland, wollen mit Günter Grass die junge Sozialdemokratie unterstützen und sind doch im Herzen immer bei ihrer 'Pflicht', der Kunst, in der sie gemeinsam an Liedern und einer großen Oper arbeiten. Als die Beziehung zu Max Frisch auseinandergeht, gesteht Ingeborg Bachmann ihrem Freund: 'Du bist mir der kostbarste Mensch', und Henze lädt sie in schwärmerischen, tröstenden und ernsten Briefen zu sich nach Rom und Neapel ein, um bei ihr sein zu können und das Eigentliche zu tun: schreiben, komponieren und Ruhe finden in einem Leben, 'für das man vielleicht nicht stark genug ist'.
Die Geheimnisse der Prinzessin von Kagran
- 48 pages
- 2 hours of reading
Ingeborg Bachmann (1926-1973) erzählt diese Liebesgeschichte in ihrem Roman Malina. Die Heldin des Romans liebt so vorbehaltlos, so ausschliesslich und bedingungslos, »dass dem auf der anderen Seite nichts entsprechen kann. Für den Geliebten ist sie eine Episode in seinem Leben, für sie ist er der Transformator, der die Welt verändert, die Welt schön macht.« (Bachmann) Für ihn erfindet sie die Legende von der Vorherbestimmtheit ihrer Liebe, Sehnsuchtsbild und Utopie zugleich.Der Ausgabe beigegeben sind Bilder von Liebenden des österreichischen Malers Arik Brauer (geboren 1929).
Nepoznám iný lepší svet
- 160 pages
- 6 hours of reading
Rakúska autorka básní, románov, poviedok, rozhlasových hier, operných libriet, esejí aj politických článkov, nositeľka prestížnych literárnych ocenení – Ingeborg Bachmannová – patrí k vedúcim zjavom nemeckej povojnovej literatúry. Takmer tridsať rokov po jej tragickej smrti súhlasili jej súrodenci s vydaním jej dosiaľ neuverejnených básní. Po tom, čo vyšli roku 2000 v mníchovskom vydavateľstve Piper, vychádzajú aj u nás v preklade Mily Haugovej.
Ich weiß keine bessere Welt
- 195 pages
- 7 hours of reading
- Autorin leidet an der Welt und verzweifelt an der Lieblosigkeit - Erkundet mit neuen Worten Krankheit, Einsamkeit und das Ende der Liebe
Tři cesty k jezeru
- 340 pages
- 12 hours of reading
Ucelené vydání tří povídkových souborů významné rakouské básnířky a spisovatelky. První sbírka povídek Třicátá léta (1961) je ještě poznamenána autorčinou básnickou minulostí, kterou na přelomu šedesátých let opustila. Texty jsou metaforické, filosofující a poetické. Mezi první a druhou sbírku jsou v souboru vloženy dvě povídky, ironická povídka Přijde smrt, v níž zhuštěně na obraze jedné rodiny charakterizuje rakouský osud a historická traumata posledního půlstoletí, a otevřeně satirická Prohlídka starého města, kde se pod frázovitými anglickými floskulemi průvodce vídeňské turistické kanceláře skrývá nejen jazyková nevybavenost a neznalost historie, ale i silný komplex méněcennosti. Další povídková sbírka Simultánně (1972) je vrcholem autorčiny tvorby. Vybalancované, promyšlené texty, v nichž nic není řečeno zbytečně, patří k nejvýznamnějším výtvorům novější německé prózy.
Silben im Oleander, Wort im Akaziengrün
- 375 pages
- 14 hours of reading
Die exemplarische Untersuchung des Italienbildes Ingeborg Bachmanns im Vergleich zu der literarischen Tradition der Italienbilder früherer Schriftstellergenerationen, allen voran Goethe, zeigt, wie sehr sich Ingeborg Bachmann in der literarischen Auseinandersetzung zunächst auf den klassischen Pfaden von Neapel bis Rom bewegt hat. Ariane Huml untersucht anhand ausgewählter Gedichte und Auszügen aus der Prosa, wie auch im Gespräch mit einzelnen Weggefährten und Zeitgenossen Bachmanns, die Italienwahrnehmung der Dichterin und deren Niederschlag auf ihr Werk. Dabei verfolgt die Studie die zyklische Struktur der literarischen Bilder, die vom Motiv der Übersiedlung, der »Ausfahrt« eines lyrischen Ichs in den Süden über die poetische Schöpfung des »erstgeborenen Landes« Italien bis hin zu Bildern des südlichen Inseldaseins reichen. Die literarische Reise führt schließlich zum Untergang eben jener Inselphantasie, der das Ende der Utopie eines glücklicheren Daseins in der südlichen Welt bedeutet. Im »Todesartenzyklus« erfahren die südlichen Metaphern in intertextueller Fortsetzung eine Umkehrung bis hin zu ihrer Negation. Huml rekonstruiert das künstlerische Ritual einer (Lebens-)Reise in den Süden anhand einzelner Stationen aus dem Werk, einer Italienfahrt, die bis zum Tod der Autorin 1973 in Rom andauerte.
