Munchausen and Clarissa
- 152 pages
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Paul Scheerbart was a German author of fantastic literature whose works often explore utopian visions and unconventional architectural concepts. His writing is characterized by playful imagination and a penetrating look at society, frequently emphasizing visual elements and dreamlike qualities. Scheerbart's writings offer a unique glimpse into early avant-garde literature, inviting readers into worlds filled with wonder and unconventional thought. His influence on the artistic and literary movements of his time is undeniable, making him a fascinating figure to discover.






The Victorian-era German cult novel, set in the mid-twentieth century, serves up a utopian vision of a future of glass architecture, as the protagonist, Swiss architect Edgar Krug, circumnavigates the globe by airship with his wife, constructing a wild variety of colored-glass buildings in various locales.
In "Die Unterzeichneten" empfiehlt Paul Scheerbart die Nutzung größerer Tiersorten wie Walrosse und Seelöwen für die Dressur. Mit innovativen Ausrüstungen wie kugelsicheren Hemden und künstlichen Flossen sollen diese Tiere in der Lage sein, die Meere kraftvoll zu bewegen. Scheerbart war ein deutscher Schriftsteller der phantastischen Literatur.
Bd. 1. Barthold Heinrich Brockes, Johann Gottfried Schnabel, Friedrich Gottlieb Klopstock, Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried Herder, Johann Karl WezelBd. 2. Johannes von Müller, Karl Philipp Moritz, August Heinrich Julius Lafontaine, Wilhelm Friedrich von Meyern, Ludwig TieckBd. 3. Samuel Chriistian Pape, Friedrich de la Motte Fouqué, Leopold Schefer, Carl Spindler, Adalbert StifterBd. 4. Karl Ferdinand Gutzkow, Heinrich Albert Oppermann, Theodor Fontane, Karl May, Paul Scheerbart, Gustav Frenssen, Gottfried Benn, Ernst Kreuder, Rudolf Krämer-Badoni, Alfred Andersch, Arno Schmidt.
Aus dem Buch: "Und die Luft ist doch so still. Und die Menschen und Tiere sind auch so still, als wüßten sie gar nichts mehr zu sagen. Ein Schutzmann sitzt auf einer Parkbank unbeweglich mit einem Strolch zusammen – sie sehen sich unablässig an. Ein Regiment dekorierter Nachtwächter befindet sich vor dem Rathause in konstanter Präsentierstellung. Die Kinder sind in der Schule nicht mehr zu hören – so ruhig sind sie." Paul Scheerbart (1863-1915), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner.
Paul Scheerbarts Anfangsjahre (1863-1895). Mit einer Auswahl aus den Lokalreportagen für den "Danziger Courier" (1890)
Paul Scheerbart entfaltete seine fantastischen und utopischen Ideen aus seiner Heimatstadt Danzig, die als Nährboden seiner Träume diente. Mechthild Rausch beleuchtet, wie sich Scheerbarts künstlerische Vorlieben und ästhetischen Maßstäbe bereits in Danzig formten, lange bevor er nach Berlin zog. Bislang war bekannt, dass Scheerbarts Leben um 1895 klarere Konturen annahm, doch über die Jahre davor war wenig bekannt. Es existierten lediglich zwei Buchtitel, einige Zeitschriftenbeiträge und wenige Briefe, sowie die Gründung des „Verlags Deutscher Phantasten“. Diese Monografie zielt darauf ab, Scheerbarts frühe Jahre zu beleuchten und bestehende biografische und bibliografische Lücken zu schließen. Zahlreiche Fehlinformationen über ihn und seine Werke sowie Missdeutungen seiner Persönlichkeit werden korrigiert. Überraschend ist, dass Scheerbart über ein Jahrzehnt als Journalist tätig war, insbesondere als Kunstkritiker für Berliner Zeitungen und als Lokalreporter für den „Danziger Courier“. Diese Rolle erfüllte der „weltfremde Träumer“ (Bruno Wille) fast ein Dreivierteljahr. Zudem wird seine enge Bindung an Danzig offenbar, die er gerne in eine „Idealstadt“ verwandelt hätte. Eine Auswahl seiner Lokalreportagen und eine Bibliografie seiner frühen journalistischen Arbeiten runden die Studie ab.
