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C. Sylvia Weber

    C. Sylvia Weber
    Sport, Spass & Spiel in der Sammlung Würth
    Weitblick
    Würth - Eine Sammlung 3
    Arp
    Old masters in the Würth Collection
    David Hockney, Nur Natur, Just nature
    • David Hockney, Nur Natur, Just nature

      • 231 pages
      • 9 hours of reading

      David Hockney, oft als „painter laureate of southern California“ gefeiert und mit Pop Art assoziiert, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern. Seine ikonischen Pool-Idyllen und die amerikanische Landschaft sind Teil eines klassischen Motivrepertoires. Doch auch der „Que(e)rgeist“ Hockneys ist bemerkenswert; er malt, was ihn fasziniert. In den letzten drei Jahren hat er sich vor allem mit den Woldgate Woods in East Yorkshire beschäftigt, die er mit Farben, Leinwand und Staffelei erkundet. Sein Ziel ist es, die Vielschichtigkeit seiner englischen Heimat ohne Vorurteile darzustellen, was zu einem besonderen, etwas unwirklichen Realismus führt. Dieser Realismus vereint Gefühl und Perspektive, wobei er zwischen Nah- und Fernsicht wechselt und oft mehrere gleichgroße Bildtafeln verwendet. So entstehen subtil angelegte Breitwandformate, die es dem Betrachter ermöglichen, durch das Bild zu wandern und sich dem Geschehen nah zu fühlen. Hockney dokumentiert die landschaftlichen Attraktionen zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten und hält die Farbveränderungen des Sonnenlichts in lebendigen, energiegeladenen Werken fest. Diese reflektieren die Augenblicklichkeit des natürlichen Lichts, jedoch immer mit künstlerischer Transformation. Mit etwa 70 großformatigen Werken lädt die Kunsthalle Würth die Besucher ein, die Woldgate Woods so zu erleben, wie nur Hockney es kann.

      David Hockney, Nur Natur, Just nature
      5.0
    • Mit dem Erwerb des gesamten altdeutschen Gemäldebestandes der ehemals Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen Donaueschingen hat die Sammlung Würth einen neuen Schwerpunkt erhalten. Diese bedeutende private Sammlung spätmittelalterlicher Kunst umfasst Werke bekannter Meister der oberrheinischen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, wie Hans Holbein d. Ä., Lucas Cranach d. Ä. und d. J., sowie weniger bekannte Künstler, die in ihrer Kunstfertigkeit und Bedeutung den prominenten Künstlern nicht nachstehen. Die Epoche war geprägt von religiösen und kulturellen Umbrüchen, in denen Konkurrenz zwischen Familien und Stadtgruppen zahlreiche Kunstaufträge hervorrief. Die Publikation beleuchtet das historische Umfeld und die Folgen der Umgestaltung überlieferter Themen. Zudem bietet sie die umfassendste ikonographische Sichtung der Malerei, um die Inhalte der Darstellungen und deren Bedeutung nachvollziehbar zu machen. Für dieses Projekt konnten die Experten Dietmar Lüdke und Kurt Löcher gewonnen werden. Ergänzende Beiträge von Christoph Graf Douglas zur Genese der Sammlung und von Beate Elsen-Schwedler zum kulturhistorischen Kontext dieses bedeutenden Abschnitts europäischer Geschichte runden den Band ab.

      Old masters in the Würth Collection
    • Arp

      • 240 pages
      • 9 hours of reading
      Arp
      5.0
    • Weitblick

      Reinhold Würth und seine Kunst

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Zur Eröffnung des Museum Würth 2 widmet sich die Ausstellung "WEITBLICK. Reinhold Würth und seine Kunst" Hauptwerken der Sammlung Würth, unter anderem von Horst Antes und Jean Arp, Georg Baselitz, Max Beckmann und Fernando Botero, von Tony Cragg, Rainer Fetting, David Hockney, Alex Katz und Ernst Ludwig Kirchner. Darüber hinaus begegnen die Besucher Arbeiten von Anselm Kiefer und Anish Kapoor, Robert Longo, Edvard Munch, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Victor Vasarely. 0Das gebotene Spektrum wird sich von Erwerbungen der ersten Stunde bis hin zu jüngst erworbenen Positionen erstrecken und somit mehr als 50 Jahre Sammlungsgeschichte abbilden.0Damit erfüllt sich der lang gehegte Wunsch des Unternehmers und Kunstsammlers Reinhold Würth, der Quintessenz der facettenreichen modernen und zeitgenössischen Abteilung der Sammlung Würth einen würdigen Rahmen zu geben ? am Sitz der Konzernzentrale von Würth. 00Exhibition: Museum Würth 2, Carmen Würth Forum, Künzelsau, Germany (permanent exhibition starting 28.06.2020)