Piccola biblioteca Adelphi - 412: Il dicibile e l'indicibile. Saggi radiofonici
- 154 pages
- 6 hours of reading
Ingeborg Bachmann seppe usare genialmente la radio per scrivere saggi a più voci che hanno ancora natura d’etere e riescono a trasmettere, come una vibrazione, lo stato di grazia che scaturisce dall’incontro con grandi scrittori – in questo caso Musil, Wittgenstein, Simone Weil e Proust. Esemplare è l’esposizione del pensiero di Wittgenstein, che prende, nello svolgersi di pagina in pagina, nelle citazioni reiterate dal Tractatus, un tono commosso, di emozione sospesa. In poche linee è illuminata l’opera, ma anche il pensatore: vediamo sullo sfondo un Wittgenstein schivo, imbozzolito nel silenzio, così come di Musil, in poche righe, ci è data la ricostruzione partecipe di un’esistenza tutta tesa a un solo scopo. Ma non meno impressionante è la vivezza con cui vengono rivendicate l’opera della Weil e quella «dura, rivoluzionaria» di Proust. Clamorosa dimostrazione della possibilità di spiegare un autore con la chiarezza massima, eppure mantenendosi al più alto livello, questi saggi – tra i quali corrono rinvii segreti, parole-spia quali «mistica» e «orrore» – fanno sì che la Bachmann, parlando di chi ama, parli di sé, come lasciando circolare un’unica linfa.
The German Library 94: Selected Prose and Drama
- 304 pages
- 11 hours of reading
Das Buch Franza
- 264 pages
- 10 hours of reading
Letzte, unveröffentlichte Gedichte, Entwürfe und Fassungen
- 165 pages
- 6 hours of reading
Die Edition gibt die Gedichte in fotomechanischen Reproduktionen wieder, um die Dynamik des Schreibprozesses möglichst authentisch zu dokumentieren. Die einzelnen Texte und ihre Entstehungsgeschichte werden von kommentierenden Essays begleitet, die Hans Höller verfaßt hat.
Römische Reportagen
- 123 pages
- 5 hours of reading
Für Radio Bremen war das Engagement der damals noch weitgehend unbekannten Autorin ein reiner Glücksfall: Ingeborg Bachmann besaß alles, was eine exzellente Korrespondentin auszeichnet. Sie sprach perfekt italienisch und verfügte über profunde Kenntnisse der Politik und Kultur Italiens, wohin sie schon im Spätsommer 1953 übersiedelt war. Präzis und souverän berichtete sie über beinahe jedes Thema: über mysteriöse Kriminalfälle im gehobenen Milieu ebenso wie über angebliche kommunistische Umsturzversuche; über dreiste Mafia-Umtriebe ebenso wie über die Ratifizierung der Pariser Verträge. Ihre politischen Erörterungen waren so klarsichtig und brillant analysiert wie ihre feuilletonistischen Betrachtungen charmant und pointiert. Der Zufall wollte es, daß Ingeborg Bachmanns römische Radioreportagen nach über 40 Jahren in den Archiven von Radio Bremen wiederentdeckt worden sind.
Ingeborg Bachmann, Bilder aus ihrem Leben
- 161 pages
- 6 hours of reading
In diesem Bildband entsteht aus dem Neben- und Ineinander von Bildern und Texten ein sensibles Porträt der Dichterin. Über einen Zeitraum von fast fünfzig Jahren dokumentieren sie ihre Lebensbereiche, zeigen ihre zahlreichen Reisen und belegen ihre Beziehungen zu anderen Schriftstellern wie auch ihre Mitgliedschaft bei der Gruppe 47.
Dieser Band notiert die Begegnungen zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, deren Orte, Wien und Paris, korrespondierende Motive, das Motiv der Flaschenpost, die Metaphorik ihrer Lyrik, die beiden Büchnerpreisreden, den Traum als Medium historischer Erkenntnis, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch den unterschiedlichen Bezug auf Denktraditionen, auf Georg Büchner, auf Walter Benjamin oder Martin Heidegger.
Výbor z lyriky rakouské básnířky. Vybrala, přeložila a ediční poznámku napsala Michaela Jacobsenová.
