Explore the latest books of this year!
Bookbot

Friedhelm Rathjen

    October 30, 1958
    Brand’s Haide & Schwarze Spiegel
    Joyce
    Dublin und die Welt
    Arno-Schmidt-Chronik
    Poe Cooper Thoreau Twain
    Irish Company
    • Irish Company

      • 202 pages
      • 8 hours of reading

      22 essays and notes on Joyce & Beckett, cycling & walking, Wicklow & Connemara, Molly & Bloom, horses & cattle, trivia & totality, translation & migration, ashplants & annotations, long ways & short cuts, connections & distractions.

      Irish Company
    • Arno Schmidt hat gern und heftig gegen Amerika und die amerikanische Literatur polemisiert, doch zu seinen Lieblingsautoren zählte er seit frühen Jahren zwei Amerikaner, nämlich James Fenimore Cooper und Edgar Allan Poe, und Mark Twain, den er ebenfalls früh las, ließ er späterhin die Ehre zuteil werden, daß er ihn für den Vorspruch seines eigenen Romans „Kaff auch Mare Crisium“ beklaute. Mit Schmidts Rezeption der drei genannten Autoren beschäftigen sich die Studien des vorliegenden Bandes; außerdem wird der sehr fruchtbare Versuch unternommen, das klassische Aussteigerbuch „Walden“ von Henry David Thoreau parallel zu Schmidts Kurzroman „Schwarze Spiegel“ zu lesen.

      Poe Cooper Thoreau Twain
      5.0
    • Arno-Schmidt-Chronik

      Daten zu Leben & Werk

      • 186 pages
      • 7 hours of reading

      Arno Schmidts Werk ist nicht als monolithischer Block anzusehen, sondern unterliegt durchgängig einer sehr dynamischen Entwicklung, und zwar in inhaltlicher, formaler, sprachlicher und ästhetischer Hinsicht. Das bedeutet, daß kein Text Schmidts in irgendeiner Hinsicht die bloße Wiederholung eines vorherigen ist, denn stets nimmt Schmidt beim Schreiben neue Impulse auf und reagiert auf verschiedenste Einflüsse, und zwar oft recht unmittelbar, jedenfalls ohne großen Zeitverzug. Für die Einschätzung, Analyse und Interpretation Schmidtscher Texte heißt das, daß es sträflich wäre, zu ignorieren, an welchem Punkt der Entwicklung der jeweilige Text anzusiedeln ist, wann und unter welchen Umständen er entstand, was ihm vorausging und womit Schmidt sich in der entsprechenden Phase sonst beschäftigte. Vielfach schlagen sich zudem nicht nur werk-, sondern auch lebensbiographische Entwicklungen in den Texten nieder. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, Leben und Werk Arno Schmidts in Form einer detaillierten Chronik aufzubereiten. Ziel dieser Chronik ist es, möglichst alle zuvor nur verstreut greifbaren Fakten zur Entwicklung Schmidts und seines Werks, soweit sie eine Datierung erlauben, zu komprimieren und nach der Zeitleiste zu sortieren. Mit der Chronik wird Leserschaft und Forschung ein Referenznetz an die Hand gegeben, das es auch erlaubt, eigene Beobachtungen und Thesen leichter und schneller auf ihre Stimmigkeit hin zu überprüfen.

      Arno-Schmidt-Chronik
      5.0
    • James Joyce hat seine Heimatstadt Dublin früh verlassen, aber in seinen Büchern ist er doch immer dort geblieben. Im „Ulysses“ fungiert die vergleichsweise überschaubare Metropole an der Irischen See gleichsam als Spiegel der ganzen Welt, doch die Schauplätze und die Wege, die die Protagonisten gehen, bleiben dem lokalen Detail verhaftet und lassen sich deshalb heute noch an Ort und Stelle abwandern, wozu ein Beitrag dieses Büchleins eine genaue Anleitung bietet. In den Blick geraten aber auch die Joyceschen Versuche, in Triest als italienischer Journalist seine irische Heimat vorzustellen, und seine Abenteuer als Radtourist im wilden Westen Irlands. Die weiteren Beiträge stellen Joyce als Liebeslyriker vor, fragen nach der Sinnhaftigkeit biographischer Textinterpretationen und stellen unterschiedliche Möglichkeiten nachgeborener Schriftsteller, Künstler und Übersetzer vor, mit Joyce und seinen Texten umzugehen.