      Weitblick
    • Terrific

      Faszination Sammlung Würth

      Terrific
    • Wunderkunst

      Erlesenes aus der Kunstkammer Würth

      • 44 pages
      • 2 hours of reading

      Mit der Ausstellung Wunderkunst. Erlesenes aus der Kunstkammer Würth wird die Faszination und Pracht höfischer Kunst- und Wunderkammern aus Renaissance und Barock aufs Neue lebendig. Die fantastischen wie formvollendeten Exponate im DomQuartier Salzburg laden zum Schauen und Staunen ein. Höhepunkte, die erst unlängst Eingang in die über drei Jahrzehnte gewachsene Sammlung fanden, sind in zahlreichen opulenten Bildern in diesem Begleitband dokumentiert. Unter den spektakulären Trouvaillen sind ein Elfenbein-Kruzifix von Georg Petel, des wohl bedeutendsten süddeutschen Bildhauers des 17. Jahrhunderts, der als »deutscher Michelangelo« gepriesen wurde, und die aus Alabaster geschaffene, großformatige Raptusgruppe Herakles und Hippolyte des Hohenloher Bildhauers Leonhard Kern, dessen Werke sich in Kunstkammern und Museen der ganzen Welt finden.

      Wunderkunst
    • De Henri Matisse à Louise Bourgeois

      • 319 pages
      • 12 hours of reading

      In einer opulenten Schau ist das Musée d’Art moderne de la Ville de Paris mit 200 seiner bedeutendsten Werke zu Gast in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. Mit farbenprächtigen Abbildungen und aufschlussreichen Texten begleitet der vorliegende Katalog diese einmalige Ausstellung. Vierzehn übersichtliche Kapitel bieten einen aufregenden Gang durch die Kunst der Moderne aus Pariser Sicht. Der Streifzug durch die Geschichte von Paris als Weltmetropole der Kunst von 1900 bis zur Gegenwart beginnt mit den expressiven, farbintensiven Malereien der Fauves, darunter Henri Matisse oder André Derain, dokumentiert Entstehung und Entfaltung des Kubismus mit zentralen Werken von Pablo Picasso, Georges Braque u. v. m. und beleuchtet das internationale Phänomen der Schule von Paris. Abstrakte wie figurative Tendenzen werden ebenso lebendig wie die revolutionären Bewegungen von Dada und Surrealismus oder dem Nouveaux Réalisme.

      De Henri Matisse à Louise Bourgeois
    • Edvard Munch, Vampir

      • 72 pages
      • 3 hours of reading

      Edvard Munch sieht in der Liebe eine Kraft, die den Tod überwindet, indem neues Leben entsteht. Die Beziehung zwischen Mann und Frau zeigt jedoch auch negative Aspekte wie Eifersucht und bezahlte Gefühle. In Munchs Zyklus „Lebensfries“ wird das Liebesmotiv zentral ausgedrückt. Das Gemälde „Vampir“ verdeutlicht für Munch die problematische Dynamik zwischen den Geschlechtern – nicht physischer Vampirismus, sondern der Versuch der Frau, den Mann durch Liebe zu binden. Im „Lebensfries“ offenbart sich Munchs naturphilosophische Sichtweise, in der Leben und Tod als zwei Stadien im Kreislauf der Natur betrachtet werden. In der lithographischen Version der „Madonna“ wird dieser Kreislauf durch einen Fötus und Spermien am Bildrand symbolisiert. Die Frau erscheint, wenn sie Leben hervorbringt, nicht bedrohlich, sondern heilig. Sie verbindet Unsterblichkeit und Tod und wird so zum Symbol aller unkontrollierbaren Kräfte des Daseins. Edvard Munch (1863-1944) gilt als bedeutender Wegbereiter der modernen Kunst. Seine Ausbildung begann 1881 in Kristiana (heute Oslo). Seine Werke sorgten 1892 auf einer Ausstellung in Berlin für Kontroversen, was zur Gründung der Berliner Sezession führte. Munch beeinflusste als Vorreiter des Expressionismus besonders die deutsche Kunst während seines Aufenthalts von 1892 bis 1907.