Requiem für Fanny Goldmann
- 264 pages
- 10 hours of reading
Dieser Bildband mit zwei Erzählungen von Ingeborg Bachmann („Das Hondischkreuz“ und „Drei Wege zum See“) vermittelt Insider-Perspektiven auf ein an Naturschönheiten und kulturellen Kleinodien reiches Land.
Werke Band 2. Erzählungen
- 608 pages
- 22 hours of reading
Werke 1.-4.
- 4 volumes
Ingeborg Bachmann, geb. 1926 in Klagenfurt, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Nachkriegsgeneration. Ihr Werk umfaßt Romane, Kurzprosa und Lyrik, aber auch Übersetzungen aus dem Italienischen. 1964 wurde ihr der Georg-Büchner-Preis verliehen. Sie starb 1973 in Rom.
Vor den Linien der Wirklichkeit
- 119 pages
- 5 hours of reading
Liebe: Dunkler Erdteil
Gedichte aus den Jahren 1942-1967
Zu den beiden Lyrikbänden „Die gestundete Zeit“ und „Anrufung des Großen Bären“, die noch zu Lebzeiten Ingeborg Bachmanns erschienen, gehört als dritter Band „Liebe: Dunkler Erdteil“, der auch Gedichte aus dem Nachlass enthält. Er gibt durch die chronologische Folge der Gedichte einen Einblick in die Entwicklung der großen Lyrikerin: Schon in den Jugendjahren kristallisiert sich eine eigene Intensität heraus, die sich dann durch ihr ganzes Schaffen hindurch fortsetzt und verdichtet. Dabei berührt Ingeborg Bachmann nicht nur die menschlichen Existenzialien wie Liebe und Tod, sondern es gelingt ihr, sie durch eine Sprache der Empfindsamkeit neu zu definieren.
Die Hörspiele
- 155 pages
- 6 hours of reading
Ingeborg Bachmann gehört zu den Schöpferinnen des modernen Hörspiels als selbständige literarische Form. Sie handeln von Träumen, vom Mittelmeer, von Liebenden, von Männern und Frauen und sind Fabelns vom Dasein, Gleichnisse unserer Zeit.
Daß noch tausend und ein Morgen wird
- 89 pages
- 4 hours of reading
Výber z tvorby rakúskej autorky: obsahuje román Malina (1971) a poviedky, v ktorých sa autorka zameriava na hraničné situácie vnútorného života ľudí pri hľadaní pravdy, lásky a sebapotvrdenia. Okrem toho obsahuje aj výber z básnickej tvorby.
Der Fall Franza. Requiem für Fanny Goldmann.
- 199 pages
- 7 hours of reading
Die Texte bilden zusammen mit dem Roman "Malina" den "Todesarten"-Zyklus, ein Prosa-Epitaph für Frauen, die von einer Männerwelt leidend betroffen sind. "Ein Lese-Erlebnis sondergleichen." - Joachim Kaiser.
Die kritische Aufnahme der Existentialphilosophie Martin Heideggers
- 199 pages
- 7 hours of reading
Hrsg. Koschel, Christine ; Weidenbaum, Inge von ; Münster, Clemens 4 Bände getr. pag. 4. A. cpl. in Kass.
Das Honditschkreuz
- 114 pages
- 4 hours of reading
Diese historische Novelle, geschrieben von der achtzehnjährigen Ingeborg Bachmann, ist das eindrucksvolle Zeugnis einer frühen Begabung. Es fasziniert durch eine sichere Dramaturgie und eine Bildhaftigkeit, die sich aus der genauen Beobachtung bäuerlicher Sprache und bäuerlichen Lebens nährt. Die Geschichte berichtet vom kurzen, unglücklichen Leben des Kärtner Bauernsohnes Franz Brandstetter, der, im Konflikt zwischen dem, was er für seine Berufung hält – er ist Student der Theologie –, und der erotischen Faszination, die zwei Frauen auf ihn ausüben, einen dritten Weg einschlägt und sich den österreichischen Freischärlern anschließt, die sich gegen die napoleonische Besatzung erheben. Das Motiv Freiheit, das in Ingeborg Bachmanns Werk immer wiederkehrt, kündigt sich bereits in dieser Erzählung aus dem Jahre 1944 an.
Darkness Spoken: The Collected Poems of Ingeborg Bachmann
- 688 pages
- 25 hours of reading
First published by Zephyr Press in 2006, Darkness Spoken is the most complete volume of Ingeborg Bachmann's poetry in English and German. Considered one of the premiere poets of her generation, Bachmann's various awards include the Georg Büchner Prize, the Berlin Critics Prize, the Bremen Award, and the Austrian State Prize for literature. Darkness Spoken collects her two celebrated books of poetry, as well as the early and late poems not collected in book form. This volume also contains 129 poems released from Bachmann's archives that had never been translated before 2006. Twenty-five of them also appeared in German for the first time. Continued research by Peter Fikins on Bachmann's writing since 2006 as well as his current work on Bachmann's biography (forthcoming, Yale University Press), has afforded him the opportunity to draw even closer to Bachmann's poems and appreciate more deeply their context and meaning. For this second revised edition, roughly a quarter of the poems collected here have benefitted from revisions in word choice for the purposes of greater clarity, better syntax or rhythm, or in a few instances, corrections in punctuation and of interpretive errors. A few lacunae in the German have also been corrected, allowing this volume to remain the most complete edition of Bachmann's poetry.
