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Dietmar Dath

  • David Dalek
April 3, 1970
David Lynch. Dark Splendor
Mensch wie Gras wie
Leider bin ich tot
Das Ende der Gleichungen?. Ein Dialog mit Dietmar Dath.
Niegeschichte
The Abolition of Species
  • The Abolition of Species

    • 382 pages
    • 14 hours of reading

    The world as we know it is over. Man's reign on earth has come to an end, and the reign of the animals has begun. The indifferently wise Cyrus Golden the Lion rules the three-city state that is now what remains of Europe. Yet, other forces stir while the king of beasts sleeps--the last struggling human resistance, the Atlanteans with their mysterious undersea plans; the factions of Badger, Fox and Lynx within the empire itself; and, in the jungles across the ocean, a ceramic form of postbiological life. Cyrus the Lion sends the wolf Dmitri Stepanovich on a diplomatic mission, and in the course of his journey he discovers truths about natural history, war, and politics for which he was unprepared. The subsequent war that breaks out will come to span three planets and thousands of years--encompassing treachery and massacres, music and mathematics, savagery and decadence, as well as the terraformation of Mars and Venus and the manipulation of time itself.

    The Abolition of Species
    3.8
  • Niegeschichte

    Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine

    Mit Niegeschichte bietet Dietmar Dath eine Einführung in Science Fiction, sein liebstes Thema. Seine fundierte Theoriegeschichte und persönliche Erkundung des Genres laden dazu ein, spekulative Literatur als hochrelevant für unsere Zukunft zu betrachten, da sie von dem erzählt, was so nie stattfinden wird. In den letzten Jahren erlebt Science Fiction, sei es in Serien, Radio, Comics oder Büchern, eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Steckt dahinter Eskapismus angesichts der Herausforderungen der Gegenwart oder der Wunsch, die Welt anders zu denken? Für Dath ist Science Fiction Teil seiner Biografie und weit mehr als nur Unterhaltung. Er sieht sie als Form und Methode der Wissensproduktion. Die Geschichte des Genres erzählt er als Eroberungsgeschichte, die von Mary Shelley, Jules Verne und H. G. Wells bis zu zeitgenössischen Werken außerhalb Europas und Nordamerikas reicht, wie das von Benjanun Sriduangkaew. Dabei betrachtet er sowohl Klassiker als auch weniger bekannte Texte, erschließt neue Perspektiven und überrascht mit Anekdoten und Analysen. Um die Zukunft zu denken, ist es unerlässlich, die Geschichte der Zukunftsvisionen zu verstehen. Dath hebt hervor, dass es in der Gesellschaft oft Dinge gibt, über die im Normalfall nicht nachgedacht wird, obwohl sie tief in der sozialen Ideologie verankert sind.

    Niegeschichte
    4.5
  • Stephen Wolfram diskutiert die Auswirkungen der Mathematisierung auf die Wissenschaft und schlägt vor, Naturvorgänge eher als Computerprogramme denn als Differentialgleichungen zu betrachten. Im Gespräch mit Dietmar Dath erläutert er seine Entdeckungen und deren Bedeutung für verschiedene Disziplinen wie Evolutionsbiologie und Kognitionsforschung.

    Das Ende der Gleichungen?. Ein Dialog mit Dietmar Dath.
    4.5
  • Dietmar Daths provokanter und verblüffender Roman über Religion. Eine phantastische Melange aus Pop, Physik, Politik, Philosophie und Science-Fiction Vielleicht gibt es Gott doch. Was, wenn er uns nicht mag? Ein deutscher Filmregisseur flieht vor einer anstrengenden Liebe. Seine Schwester wird vom Staat verdächtigt, als radikale Islamistin einen Anschlag zu planen. Sein bester Freund aus Kindertagen kämpft als Pfarrer mit dem Teufel. Und eine Frau, die alle drei kennt, aber mehr ist als ein Mensch, öffnet die Tür zum Schlimmsten, was Menschen sich vorstellen können. Dietmar Daths letzter großer Roman, Feldeváye, handelt von der weltenverändernden Kraft der Kunst. Sein neuer Roman, Leider bin ich tot, handelt von der weltenverändernden Kraft der Religion – von Menschen, die ganz sicher sind, dass es »mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als der Hedonismus sich träumen lässt, dass höhere Wesen existieren, dass du als Mensch die Bindung brauchst an das, was weiter sieht und mehr vollbringt als du«.