      Edvard Munch, Vampir
    • Verborgene Schätze aus Wien

      • 307 pages
      • 11 hours of reading

      Die Gemäldegalerie der 1692 gegründeten Akademie der bildenden Künste Wien zählt zu den bedeutendsten Sammlungen Alter Meister in der Stadt. Ursprünglich basierte die Sammlung auf den Werken der Akademiemitglieder des 18. Jahrhunderts und den prämierten Arbeiten der Kunststudenten. Ein entscheidender Moment war 1822, als Anton Franz Graf von Lamberg-Sprinzenstein seine bedeutende Sammlung von rund 750 Werken der Akademie vermachte, wodurch die Galerie international an Bedeutung gewann. Heute ist die Sammlung organisatorisch mit der Kunstakademie verbunden, jedoch hat ihre museale Bedeutung die ursprüngliche Funktion als Lehrsammlung in der öffentlichen Wahrnehmung überlagert. Die Ausstellung in der Kunsthalle Würth präsentiert die Wiener Leihgaben nicht nur als Meisterwerke, sondern auch als Anschauungsobjekte der Künstlerausbildung und Stilgeschichte. Unter den 400 Leihgaben finden sich bedeutende Werke von Peter Paul Rubens, Zeichnungen von Rembrandt und Albrecht Altdorfer sowie Abgüsse antiker Skulpturen und Meisterwerke von Albrecht Dürer. Historische Fotografien bereichern die Schau. Von Botticelli bis Guardi und von Klimt bis Lassnig zeigen die Exponate den Einfluss und die Spannungen zwischen den Epochen von der Neuzeit bis zur Gegenwartskunst.

      Verborgene Schätze aus Wien
    • Cantastorie: Hinter dem Begriff verbirgt sich ein umfangreiches, so gut wie unbekanntes Konvolut von Bildern und Bildzyklen zu großen Themen der klassischen italienischen Literatur und Kunst. Die Kunstwerke zeugen von einer urwüchsigen, lebensvollen und farbenfrohen Volkstümlichkeit. Die Cantastorie waren der kostbare und über Generationen gehütete Besitz zweier Familien von Bänkelsängern und Puppenspielern aus Neapel und Foggia, die den Menschen vor diesen Bildern die großen Themen der Kultur buchstäblich nahebrachten: schöne Prinzessinnen, heldenhafte Ritter, wildes Schlachtengetümmel, schauerliche Räuberpistolen und gefräßige Ungeheuer. Rund einhundert Werke wurden restauriert und werden nun erstmals museal präsentiert. Exhibition: Museum Würth, Künzelsau, Germany (24.10.16 - 21.05.2017)

      Cantastorie der Puppenspielerfamilien Maldera und Parisi in der Sammlung Würth
    • Wasser, Wolken, Wind

      Elementar- und Wetterphänomene in Werken der Sammlung Würth

      • 319 pages
      • 12 hours of reading

      „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Wasser ist ein zentrales Element der Menschheitsgeschichte, das in verschiedenen Erscheinungen wie Quellen, Flüssen, Seen und Meeren in Mythologie, Religion, Philosophie, Kunst und Psychologie vielfältig symbolisiert wird. Es steht in Verbindung mit Schöpfung und Vernichtung, Leben und Tod sowie den Tiefen des Unterbewussten. Die technische Erschließung von Wasser begann mit den ersten Siedlungen und war entscheidend für die großen Flusskulturen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Wasser ist ebenso reichhaltig. Die Sammlung Würth bietet eine beeindruckende Ausstellung, die vom Urelement Wasser über Küsten- und Flusslandschaften bis hin zu submarinen Welten und künstlichen Wasserspielen reicht. Auch die Aggregatzustände von Wasser finden sich in künstlerischen Werken, ebenso wie die Phänomene des Windes und der Wolken. Diese Naturphänomene inspirieren Mythen, literarische Texte und Kunstwerke aller Epochen. Die Ausstellung WWW – Wasser, Wolken, Wind zeigt Werke vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und beleuchtet die Strategien, die Künstler entwickelt haben, um die Welt der fließenden und flüchtigen Elemente sichtbar zu machen.