Der dunkle Schatten, dem ich schon seit Anfang folge
Ingeborg Bachmann, Vorschläge zu einer neuen Lektüre des Werks – Mit der Erstveröffentlichung des Erzählfragments Gier
- 212 pages
- 8 hours of reading
Die Fähre: Erzählungen
- 97 pages
- 4 hours of reading
Soubor psychologicky laděných próz rakouské autorky přináší pět portrétů současné ženy.
Der gute Gott von Manhattan. Die Zikaden. Zwei Hörspiele
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Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar
- 194 pages
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Vom dichterischen Schaffen Ingeborg Bachmanns nicht zu trennen sind ihre essayistischen Texte. Philosophische Reflexionen, Reden anlässlich ihrer Preisverleihungen, Städteimpressionen und Porträts ihrer Zeitgenossen geben im Skizzenhaften Einblick in die »Werkstatt« der Schriftstellerin. Die essayistischen Texte geben ein eindrucksvolles Zeugnis unermesslicher Belesenheit.
Moderne Erzähler 19
- 75 pages
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Im Wintersemester 1959/60 hielt Ingeborg Bachmann im Rahmen einer Vortragsreihe an der Frankfurter Universität fünf Vorlesungen zu Fragen der Poetik. Diese essayistischen Arbeiten sind ein integraler Bestandteil ihres dichterischen Schaffens. In den Vorlesungen zu »Problemen zeitgenössischer Dichtung« formuliert Ingeborg Bachmann die Quintessenz ihrer ästhetischen Grundüberzeugungen, ihre Sprachmoral. Die Fragen »Warum schreiben? Wozu?« und »Warum wollen wir Veränderung durch Kunst?« beantwortet sie mit dem Postulat eines »moralischen, erkenntnishaften Rucks«, eines »neuen Geistes«, der die neue Sprache bewohnen müsse. Sie untersucht Gedichte von Eich, Celan, Enzensberger, Kaschnitz und anderen, befasst sich mit der Problematik des »schreibenden Ichs«, dem »Umgang mit Namen« und der Aufgabe der »Literatur als Utopie«. Es sind Schlüsseltexte für das literarische Selbstverständnis der Autorin sowie der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Mit einem biographischen Anhang von Ellen Marga Schmidt: Ingeborg Bachmann in Ton- und Bildaufzeichnungen
Ingeborg Bachmanns Erzählungen gehören zu den Meisterwerken der modernen deutschsprachigen Literatur. Sie zeigen Menschen an den Schmittpunkten ihrer Existenz, vor Entscheidungen, in denen es um das Leben geht, um die Wahrheit, um die Liebe, um den Tod. »Ihre Gestalten sind alltäglich - und doch von mythischer Ausstrahlung; sie sind Hausfrau und Medea, Richter und Ödipus, Student und Hamlet.« Horst Bieniek
Ingeborg Bachmann gehört zu den Schöpfern des modernen Hörspiels als selbstständige literarische Form. »Der gute Gott von Manhattan«, das berühmteste Hörspiel, entstand 1957 und erhielt 1959 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. »Eine Dichtung, die uns das Herz trifft und die Urteilskraft entzückt«, schrieb Werner Weber über dieses Gleichnis unserer Zeit, in dem vor Gericht das Schicksal zweier Liebender aufgerollt wird.
»Die gestundete Zeit«, 1953 erschienen, begründete Ingeborg Bachmanns Ruhm als eine der größten Dichterinnen der europäischen Moderne. »Ein einziger schmaler Gedichtband, ›Die gestundete Zeit‹, und schon war ihr Name allen bekannt, auch solchen, für die Lyrik sonst nicht eben zum täglichen Brot gehört. Seit Gottfried Benn hat es im deutschen Sprachraum kein lyrisches Talent gegeben, an dem sich die Grundbedingung dichterischer Existenz überzeugender bewahrheitet hat als an Ingeborg Bachmann.« Günter Blöcker, Frankfurter Allgemeine Zeitung




































