German
Paul Das große Licht. Ein Münchhausen-Brevier Leipzig, Rabinowitz, 1912. Das große Licht. Münchhausen in afrikanischer Sklaverei. Die kosmischen Postillione. Die drei Baumstaaten. Der Humor als Lebenselixier. Flora Mohr. Mikosai. Neue Gartenkultur. Die Perlmutterstadt. Auf der Glasausstellung in Peking. Das lebendige Mastodon. Das Gespensterfest. Oberluftkellner, Kohlensäcke und astronomische Reklamemanöver. Der Baron als Retter. Der Baron als Organisator. Der Baron und die Religion. Der Baron als Erzieher. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2020. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Paul Katerpoesie / Die Mopsiade. Gedichte Paris, Leipzig (Ernst Rowohlt Verlag in Kommission bei W. Drugulin) 1909. Der Text folgt der 2.-4. Auflage, Berlin (Rowohlt) 1920. Die Berlin (Alfred Richard Meyer) 1920. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Paul Katerpoesie und Die Mopsiade. Eulenspiegel, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Franz Marc, Pferd in Landschaft, 1910. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Paul Scheerbart (1863-1915) blieb zeitlebens ein literarischer Einzelgänger, verspielt und ornamental in der Zeit des Naturalismus, fantastisch in der Zeit des Expressionismus. Seine meist in kleinen Auflagen erschienenen Romane und Kurzgeschichten beeinflussten dennoch die Literatur der Moderne. Seine Theaterstücke begründeten das moderne „einfache“ Theater. Er gehörte zu den Gründungsautoren des Insel- und Rowohlt Verlages, verkehrte in allen literarischen Zirkeln Berlins. Seine visionären Arbeiten zur Glasarchitektur prägten die jungen Architekten, seine Ideen gingen später ins Bauhaus ein. Ständig am Rande des Existenzminimums lebend suchte er alle sich bietenden Möglichkeiten der Veröffentlichung. Er starb völlig verarmt während des Ersten Weltkrieges in Berlin. „Das graue Tuch und zehn Prozent Weiß“ ist nicht nur als Plädoyer für die Glasarchitektur, sondern auch als Roman bemerkenswert. Scheerbart setzt seine Zukunftsidylle mit Mitteln der Trivialliteratur und einem beispiellos banalen Erzählstil in Szene. er überwindet damit die traditionelle Romanform und lässt jeglichen Tiefsinn in subtiler Oberflächlichkeit aufgehen.
Paul Scheerbart: Die grosse Revolution. "Ein Mondroman" Lesefreundlicher Grossdruck in 16-pt-Schrift Edition Holzinger. Grossformat, 216 x 279 mm Berliner Ausgabe, 2015 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Insel-Verlag, Leipzig 1902. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Paul Scheerbarth (Fotografie von Wilhelm Fechner, 1897) Gesetzt aus Minion Pro, 16 pt. "
Ein phantastischer Nilpferderoman mit 83 merkwürdigen Geschichten
In diesem einzigartigen Werk verbindet Paul Scheerbart phantastische Elemente mit humorvollen Erzählungen über Nilpferde. Die 83 Geschichten sind reich an skurrilen Ideen und laden die Leser ein, in eine Welt voller Überraschungen und ungewöhnlicher Charaktere einzutauchen. Scheerbart spielt mit Sprache und Fantasie, während er die Eigenheiten der Nilpferde und deren Abenteuer auf eine amüsante Weise beleuchtet. Diese Sammlung ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken über die Grenzen der Realität an.