    Leider bin ich tot
    4.5
  • Die Graphic Novel thematisiert Forschung, Technik, Geld und Liebe durch die Geschichte der Biologin Elin Elwert, die an gentechnisch veränderten Pflanzen arbeitet. Diese Entwicklungen könnten die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie revolutionieren. Elin lebt mit dem Bioinformatiker Thomas Schäfer zusammen, kann jedoch die komplexe Beziehung zu Martin/Martina Riede nicht hinter sich lassen. Diese Liebe entspricht nicht den emotionalen und erotischen Normen ihres Lebensumfelds. Die Handlung entfaltet sich wie ein Puzzle aus Erinnerungen und intensiven Erlebnissen, während Elin mit der Sehnsucht nach einem anderen Leben kämpft. In einem Szenario, das den Einfluss von Geld und Macht auf das Lebendige als katastrophal darstellt, wird deutlich, dass auch diese Kräfte nicht stabil kontrollieren können. Unerwartete Wendungen führen zu neuen, unvorhersehbaren Möglichkeiten. Die Erzählung wird nicht als abstrakte Anklage präsentiert, sondern in einer visuellen Traumschau, die durch Sprünge, Trips, Schocks und Rätsel geprägt ist. Im Anhang reflektiert Dietmar Dath über die Transformation des Erzählens durch die Verbindung von Bildern und Worten und berichtet von den Herausforderungen und Erkenntnissen, die beim Arbeiten an der Form 'Comic' entstehen, wenn sie als eigenständige Kunstform betrachtet wird.

    Mensch wie Gras wie
    5.0
  • David Lynch. Dark Splendor

    • 349 pages
    • 13 hours of reading

    Bildmächtige Filme wie The Elephant Man, Blue Velvet, Wild at Heart oder Mulholland Drive machten David Lynch (*1946 in Montana) weltberühmt. Jedoch wissen nur wenige, dass der Kultregisseur seine Karriere mit der bildenden Kunst begann und ihr bis heute treu geblieben ist. Lynchs Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithografien und Fotografien und in jüngster Zeit auch musikalische Kompositionen sind elementarer Bestandteil seines kreativen Schaffens. Themen, Motive und Formenrepertoire seiner bildkünstlerischen Arbeiten und Filme durchdringen sich wechselseitig. In seinen Bildern führt David Lynch den Betrachter in eine Welt, in der Abgründiges und Unerklärliches regieren. Dunkle, gedeckte Farben sowie Proportions- und Perspektivverschiebungen kennzeichnen sein Bildwerk, Verfall und Vergänglichkeit sind Gegenstand vieler Fotografien. ( Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2644-3)Ausstellung: Max Ernst Museum Brühl des LVR 22.11.2009-21.3.2010

    David Lynch. Dark Splendor
    4.3
  • Selbst schuld!

    Mit Beiträgen von Christian Baron, Dietmar Dath, Aladin El-Mafaalani, Sebastian Friedrich, Sarah-Lee Heinrich, Özge nan, eyda Kurt, Sophie Lewis, Maximilian Pichl, Anke Stelling und Matthias Ubl

    • 256 pages
    • 9 hours of reading

    "Du bist selbst schuld an deinem Unglück!" Ein Einspruch gegen das neoliberale Mantra und ein Manifest kritischen Denkens Du bist überfordert, weil du deine Zeit nicht richtig planst. Du verdienst nicht genug Geld, weil du nicht hart genug arbeitest. Du bist verantwortlich für die Klimakatastrophe, weil du die Joghurtbecher nicht richtig entsorgst. Kurzum: Du bist selbst an allem schuld! So lautet die Ideologie unserer Zeit. Vorgetragen wird sie von Politikern wie Ökonominnen, Influencern wie der eigenen Familie. Ausgeblendet werden dabei sämtliche gesellschaftlichen Bedingungen. In 13 persönlichen Essays fragen die Autor:innen, wie die persönliche Schuld sämtliche Lebensbereiche erobern konnte. Ihr Buch leistet sich den Luxus des Zweifels am scheinbar Selbstverständlichen. Es ist ein Manifest kritischen Denkens für die Gegenwart. Mit Beiträgen von Christian Baron, Dietmar Dath, Aladin El-Mafaalani, Sebastian Friedrich, Sarah-Lee Heinrich, Özge Inan, Seyda Kurt, Sophie Lewis, Maximilian Pichl, Anke Stelling, Wolfgang M. Schmitt, Ann-Kristin Tlusty und Matthias Ubl.

    Selbst schuld!
    4.2
  • Literarische Texte haben eine besondere Beziehung zum Publikum, die sowohl bereichernd als auch riskant ist. Dietmar Dath reflektiert in "Stehsatz" über die Emanzipation von Publikumserwartungen beim Schreiben und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Literaturbegriff sowie eine persönliche Lektüre von Vorbildern.