      Wasser, Wolken, Wind
    • Picasso und Deutschland

      • 359 pages
      • 13 hours of reading

      Pablo Picasso (1881-1973) galt bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts als die Überfigur der Kunstwelt. Zwar arbeitete er zu der Zeit in Paris, dem damaligen Epizentrum der Kunst, doch es war Deutschland, in dem seine bahnbrechenden Ideen die früheste und bereitwilligste Aufnahme fanden. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs gab es hier weit mehr Picasso-Sammler und -Händler als in irgendeinem anderen Land der Welt. Die Mitglieder der führenden avantgardistischen Künstlerbewegungen von München bis Dresden nahmen auf den Spanier Bezug. Als dieser sich 1905/06 mit Kunstwerken der Frühgeschichte und Afrikas beschäftigte, gründete sich in Dresden die Künstlervereinigung „Brücke„, deren Mitglieder ebenfalls in der Kunst der “Primitiven" Ausdruck eines ursprünglichen Lebensgefühls suchten. Doch anders als Picasso, der durch die Beschäftigung mit dem Primitivismus zum Kubismus fand, entstand in Dresden der deutsche Expressionismus. Die vom Museo Picasso in Málaga konzipierte Ausstellung in der Kunsthalle Würth zeigt diesen deutschen Dialog mit Picasso in großartigen Werken von Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke, Paul Klee und vielen anderen und stellt sie zentralen Werken Picassos gegenüber. Denn ob Max Beckmann, Otto Dix oder George Grosz, an Picasso kam niemand vorbei.

      Picasso und Deutschland
    • Mexicanidad

      • 319 pages
      • 12 hours of reading

      „Frida Kahlo übersetzt wie kein anderer Künstler unseres geschundenen Jahrhunderts den Schmerz in die Kunst“ (Carlos Fuentes) Selbstinszenierung als Lebensform: eine permanente Demonstration von Stärke und eine Kampfansage an die Leiden, die sowohl ihr von Krankheiten geplagter Körper als auch die Liebe in einer vom Machismo geprägten Kultur verursachten. Dass Frida Kahlo, aus einer bürgerlichen Familie stammend, in ein neues, unsicheres Mexiko hineinwächst, dessen Weg so wechselvoll verläuft wie ihr eigenes Leben, macht ihre Bildern voller Pracht, Provokation und bisweilen auch trauriger Schönheit zum idealen Fond für die kommende Ausstellung in der Kunsthalle Würth, die unter dem Titel MEXICANIDAD über 100 bedeutende Werke von Frida Kahlo, Diego Rivera, Rufino Tamayo, Francisco Toledo und Adolfo Riestra vereint und im Hinblick auf ihre nationale Identität befragt. Besondere Kooperationspartner aus Mexiko und den USA sind das Museo Dolores Olmedo (Espacio de Diego y Frida), das Museo Tamayo, das Museo de Arte Moderno, die Galería Arvil, die Galería OMR, alle Mexico City, sowie das Getty Research Institute in Los Angeles.

      Mexicanidad
    • Niki de Saint Phalle, Spiel mit mir

      • 231 pages
      • 9 hours of reading

      Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zeigt in einer großen Übersichtsausstellung das weitgespannte Werk der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 in Neuilly-sur-Seine geboren und 2002 in San Diego, Kalifornien gestorben). Einem breiten Publikum in erster Linie wegen ihrer kunterbunten, monumentalen und manchmal sogar begehbaren NANAS und ihre bewegten Brunnenfiguren vor dem Centre Pompidou bekannt, war die Terroristin der Kunst, wie sie sich selbst zu bezeichnen pflegte, eine denkbar vielseitige feministische Künstlerin. Mit ihren Gemälden, Assemblagen, Schießbildern, Skulpturen und Installationen schuf sie einen einzigartigen Kosmos, der ihr weltweit Anerkennung zuteil werden ließ. Die von Guido Magnaguagno, ehemaliger Direktor des Museum Tinguely in Basel, kuratierte Schau mit über 100 Werken stützt sich neben den in der Sammlung Würth enthaltenen Skulpturen auf Leihgaben der Niki Charitable Art Foundation in Kalifornien und Paris, dem Sprengel Museum in Hannover und dem Musée d’art moderne in Nizza, welche von Niki de Saint Phalle in reichem Maß beschenkt worden sind. Sie ergänzt zudem exemplarische Werke ihres langjährigen Begleiters Jean Tinguely, aber auch Bilder ihres ersten Lehrers, des weithin unbekannt gebliebenen Hugh Weiss. Insbesondere integriert die Präsentation das häufig separierte Filmschaffen der Künstlerin, das ihre Traumwelten wie ihre Auseinandersetzung mit dem Patriarchat veranschaulicht.