      Dublin und die Welt
      4.5
    • Joyce

      Einführung in Leben und Werk

      • 152 pages
      • 6 hours of reading

      Gut ein Jahrhundert nach dem Erscheinen des „Ulysses“ gilt James Joyce immer noch als Autor, vor dessen Büchern man Angst haben müsse, weil sie angeblich so schwer zugänglich seien. Gegen solche abschreckenden Klischees gibt es ein wirkungsvolles Gegenmittel: die eigenständige, unvorbelastete und vor allem neugierige Lektüre. Es wäre ein Fehler, zu glauben, Joyce ließe sich nur nach Kenntnisnahme der gesammelten Sekundärliteratur verstehen – er hält allen, die sich auf spannende Leseerfahrungen einlassen mögen, etwas bereit. Wer deswegen bewußt auf alle gelehrsamen Hilfsmittel verzichtet und unbeschwert an die Lektüre geht, wird unter Garantie mit allerlei Überraschungen belohnt, die von allzu viel Vorwissen nur verdorben werden könnten. Mit dem Einführungsband „Joyce“ soll deswegen gar nicht allzu viel vorweggenommen und schon gar nicht die Freude der eigenen Lektüre verdorben werden, sondern es geht lediglich darum, eine gewisse Grundorientierung zu schaffen und sozusagen den Rahmen abzustecken, in dem sich das Joycesche Werk bewegt. Da dieses Werk in hohem Maße dem Joyceschen Leben abgerungen ist, wird im ersten Schritt dieses Leben geschildert; die Kenntnis der Joyceschen Lebensumstände ist zwar keineswegs eine Voraussetzung zum Verständnis des Werks, kann diesem hier und da aber durchaus auf die Sprünge helfen. Im zweiten Schritt werden dann die Joyceschen Werke Text für Text vorgestellt.

      Joyce
      5.0
    • Ein „Mensch nach der Katastrophe“ steht im Mittelpunkt der Kurzromane „Brand’s Haide“ und „Schwarze Spiegel“, zusammen veröffentlicht als zweite Buchveröffentlichung Arno Schmidts. Bei der Katastrophe handelt es sich in beiden Fällen um einen Weltkrieg, im einen Fall um den realen zweiten, im anderen um einen von Schmidt vorausgesehenen atomaren dritten. Und beide Erzähltexte spielen in der norddeutschen Gegend bei Walsrode und Fallingbostel, in der Schmidt mit seiner Frau tatsächlich die Nachkriegsjahre verbrachte. Trotz der grimmigen Zeitumstände entwickelt Schmidt aber gerade in diesen beiden Texten den für ihn typischen intellektuellen Witz voller Anspielungen und sprachlich zugespitzter Pointen. Die sechs Studien dieses Buches versuchen auf unterschiedliche Weise, sich diesem faszinierenden Erzählkosmos zu nähern. Zunächst wird unter dem Motto „Die Notwendigkeit eines Tandems“ die realweltliche Kulisse erkundet, bevor in der thematisch gewichteten Textanalyse den Gesetzen der jeweiligen Textwelt in „Brand’s Haide“ („Haben und Nichthaben“) und „Schwarze Spiegel“ („Hat viel geregnet“, „Utys in der Post“) nachgespürt wird. Lebens- und Lesetext treten in Verbindung miteinander, auch durch zusätzliche Recherchen zu den englischsprachigen Einsprengseln („You can’t have driven very far“) und speziell dem Einfluß des amerikanischen Humoristen Thorne Smith auf Arno Schmidt („Die drei Buchruinen“).

      Brand’s Haide & Schwarze Spiegel
      5.0
    • Die ländlichen Erzählungen, die Arno Schmidt in der ersten Hälfte der 60er Jahre schrieb und in dem Band „Kühe in Halbtrauer“ veröffentlichte, sind weit mehr als Handübungen für die sich anschließende Arbeit am Großwerk „Zettel’s Traum“, dessen Techniken sie vorwegnehmen. Viele Leser schätzen diese kompakten, aber vielfach rätselhaften Erzählungen als geheimen Höhepunkt der Erzählkunst Arno Schmidts. Hier eignet er sich erstmals Elemente der Sprachkunst des späten Joyce an und unterfüttert sie mit Modellen der Psychoanalyse Freuds; hinzu kommen untergründige Strukturierungsweisen, die Schmidt dem von ihm als „Kirchenvater aller modernen Literatur“ ausgemachten Lewis Carroll abschaut. Zu welcher sprachlich-literarischen Virtuosität Schmidt durch diese Impulse gelangt, zeigt sich beispielhaft an der Erzählung „Die Wasserstraße“, einem Gang zu den Quellen nicht nur auf der Handlungsebene, sondern auch im Gewebe der Textur. In zwei Studien führt Friedhelm Rathjen vor, welche Einsichten ins Innenleben des Textes sich aus der Verfolgung nur scheinbar isolierter Zitatsplitter (hier speziell aus der englischsprachigen Literatur) ergeben.