    Stehsatz. Eine Schreiblehre
    4.2
  • Höhenrausch

    die Mathematik des 20. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen

    Dietmar Daths Meilensteine der Mathematik sind Gedankenexperimente. Denn bei den Porträts der 20 Forscher handelt es sich nicht um Biografien, sondern um einzelne Szenen oder Gespräche, in denen der Autor geschickt mit der Geschichte und ihren Protagonisten improvisiert und man jederzeit fürchten muss, ein X für ein U vorgemacht zu bekommen. Mit wem unterhält sich Georg Cantor über die Unendlichkeit der Zahlen und Francis Bacon, dem Verfasser von Romeo und Julia ? Wer weiß schon von der schicksalhaften Diskussion zwischen der zwölfjährigen Emmy Noether mit einem sprechenden Schmetterling über die Symmetrie von Raum und Zeit? Oder dem Interesse Stalins an den Wahrscheinlichkeitsrechungen eines Andrej Kolmogorow? Oder der in der Fantasie Daths geborenen Lena Dieringshofen, die mit ihrer Akt-Theorie den Bogen in die Zukunft der Mathematik schlägt? Um Dath zu folgen, ist also ein gehöriges Maß "präziser Fantasie" erforderlich -- zum Glück weniger der eigentlichen Mathematik, sondern der verzwickten Geschichten wegen. Es sind die ungewöhnlichen Perspektiven, aus denen die wissenschaftlichen Leistungen erzählt werden, und bei denen sich tiefe Einblicke in die teils skurrilen Persönlichkeiten offenbaren. Die Grenze zwischen Science und Fiction ist dabei nicht immer leicht zu erkennen. Aber das ist ja gerade der Reiz. --J. Schüring

    Höhenrausch
    4.2
  • Die salzweißen Augen

    • 215 pages
    • 8 hours of reading

    Damals in den "klebrigen siebziger Jahren", wollte Sonja wissen, was David an Heavy Metal, an Zombie- und Pornofilmen und Horrorcomics denn fasziniere. Jetzt, in den Briefen, holt er aus, zitiert Gräßliches und definiert theoretisch. Doch angetrieben wird seine Erklärung von der eigenen Geschichte: einem kaputten Elternhaus, der Sonjafixierung, Drogenerfahrung, einem Zusammenbruch.

    Die salzweißen Augen
    4.2
  • Deutsche Demokratische Rechnung

    Eine Liebeserzählung

    • 224 pages
    • 8 hours of reading

    Veras Vater wird beerdigt. Einsam war es um den Mann geworden, der einst der Neuen Ökonomischen Politik Walter Ulbrichts das wissenschaftliche Zahlenwerk gab. Seine Tochter verbindet wenig mit ihrem Vater und dem Land, in dem sie geboren wurde. Bis sie im Kreise der politischen Aktivisten den Journalisten Frigyes kennenlernt. Für Vera öffnet sich eine Verbindung zur Welt ihres Vaters. Langsam tastet sich die junge Frau an ihr Vermächtnis heran. Frigyes jedoch kann am Erbe der DDR nichts Gutes finden und nennt Veras Versuche traurig und grotesk.Dietmar Daths Geschichte über die Positionierung heutiger Politaktivisten und Linker schlägt einen ungewöhnlichen Bogen in die Historie der beiden deutschen Staaten. Sie buchstabiert aber auch die Ökonomie der täglichen Verzweiflung und Depravation, aus der Auflehnung entstehen kann und muss.

    Deutsche Demokratische Rechnung
    3.0
  • Die Komponistin, Denkerin und Dichterin Cordula Späth, eine Figur, die in Daths Romanen immer wieder auftaucht – ist nach einem Sturz aus dem Fenster, nun ja, irgendwie verschwunden. War es ein Unfall? Ist sie tot? Ihre Freund:innen Katja, Wolfgang, Dietmar, Barbara können es nur schwer begreifen und arbeiten sich unterschiedlich daran ab, und das Leben bleibt auch nicht stehen, ebenso wenig wie die sie umgebende Wirklichkeit, die allen ein ständiges Ringen abverlangt. Gerungen wird mithilfe von Musik, Comics, antiker wie sehr gegenwärtiger Prosa, philosophischen, naturwissenschaftlichen und psychoanalytischen Theorien. Und schier allen Ideen der 1990er Jahre. Um zu begreifen … oder … Und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse … Der Debütroman von Dietmar Dath erschien 1995 als erstes Buch des Verbrecher Verlags. Nun ist es Zeit, diesen lange vergriffenen genialen Roman neu herauszubringen. Dath ergänzt diese Neuausgabe um eine Geschichte, in der erklärt wird, was die Romanfiguren heute, über 25 Jahre später, machen.

    Cordula killt dich! oder Wir sind doch nicht die Nemesis von jedem Pfeifenheini
    4.0
  • Maschinenwinter