      Niki de Saint Phalle, Spiel mit mir
    • Tomi Ungerer, EKLIPS

      • 351 pages
      • 13 hours of reading

      Tomi Ungerer (*1931) ist Zeichner, Maler, Schriftsteller, Provokateur und Moralist und getreu seines Credos "Was uns wirklich zusammenbringt, das ist die Vielfältigkeit“, für seine Kinderbücher ebenso berühmt wie für seine erotischen Fantasien, Reportagen und Satiren. Nach verpatztem Abitur, einer ausgedehnten Europareise und ersten veröffentlichten Zeichnungen im Simplizissimus ging Ungerer Mitte der 1950er Jahre nach New York, wo sein unaufhaltsamer Aufstieg als Zeichner, Illustrator, Kinderbuchautor, Werbegrafiker und Werbetexter begann. Seitdem vertauscht er mühelos den romantischen Stil des deutschen Hausbuchs mit dem schnellen Strich von Wilhelm Busch, die Illustrationskunst seiner elsässischen Landsleute Gustave Doré oder „Hansi“ mit dem Biss französischer Gesellschaftssatiriker wie Grandville und dem angelsächsischem Humor seiner Freunde Ronald Searle oder Saul Steinberg. Mit seinen Motiven, die in der Regel keiner erklärenden Worte bedürfen, schlägt der weltweit Preisgekrönte immer wieder Brücken zwischen vermeintlich Unvereinbarem. Sämtliche Facetten des umfangreichen und vielschichtigen Oeuvres werden berücksichtigt. Neben bekannten Zeichnungen und Illustrationen werden jedoch auch zahlreiche noch nie gezeigte Collagen und Assemblagen berücksichtigt. Texte von: Tomi Ungerer, Werner Spies, Andreas Platthaus, Thérèse Willer

      Tomi Ungerer, EKLIPS
    • Alfred Hrdlicka

      • 336 pages
      • 12 hours of reading

      Als Bildhauer, Maler und Zeichner hat Alfred Hrdlicka ein Werk geschaffen, in dem die menschliche Figur als beherrschendes, zentrales Sujet auftritt. Immer wieder löste er mit seiner Kunst Kontroversen aus, besonders mit seinen politischen Arbeiten, in denen der Künstler den Menschen schonungslos als triebhaftes, verbrecherisches, aber auch leidendes Wesen und als Opfer politischer Macht thematisiert. Der Band erscheint aus Anlass des 80. Geburtstags des Künslers und begleitet die Ausstellung in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.

      Alfred Hrdlicka
    • In situ

      • 44 pages
      • 2 hours of reading

      Der Band erschien begleitend zur gleichnamigen Ausstellung in Rothenburg ob der Tauber vom 11. September bis 14. November 2004. Fünfundzwanzig Skulpturen aus der Sammlung Würth von elf national und international beachteten Künstlern suchen an verschiedenen markanten Plätzen und innerstädtischen Situationen den Dialog mit der Architektur, der Landschaft und dem Betrachter.

      In situ
    • In einer umfassenden Einzelausstellung stellt das Museum Würth in Künzelsau den österreichischen Bildhauer Alfred Haberpointner (*1966 in Salzburg) vor. Anhand von Werken aus eigenem Sammlungsbestand, die ausschließlich aus den 90er Jahren stammen, und zahlreichen älteren wie neueren Leihgaben werden unterschiedliche Werkkomplexe präsentiert. Das Oeuvre stellt sich sowohl in einzelnen Objekten als auch in installativen Arbeiten dar. Ein wesentliches Material des Künstlers ist das Holz. Aus Eiche, Nussbaum, Linde, Esche, Kirche, Espe und anderen Holzarten schafft Haberpointner abstrakte Formen. Ihre Wirkung liegt vor allem in der Oberflächenbeschaffenheit begründet. Die Werktitel verweisen bereits auf die radikale Bearbeitung, der die Holzskulpturen ausgesetzt sind: zersägt, gehackt, geschwärzt, gebrannt, geschlagen. Die Materialität des Holzes betont ihren archetypischen Charakter. Überraschend ist die Abwechslung in Strukturen und Gestaltfindungen, die Haberpointner dem Material und der Form abgewinnt. Andere Arbeiten sind aus Blei, das der Bildhauer zunächst ähnlich dem Holz bearbeitet. In den letzten Jahren entstanden hieraus mehrteilige figürliche Installationen. Erscheint begleitend zur Ausstellung im Museum Würth vom 24. Januar bis 6. Juni 2004.