Reproduktion des Originals in Grossdruckschrift
Buch mit Vorbemerkung und Nachwort von Alfred Richard Meyer und Klaus Schöffling.
Unbekannte Texte und Materialien. Gesammelt und herausgegeben von Detlef Thiel
»Die Zeit, die diesen kosmischen Spötter als sich zugehörig erkennen wird, diese Zeit, daran zweifle ich nicht, wird noch kommen«, spekulierte Erich Mühsam über den 1915 in Berlin gestorbenen Schriftsteller und Zeichner Paul Scheerbart. Mit dessen nun verlegten Science-Fiction-Klassiker scheint er mitten im Hier und Jetzt angekommen zu sein. Denn die sich in gewaltigen Transformationsprozessen befindliche Erde erfährt hier einen Blick von außen, der aktueller nicht sein könnte.In Scheerbarts pazifistischem Roman streiten sich zwei Fraktionen von Mondmenschen darüber, ob es die Erdmenschen trotz ihrer Kriegslust wert sind, weiter studiert zu werden. Eine Wette über die Lernfähigkeit der Menschen soll darüber entscheiden. In den nunmehr 120 Jahren, die seit der Erstveröffentlichung vergangen sind, ist wahrlich viel geschehen. Nicht nur bekämpft sich das Erdvolk weiterhin gegenseitig bis aufs Äußerste, nun hat es auch noch begonnen, sich der eigenen Lebensgrundlage zu berauben. Es steht zu befürchten, dass die Gruppe von Mondleuten, die die Erdbeobachtung zugunsten einer Beobachtung des Kosmos aufgeben wollen, die Wette am Ende gewinnen werden. Mit futuristisch anmutenden, leuchtenden und lebhaften Illustrationen kommentiert der Hamburger Zeichner Julian Litschko das Geschehen in Scheerbarts visionärem Roman und trägt die Geschichte in eine Gegenwart, die uns Menschen zum schnellen Umdenken zwingt.
Einmalige Auflage von 130 handnumerierten Exemplaren. Eine Veröffentlichung zum 130. Geburtstag des Autors.
Das Buch umfasst 215 Seiten und enthält Beiträge von Friedlaender sowie eine Nachw. von Wolfgang Pehnt.
Die Stadtkrone ist Bruno Tauts erstes Buch. Es entstand in der Zeit des 1. Weltkrieges, als Taut Ende 1916 bereits ein Jahr Kriegs-Ersatzdienst in einem Militär-Neubaubüro in Plaue a. d. Havel abgeleistet hatte und 1917 eine Stelle in einer Ofenfabrik in Bergisch-Gladbach bei Köln antrat. Taut konzipiert in dem Buch eine Gartenstadt für 300.000 Einwohner mit einem Kulturzentrum als architektonischen Mittelpunkt, dessen Besonderheit ein über allem aufragender, gläserner Turmbau ist. Diese Mitte mit ihrem Kristallturm nannte Taut 'Stadtkrone'. Der zweckfreie Kristallbau sollte 'nur schön' sein und in einem alle Künste vereinigenden Innenraum das Sonnenlicht farbenprächtig verwandeln und den 'Kosmos' auf diese Weise gegenwärtig werden lassen. Taut fügt seinem Text Entwürfe und Abbildungen historischer, weltweit vorhandener Beispiele bei um die globale Bedeutung seiner Idee zu zeigen, weg von einem engen Eurozentrismus. Ergänzt wird sein Text durch Dichtungen Paul Scheerbarts und durch Originalbeiträge des Schriftstellers Erich Baron und des Kunstkritikers Adolf Behne.< Der Nachdruck ist mit einem ausführlichen wissenschaftlichen Beitrag zu Konzeption und Entstehungsgeschichte aus dem reichhaltigen schriftlichen Nachlaß Bruno Tauts versehen.
Eine Flugschrift
Lofspreuken op de glasarchitectuur uit 1914 door een Duitse schrijver/kunstenaar (1863-1915).