    Wissen, Technik, Sozialismus

    • 130 pages
    • 5 hours of reading

    Es sind bekanntlich nicht die Maschinen, die Maschinen einstellen, sondern Menschen, die Maschinen bauen und einsetzen. Daher ist es nicht länger hinzunehmen, daß Maschinen die Lebensverhältnisse zunehmend verschlechtern, obwohl sie im Ursprung dazu gedacht waren, diese zu verbessern. Selbst in den reichsten Ländern ist von Lebenserleichterung durch Technik nicht mehr viel zu merken: Der kreative Computerdienstleister fristet das Dasein eines biblischen Tagelöhners; die High-Tech-Ärztin schreibt Gutachten über die Almosenberechtigung kranker Unterstützungsempfänger; jede Modernisierung der Produktion bedeutet Massenentlassungen statt Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht einmal den Anschluß an diese noch vergleichsweise luxuriösen Formen des Jammers gönnt man den ärmeren Gegenden; dorthin wird bloß alles ausgelagert, was man mit den Lohnabhängigen des Westens einstweilen noch nicht machen kann. Wie soll man die Maschinen stürmen, um sie in Besitz zu nehmen? Kann man die moderne Arbeitsteilung beibehalten, aber die Hierarchien, Abhängigkeiten und das Unrecht loswerden, die an ihr kleben? Was haben die Industrie, der von ihr geschaffene Reichtum und der von ihr ausgeworfene Schmutz mit Freiheit zu tun? Der Essay Maschinenwinter riskiert eine literarische, politische, polemische und spekulative Phantasie darüber, wie man mit Technik Geschichte machen könnte.

    Maschinenwinter
    4.1
  • Das Science Fiction Jahr 2024

    • 600 pages
    • 21 hours of reading

    Die 39. Ausgabe von DAS SCIENCE FICTION JAHR untersucht die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Science Fiction und deren Einfluss auf unseren Alltag, insbesondere auf kreative Berufe. Renommierte Autor:innen wie Judith und Christian Vogt sowie Uwe Neuhold, Lena Richter und Simon Spiegel bieten vielseitige Perspektiven und Analysen, die die Verbindung zwischen technologischem Fortschritt und künstlerischem Schaffen beleuchten. Die Beiträge regen zur Reflexion über die Zukunft von KI und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft an.

    Das Science Fiction Jahr 2024
    3.7
  • Im Januar 2009 wurde Dietmar Dath vom Spiegel gefragt, ob er für die »Beseitigung des kapitalistischen Systems« sei. Seine Antwort: »Absolut.« Mit diesem Beitrag zu Karl Marx’ 200. Geburtstag hat Dath nicht nur ein äußerst persönliches Buch über Marx geschrieben, sondern eines, das in seiner Klarheit und Dynamik gleichzeitig eine brillante Einführung in die Marx'sche Lehre und deren Nachwirkung bietet. So zeigt er unter anderem, dass Marx das zu Bekämpfende immer zuerst einmal verstehen will und sich stets an der Praxis orientiert – zwei der vielen Gründe für seine anhaltende Aktualität.

    Karl Marx. 100 Seiten
    2.0
  • Der Implex

    Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee

    • 879 pages
    • 31 hours of reading

    Morgen wird alles besser: An dieser Parole erkennt man seit der Aufklärung die Anhänger des sozialen Fortschritts, während die der Finsternis bellen, daß früher alles besser gewesen sei. Die einen setzen auf Wissenschaft und Technik, die anderen auf Tradition, damit alles nicht noch schlimmer werde. Dieses Buch behauptet, daß jede Zeit, jede Handlung, jeder Gedanke mehr Möglichkeiten der Selbstverbesserung enthält, als man auf den ersten Blick sieht. Den inneren Zusammenhang dieser verborgenen Freiheitsgrade nennt das Buch »Implex«. Es erklärt, wie Fortschritt in den Mühen tatsächlicher Menschen verwirklicht wird und warum nur Epochen, die sich bestimmte Irrtümer erlauben, auch bestimmte Wahrheiten finden können. Es zeigt, daß die Aufklärung der Gegenwart Werkzeuge der Emanzipation vererbt hat, von denen sie selbst nichts wußte. Zudem verdeutlicht es, was an dieser Lehre und anderen Hinterlassenschaften der historischen Linken bis heute wertvoll bleibt. Auf dem Weg zu diesen Resultaten unternimmt das Buch Reisen durch realistische Forschung und phantastische Kunst, stellt bekannte und unbekannte Revolutionen, Kriege und Formen des Widerstands dar und öffnet die Sicht auf Zeitabschnitte, von denen nicht leicht zu entscheiden ist, ob sie Zukunft, Vergangenheit oder Gegenwart sind.

    Der Implex
    3.9
  • Klassenkampf im Dunkeln

    Zehn zeitgemäße sozialistische Übungen

    • 152 pages
    • 6 hours of reading

    'Ich kenne einen Kommunisten, der sagt: Organisieren wir die Leute einfach mal eine Weile gar nicht mehr, warten wir auf die nächste Riesenkrise, das heißt, halt, nein: Warten wir erst mal auf die Angleichung des Elendsniveaus weltweit, dann auf den Aufruhr, und wenn es so weit ist, wird sich das schon organisieren. Tut mir leid, ich möchte nicht in der Loge sitzen und zugucken, wie in den chinesischen Fabriken von Foxconn eine Million Roboter die Spielsachen der freien Welt zusammenschrauben, während die Belesenen hier über die Wertform diskutieren und abwarten, bis das Unrecht zündet.' Der Autor Dietmar Dath, Schriftsteller, Publizist und Übersetzer, schreibt Romane (zuletzt 'Feldeváye', Suhrkamp 2014), Essays und Vermischtes. Er hat den Untergang des letzten Sozialismus mit Entsetzen erlebt und findet den nächsten Sozialismus täglich nötiger.