      Alfred Haberpointner, Konkrete Verwandlungen
    • Seit etwa1910 begannen sich vom Gegenstand losgelöste Darstellungen in immer mehr Stil-Varianten der bildenden Kunst durchzusetzen. Ein Trend der in den vierziger und fünfziger Jahren zu einer regelrechten „Weltsprache der Abstraktion“ kulminierte. Überall suchte man nun nach neuen Möglichkeiten eine Realität hinter dem Sichtbaren zu formulieren. Während beispielsweise in Paris Hans Hartung an expressiven Ausdrucksformen der Spontaneität des Unterbewussten arbeitete, begann der ehemalige Gebrauchsgraphiker Victor Vasarely in Budapest seine Auseinandersetzung mit geometrisch-konstruktiven Formen um die Formfindungen seiner Vorgänger durch die Bildsprache der Op-Art zu größerer Allgemeinverständlichkeit zu verhelfen. Aber auch in anderen europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten fand die ungegenständliche Kunst gewichtige Fürsprecher in Josef Albers, Günter Fruhtrunk, Franz Kline, Alberto Magnelli, Max Bill und Robert Jacobsen, um nur einige zu nennen. Erscheint begleitend zur Ausstellung in der Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall vom 25.01.03-29.06.03.

      Abstrakte Realitäten
    • Oasen

      Künstler aus Stetten /Hirschwirtscheuer Künzelsau

      • 60 pages
      • 3 hours of reading
      Oasen
    • Wir kommen auf den Hund, weinen dicke Krokodiltränen und sind arm wie Kirchenmäuse. Über Jahrhunderte war es für Literatur und Kunst eine Herausforderung, das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier darzustellen. Unsere Vorstellung vom Wesen der Tiere hat sich im Lauf der Epochen gewandelt. Während unser Wissen über die Verwandtschaft zwischen Mensch und Tier wächst, wächst auch die Skepsis gegenüber einer Hierarchie der Arten. Philosoph Jacques Derrida hinterfragt, ob es sinnvoll ist, vom Tier im Singular zu sprechen, da die Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse oft geringer sind als zwischen anderen Tierarten. Unsere Vorstellungen über Tiere sind in Bewegung, während Künstler sie aus ungewöhnlichen Perspektiven zeigen. Diese Vielfalt und Rätselhaftigkeit spiegelt sich in mythologischen Figuren, Fabeln und Märchengestalten wider. In der Tierschau der Kunsthalle Würth werden Tiere aus der Kunstgeschichte präsentiert, von Kühen und Pferden bis hin zu fantastischen Wesen wie Drachen und Minotauren. Diese Ausstellung verspricht ein visuelles Erlebnis für die ganze Familie und bietet auch Einblicke in die menschliche Natur. Denn der Mensch hat in der Kunst stets versucht, sich selbst durch die Beziehung zu Tieren zu deuten, sei es durch Abgrenzung oder die Betonung von Gemeinsamkeiten.

      Menagerie : Tierschau aus der Sammlung Würth
    • Moderne Zeiten

      Die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin zu Gast in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

      • 340 pages
      • 12 hours of reading
      Moderne Zeiten
    • Sammlung Würth: Nasen riechen Tulpen

      Kunst von besonderen Menschen im Kontext der Sammlung Würth

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Zu Beginn des 20. Jh. suchte die Avantgarde der bildenden Künstler nach neuen Quellen der Inspiration und fand Sie in der Kunst der Außenseiter, auch der psychisch kranker Menschen. Grund genug für das Sammlerehepaar Carmen und Reinhold Würth, das sich seit Jahren für die Integration von behinderten Menschen engagiert, den spannenden Dialog der In- und Outsider-Art aufzunhemen und ihr im Museum Würth eine Plattform zu geben. Gezeigt werden 70 ausgewählte Werke im Dialog mit Werken von „arrivierten“ Künstlern aus der Sammlung Würth.