      Blake Borrow O'Brien
      4.5
    • Der Klütenpedder-Komplex

      • 172 pages
      • 7 hours of reading

      Die irische Arno-Schmidt-Forschung war in Deutschland lange wenig bekannt, bis Friedhelm Rathjen 1989 in einer aufsehenerregenden Rezension auf den von Peadar O’Donnell herausgegebenen Band „New Light on Arno Schmidt from the Irish Perspective“ aufmerksam machte. Diese Rezension und der Band hatten nachhaltige, wenn auch marginalisierte Auswirkungen auf die Beschäftigung mit Arno Schmidt. Die vorliegende Dokumentation versucht, dies zu ändern, indem sie die bisher verstreuten Rezeptionsspuren zusammenstellt und präsentiert. Besonders im Fokus stehen die filigranen Verästelungen, die hoffentlich umfassend erfasst wurden. Dabei werden auch relevante Seitenzweige berücksichtigt; es geht nicht nur um Schmidt und O’Donnell, Dylan Thomas und Uwe Johnson, sondern auch um Rasch und Rasche, Irland und Irlinger, Ring und Mayr. Der Zusammenhang ist nicht immer sofort klar, aber er existiert. Die Bekanntschaft mit Peadar O’Donnell, zunächst durch sein Werk und später durch seine Person, hat Rathjens Interesse an Irland und der irischen Literatur jenseits von Joyce und Beckett neu entfacht. Diese Dokumentation legt sowohl beredtes als auch rätselhaftes Zeugnis von diesem neu entflammten Interesse ab.

      Der Klütenpedder-Komplex
      5.0
    • Torschluß

      Vorstöße aufs Textgelände Arno Schmidt

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      Von Arno Schmidts Werk geht ein Sog aus, der passionierte Leser und Leserinnen mit Forschergeist anzieht und sie dazu bringt, die Texte näher zu erkunden. Es geht darum, die innere Verfaßtheit der Texte zu verstehen und herauszufinden, warum Schmidt sie so geschrieben hat und welche Faszination sie ausüben. Bei der intensiven Auseinandersetzung mit den Texten besteht allerdings die Gefahr, die Gesamtstruktur aus den Augen zu verlieren. Daher ist es wichtig, gelegentlich Abstand zu gewinnen, um die gewonnenen Detaileinblicke in größere Kontexte einzuordnen. In diesem Band wird Schmidts Textgelände immer wieder aus einer distanzierten Perspektive betrachtet, die Vergleiche mit benachbarten und fernliegenden literarischen Strömungen ermöglicht. Dabei werden sowohl Einflüsse von Expressionisten als auch von nachfolgenden Autoren wie Jurek Becker und Paco Yáñez sowie Metafiktionalisten wie J. J. Abrams & Doug Dorst thematisiert. Zudem wird unser eigenes Lesen und Forschen im Umgang mit Schmidts Texten selbstreflektierend betrachtet. Konkrete Beispiele für diese Auseinandersetzung sind sowohl positivistische Quellenstudien zu „Enthymesis“ und „Alexander“ als auch ein assoziativer Annäherungsversuch an die ländliche Geschichte „Windmühlen“.

      Torschluß
      4.0
    • Literatur und Betrieb

      • 168 pages
      • 6 hours of reading

      Literatur: über Herman Melville, Samuel Beckett, Arno Schmidt, ein irrwitziges Schwafelbuch, Avantgardefilm, Marianne Fritz, Josef Winkler und neuere Bücher aus Irland, Europa, Amerika. Und Betrieb: über Forschungstourismus, Verlegerängste, Literaturkritik, Symposien, Walkämpfe, Übersetzerfrust und -lust, Sekundäres und Tertiäres.

      Literatur und Betrieb
      4.0