    Klassenkampf im Dunkeln
    4.0
  • Neptunation oder Naturgesetze, Alter!

    • 688 pages
    • 25 hours of reading

    Dietmar Dath, mehrfach preisgekrönter Autor von »Die Abschaffung der Arten« und »Venus siegt«, erzählt eine gewaltige intellektuelle Space Opera auf der Erde und in den Weiten des Alls und enthüllt den Schlüssel zum letzten Weltgeheimnis! Kurz vor dem Ende des Kalten Kriegs entsenden die Sowjetunion und die untergehende DDR ein Himmelfahrtskommando ins All. Die Mission scheitert, schickt aber ein Signal zurück, angeblich vom Neptun: Hilferuf, Warnung, etwas anderes? Mehr als dreißig Jahre später bricht ein deutsch-chinesisches Rettungsunternehmen auf, um herauszufinden, ob es in unserer kosmischen Nachbarschaft wirklich nur menschliche Technik gibt, ob Menschen die Wahrheit überhaupt aushalten … und was Politik mit Schwerkraft zu tun hat. »Der einzige relevante SF-Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.« Lars Weisbrod, DIE ZEIT

    Neptunation oder Naturgesetze, Alter!
    3.6
  • 52 Wochenenden: kritische Ausgabe

    • 160 pages
    • 6 hours of reading

    Jens Friebes „52 Wochenenden“ ist erstmals im Jahr 2007 erschienen. Es geht darin ums Ausgehen und Rumstehen, um Drogen und Leben, um Ernst und Unernst. Der Roman eines Feierjahres wurde von der FAZ begeistert gefeiert: „So nah hier alles – wie immer bei gutem Pop – an allseits bekannten Alltäglichkeiten ist und diese präzise und pointiert abbildet, so sehr spinnt Friebe im nächsten Moment völlig unspektakuläre Begebenheiten ins Absurde oder ergeht sich in literarischen Persiflagen und purer Sciencefiction. Der Muff dröger Authentizität, das Nacherzählen langweiliger Schlafsackgeschichten und Drogenerfahrungen, wie man es aus Lesereise-Tagebüchern sonst kennt, wird somit beinah vollkommen vermieden.“ Die Erstausgabe war bald vergriffen. Zeit für eine „Kritische Ausgabe“! Die Germanistin Jelenia Gora hat Friebes Wochenendnotate ergänzt und, wo es nötig war, korrigiert. Sie bietet schließlich noch einen editorischen Apparat an, in dem sich Vorstudien und Briefe finden. Kurz – das tolle Buch ist noch unterhaltsamer geworden! Mit Beiträgen von Linus Volkmann und Dietmar Dath.

    52 Wochenenden: kritische Ausgabe
    3.7
  • Dietmar Dath, »der produktivste und radikalste Schriftsteller Deutschlands« (Thomas Lindemann, Die Welt) über die revolutionäre Demokratin Rosa Luxemburg

    Rosa Luxemburg
    3.9
  • Heute keine Konferenz

    Texte für die Zeitung

    • 318 pages
    • 12 hours of reading

    Dietmar Dath hat seit 1990 einen ganzen Haufen – nun: journalistische, satirische und essayistische Texte veröffentlicht und sich damit eine eigene Fangemeinde erschrieben. Wie wenigen gelingt es ihm, Buffy und Bourdieu, Popkultur und Philosophie zu verknüpfen. Unter Rubriken wie Horror, Marx und Schauspielerinnen versammelt der Band seine besten Artikel und eine Einleitung des Autors über die schriftstellerische »Arbeit für den Tag«.

    Heute keine Konferenz
    3.8
  • Am blinden Ufer

    Eine Geschichte vom Strand und aus den Schnitten; Roman

    • 230 pages
    • 9 hours of reading

    Dath, Dietmar: Am blinden Ufer, Eine Geschichte vom Strand und aus den Schnitten, Roman, Berlin, Verbrecher 2000, 230 S., OKart., EA, vom Autor signiert