      Sammlung Würth: Nasen riechen Tulpen
    • Alex Katz, Prints, Paintings, Cutouts

      • 87 pages
      • 4 hours of reading

      Alex Katz (geb. 1927) zählt zu den einflussreichsten amerikanischen Künstlern der letzten 50 Jahre. Mit seinen spektakulär großen Werken, dem sorgfältig austarierten Bildaufbau, klaren Farbkontrasten und scharf beschnittenen Konturen avancierte er zur zentralen Figur des Cool Painting, einer selbstreflexiven Maltradition. Die große Werkschau der Kunsthalle Würth würdigt dies mit rund 170 Druckgrafiken und Gemälden des Altmeisters. Seine Formate zeigen Porträts und elegante Ausschnitte aus dem Leben der modernen New Yorker Intellektuellen- und Kunstszene sowie der wohlhabenden Freizeitgesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Naturidyllen von Maine, die Katz’ monumentale Malerei zu radikalen, ikonischen Kompositionen stilisiert. Katz’ Bilder gleichen Erinnerungen, ohne im Anekdotischen zu verweilen. Sie konservieren die memorierte Schönheit des Augenblicks und verleihen dem Flüchtigen und Marginalen Dauer und Bedeutung. In seinem druckgrafischen Werk, das hauptsächlich aus Siebdruck, Aquatinta und Lithographie besteht, reproduziert und reduziert Katz seine Motive, ohne den charakteristischen strahlenden Farbflächen seiner Malerei zu verlieren. Formale und technische Präzision sowie extreme Reduktion verleihen jedem Blatt maximalen Ausdruck von Gegenwärtigkeit und Prägnanz.

      Alex Katz, Prints, Paintings, Cutouts
    • Georg Baselitz - Top

      • 175 pages
      • 7 hours of reading

      Die Kunsthalle Würth präsentiert eine umfassende Werkschau aktueller Arbeiten von Georg Baselitz, einem der bedeutendsten Erneuerer der zeitgenössischen Malerei seit 1960. Der Künstler selbst fungiert als Kurator. Nach großen Retrospektiven in London und Neapel bietet die Ausstellung in Schwäbisch Hall einen grundlegenden und intimen Einblick in Baselitz' intensives Werk. Sie thematisiert seine Entwicklung seit der „Wende“, die für ihn einen persönlichen Wendepunkt darstellt und parallel zum Zusammenbruch der DDR eine Revision seines Schaffens einleitet. Baselitz reflektiert seine Schul- und Studentenzeit und malt unter dem Titel 'Remix' seine bedeutendsten Bilderfindungen erneut, darunter Werkreihen wie Adler und Die Hand. Durch die Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit gestaltet er seine Geschichte und die Sicht auf seine Kunst neu. Seine Werke sind stets sowohl real als auch fiktiv. Die Auswahl der Werke ist weniger entscheidend als das Ritual des Malens selbst. Es scheint, als würden die gewählten Vorbilder ihm nur als Anregung dienen, um das wandelbare Repertoire der Malerei neu zu interpretieren und die Grenzen zwischen Werk, Vorstudie und Nachschöpfung aufzulösen.

      Georg Baselitz - Top
    • Farbzauber

      Impressionismus und Expressionismus in der Sammlung Würth

      • 184 pages
      • 7 hours of reading
      Farbzauber
    • Die „Kunstkammer Würth“ ist, wie die historischen Kunstkammern, die seit dem 16. Jahrhundert entstanden, eine private Sammlung, bestimmt von dem persönlichen Geschmack des Sammlers Reinhold Würth, zusammengestellt zu seinem eigenen täglichen Kunstvergnügen. Erstmals in dieser Ausstellung wird sie dem Publikum vorgestellt. Die Kunstkammer Würth ist nicht nur eine persönlich geprägte Sammlung. Sie stellt auch eine unmittelbare Beziehung zur künstlerischen Region Hohenlohe mit dem Bildhauer Leonhard Kern und seinen Nachfolgern her und mag schließlich dem heutigen Betrachter einen gewissen Eindruck von der Kunstpflege in vergangenen Jahrhunderten vermitteln. Allerdings ist sie keine „Kunst- und Wunderkammer“ mehr mit Kuriositäten aller Art, sondern eine Kunstkammer, deren Inhalt von Werken hoher und höchster Qualität gekennzeichnet ist. (Claus Zoege von Manteuffel). Erscheint begleitend zur Ausstellung in der Kunsthalle Würth vom 25.01.03-07.01.04

      Aus der Kunstkammer Würth - Meisterwerke von 1500 bis 1800