    Am blinden Ufer
    3.7
  • Die Sowjetunion ist weg, Punk ist Retrochic, und die RAF gehört zur Kunstgeschichte. Doch die grundlegenden Fragen des Lebens bleiben: Wie funktioniert es? Wie sollen wir leben? Wer entscheidet darüber – Wissenschaft, Religion, Kunst oder Politik? David Daleks Freunde, darunter eine Künstlerin, ein Computerprogrammierer, ein Psychiater und andere, kämpfen mit den typischen Problemen von Mittdreißigern, deren Eltern keine Antworten gegeben haben. David, ein Schriftsteller und Journalist, steht vor der Herausforderung, das Leben zu beschreiben – insbesondere das eines Menschen, der die Vorläufigkeit aller Weltentwürfe erkannte und dennoch der Wahrheit nahe kam. Die Erzählung folgt Davids Suche nach der Wahrheit über Paul Dirac, den großen Unbekannten der modernen Physik. Vor den Augen des Lesers entfaltet sich die Geschichte dieses außergewöhnlichen Wissenschaftlers und Menschen, die bis in die Gegenwart strahlt und die Welt der Romanfiguren transformiert. Ein Kind, eine Ausstellung, ein Grabstein und ein Buch bieten konkrete Antworten auf Alltagsfragen und formen sich im Meer der Zeichen zur Allegorie des Lebens in der Moderne. Dietmar Dath kombiniert Elemente aus Wissenschaftsgeschichte, Pop, biographischer Literatur und Science-Fiction, um deren poetische Energie freizusetzen. Das Ergebnis ist ein phantastisches Werk.

    Dirac
    3.9
  • Zahlen sind Waffen

    Gespräche über die Zukunft

    Vier Menschen treffen sich in einem Besprechungszimmer: »Können wir noch das Licht dimmen?« – »Das ist Licht wie bei einem Verhör.« – »Gleich implodiere ich. Komm, frag mich irgendwas.« – Jens Balzer und Lars Weisbrod stellen also Fragen, und Sibylle Berg und Dietmar Dath geben Antworten. Infrage stellen sie dabei nicht nur die Dystopie als Begriff, der letztendlich nur davon zeugt, dass man weder über die Zukunft nachdenken will, noch über die Gesellschaftsordnung. Und den Literaturbetrieb. Und die Literaturhausliteratur. Die Befindlichkeit usw. Zwei Einzelgespräche vertiefen anschließend die Themen und weiten den Horizont. Mit Maja Beckers und Thomas Vašek spricht Dietmar Dath über Karl Marx und den Fortschritt, über Fantastik und Sozialismus und darüber, warum man Geschichten erzählen muss, um zu denken. Und Sibylle Berg erläutert, warum es trotz der Dummheit der Welt noch nicht angebracht ist, an ihr zu verzweifeln. Wie Berg und Dath die Gegenwart zerpflücken, regt nicht nur zum Denken an, es ermutigt auch zum Lachen, ein Dialog im besten Sinne: pointiert, literarisch, scharfzüngig, nach dessen Lektüre man sich am liebsten selbst mit jemandem unterhalten will. Genau darüber.

    Zahlen sind Waffen
    3.2
  • "Deutschland macht dicht" ist ein politisches Bilderbuch, das die Ängste der Menschen thematisiert und zeigt, dass Angst kein guter Ratgeber ist. Die mutigen Protagonisten Hendrik und Rosalie erleben, wie ihr Land sich abschottet. Mit Hilfe bekannter Charaktere wagen sie den Widerstand gegen die Anpassung und feiern den Mut.

    Deutschland macht dicht. Eine Mandelbaumiade
    3.6
  • Feldeváye

    Roman der letzten Künste

    • 807 pages
    • 29 hours of reading

    Seit Jahrhunderten gibt es keine Kunst mehr. Sie gilt als überwunden – durch Techniken des Möglichen, von denen die Menschen nichts wussten, als sie noch auf der Erde lebten. Jetzt haben sie viele Welten besiedelt, viele intelligente Wesen kennengelernt. Auf Feldeváye aber, einem abgelegenen Planeten, kehrt die Kunst zurück – als Geschenk einer fremden Spezies. Ein junges Mädchen, Kathrin Ristau, stellt große Fragen: Was war Kunst, warum kommt sie wieder, was geschieht mit uns, wenn wir sie neu entdecken? Der Roman erzählt die Geschichte einer Frau, die auf die Fragen der Kunst bis ins hohe Alter persönliche und politische Antworten finden muss, weil nichts, das sie betrifft, von der großen Liebe über den Weg zum Ruhm bis hin zu den Schrecken von Krieg und Bürgerkrieg, sich den lebensentscheidenden Fragen nach der Kunst entziehen kann.

    Feldeváye
    3.6
  • Hegel. 100 Seiten

    • 100 pages
    • 4 hours of reading

    Widerspruch ist für Hegel Denkprinzip. Seine Philosophie bezieht ihre Kraft daraus, dass sie alles Widerständige ernst nimmt und nicht in einem knöchernen System steckenbleibt. Auch deshalb verehren noch heute bedeutende Mathematiker und Naturwissenschaftler diesen Kopf, der zu ihren Bereichen nur Verwirrendes beizusteuern hatte. Dietmar Dath zeigt, wie anregend es sein kann, mit Hegel dem Geist auf die Spur zu kommen und gleichzeitig die Welt nicht aus dem Blick zu verlieren.

    Hegel. 100 Seiten
    3.6
  • Waffenwetter

    Roman

    • 288 pages
    • 11 hours of reading

    Claudia Starik ist neunzehn und leidet unter dem ganz normalen Alltag einer Abiturientin: zudringlichen Lehrern, zerrupften Familienverhältnissen, der Liebe, der Mode, den bevorstehenden Prüfungen und der Klimakatastrophe. Einen Verbündeten hat sie in ihrem Großvater, der nicht nur dem Erscheinungsbild nach anders ist als alle anderen: Konstantin Starik ist Witwer, Exunternehmer, Kommunist und Millionär. Im Kampf gegen die Tücken der modernen Technik muß Claudia ihm beistehen; dafür hilft er ihr, wenn es um die Zumutungen des Imperialismus, die Bildungsmisere und all die Belange des Lebens geht, bei denen Mut gefragt ist. Geschichte, weiß Konstantin, geschieht nicht, sie wird gemacht, und so schenkt er seiner Enkelin zum Abitur eine ungewöhnliche Reise: Als Forscher und Spione brechen die beiden auf zu einer gefährlichen Expedition in die Kälte, dorthin, wo in der Nähe des magnetischen Nordpols die größte Hochfrequenz-Antennenanlage der Welt steht: HAARP, der Stolz amerikanischer Technokraten und – Geheimprojekt des Militärs zur Manipulation von Wetter und globaler Kommunikation?

    Waffenwetter
    3.6
  • ›Venus siegt!‹ – In der bearbeiteten und um 150 Seiten erweiterten Taschenbuchausgabe erzählt Dietmar Dath seine futuristische Geschichte des Sozialismus zu Ende. Auf dem Planeten Venus findet in einigen Hundert Jahren ein gewaltiges soziales Experiment statt. Man will herausfinden: Gibt es eine Form des Zusammenlebens, in der Menschen, Roboter und künstliche Netzintelligenzen gleichberechtigt miteinander leben können? In einer Revolution haben die Bewohner der Venus die irdische Herrschaft abgestreift. Doch das neue Regime, das verspricht, der Ausbeutung und Abhängigkeit ein für alle Mal ein Ende zu machen, muss sich gegen die äußeren und inneren Feinde mit harten Maßnahmen behaupten. Als Konsequenz daraus errichtet die Politikerin und Programmiererin Leona Christensen eine Diktatur. ›Venus siegt‹ erzählt die Geschichte aus der Perspektive eines Elitekindes der neuen Ordnung: Nikolas Helander ist der Sohn des Kulturlenkers und ersten Gehilfen der Diktatorin. Sein Leben, seine Liebe und sein politischer Weg zwischen Loyalität, Opposition und Krieg sind Teil einer großen Erzählung von Befreiung und Terror, Zwang und Emanzipation unter den Bedingungen höchstentwickelter Technik. Der Epilog »Venus lebt« zeigt, wie aus seinem Erbe lange nach seinem Tod etwas Unvorhersehbares wird, als Entscheidung alter Kämpfe und als Lösung tödlicher Rätsel.

    Venus siegt
    3.6
  • Pulsarnacht

    Roman

    • 431 pages
    • 16 hours of reading

    Was wäre, wenn … eines Tages alles anders wäre? Die Menschen der Zukunft haben sich weit von dem entfernt, was wir als »Mensch« kennen – und doch haben sie immer noch die alten Bedürfnisse, träumen die alten Träume, kämpfen die alten Kämpfe. Bis sich eines Tages die »Pulsarnacht« ankündigt, ein astronomisches Ereignis, nach dem sprichwörtlich nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Und wer das Geheimnis dieser Pulsarnacht kennt, kann die letzten Rätsel des Universums lösen …

    Pulsarnacht
    3.6
  • Die Zukunft in Flammen – der Roman einer großen politischen Feuerprobe für die Menschheit unserer Epoche Überall ist Politik. Sechs Menschen werden zusammengerufen, um zur Sonne zu reisen: eine Schülerin, ein Koch, ein Finanzberater, eine Mathematikerin, ein Gitarrist und eine Pianistin. Sie erfahren, dass es dort eine Zivilisation gibt, die anders ist als alles, was Menschen kennen. Mit neuen Körpern sollen sie drei große Aufgaben bewältigen und geraten dabei zwischen die Fronten eines gewaltigen Konflikts. »Der Schnitt durch die Sonne« steht in der Tradition von H. G. Wells, Stanislaw Lem und Arno Schmidt. Ein abenteuerlicher, philosophischer und politischer Roman, der sich den drängenden Fragen unserer Gegenwart stellt.

    Der Schnitt durch die Sonne
    3.5
  • Sämmtliche Gedichte

    Roman

    • 283 pages
    • 10 hours of reading

    Adam Sladek ist ein erfolgreicher Dichter mit einem geheimnisvollen Werk. Verlockt von Geld und der Aussicht auf die Gesamtausgabe seiner Gedichte, nimmt er eine Auftragsarbeit an: eine Dichtung, die schlafende Götter wecken und die Menschenwelt verwandeln soll. In luxuriöser Abgeschiedenheit erhält Sladek nur die beste ästhetische Kost – Filme, Fotografien, Bücher. Doch einige Erscheinungen werfen Fragen auf. Ist die junge Jägerin, die ihm begegnet, eine Reinkarnation der berühmten Fliegerin Amelia Earhart oder ein Avatar der Göttin Artemis? Der Verdacht wächst, dass hinter der Auftragsarbeit eine andere Absicht steckt und der Auftraggeber eine Macht ist, die Sladek in Lebensgefahr bringt. Der Roman thematisiert den Wettkampf zwischen Kunst und Kommerz, während ein Dichter und ein Millionär über den Wert der Poesie streiten. Der eine sieht in ihr die Grundlage für Politik, Wissenschaft und alles Schöne, der andere will beweisen, dass es sie nicht gibt. Als die Liebe ins Spiel kommt, stellt sich die Frage, ob dies alles zum Guten wenden kann. Daths Werk wird als sprachbewusst, ironisch und hochpolitisch beschrieben und gilt als ein erfrischend durchgeknallter Roman voller großartiger Ideen.

    Sämmtliche Gedichte
    3.5
  • Gentzen oder: Betrunken aufräumen

    Kalkülroman

    • 604 pages
    • 22 hours of reading

    Ein rasanter Roman, der ein Jahrhundert umfasst und den Leser in die Zukunft schleudert. Der deutsche Logiker Gerhard Gentzen zählt zu den genialsten seines Fachs, doch wer erinnert sich an ihn? Dietmar Dath begibt sich mit Laura und Jan auf die Suche nach jemandem, an den sie sich nicht mehr erinnern. Der Leser betritt einen Denkraum, in dem neben Gentzen auch andere Figuren auftreten: Dietmar, der seit Jahren an einem Roman über einen berühmten Logiker schreibt, Frank Schirrmacher, der über das Internet nachdenkt, Jeff Bezos, Ruth Garrett Millikan, eine schiefe Tante und ein geheimnisvolles Wesen, das das Leben auf der Erde bedroht. Dieses große Personal dient der Suche nach der Grundlage unseres Lebens in der Gegenwart: der schier unendlich scheinenden Rechenleistung der Computer. Diese ermöglicht Flugbuchungen, die Verteilung von Impfstoffen, die Steuerung von Atomwaffenarsenalen und die Abbildung eines Lebens durch Likes und Kommentare in sozialen Medien, die ohne Programme nicht funktionieren würden. Dass sie das können, hat mit Gerhard Gentzen zu tun. Kunstfertig und temporeich, humorvoll und überraschend verweben die Erzählstränge ein Programm - If Then GoTo -, das die Chancen und Möglichkeiten der Rechentechnik erlebbar macht und unerwartete Ergebnisse liefert: Science Fiction eben.

    Gentzen oder: Betrunken aufräumen
    3.4
  • Stephen King. 100 Seiten

    • 100 pages
    • 4 hours of reading

    »King kennt alle Träume, die ewigen wie die aktuellen, die bösen wie die guten, und erzählt sie mit einer Stimme, die man nie vergisst.« Stephen King hat über 400 Millionen Bücher in 40 Sprachen verkauft. Sehr viele, von »The Shining« bis »The Stand«, sind verfilmt worden. Kolleginnen und Kollegen loben King, den Respekt von Kritik und Literaturwissenschaft hat er sich hart erkämpft – mit Stoffen, die Grauen erregen, Lust bereiten und Erkenntnis zünden. Dietmar Dath stellt das Werk von Kings Debüt »Carrie« bis zum krönenden Zyklus um den »Dunklen Turm« vor und legt Quellen sowie (etwa pseudonyme) Versteckspiele offen. So begreift man, wie es diesem Autor gelingen konnte, unserer Zeit mit all ihren Krisen und Katastrophen tiefer ins dunkle Herz zu schauen als irgendwer sonst.

    Stephen King. 100 Seiten
    2.6
  • Lost

    • 95 pages
    • 4 hours of reading

    Wenn wir nicht zusammen leben können, sterben wir alleine. Ein Flugzeug stürzt auf einer Insel ab, die mehr Geschichte hat, als Vernünftige verstehen, und mehr Wissenschaft und Technik, als Mystiker glauben möchten. Immer tiefer in Vergangenheit, Zukunft und seitwärts von beiden weg führt die Suche nach dem Fluchtweg ein ausuferndes Figuren-Ensemble, bis die hyperdichte Allegorie auf alles Mögliche anfängt, ihre Voraussetzungen zu verschlingen. Sechs Staffeln »Lost« und die böseste aller Menschheitsfragen: Was geht hier eigentlich vor?

    Lost
    3.2
  • Miley Cyrus

    • 100 pages
    • 4 hours of reading

    Die Pop-Queen der Zukunft – leidenschaftlich in allen Facetten beleuchtet »Country-Rock, Club, Pop, Prunk, Schweinkram, Schönheit und Schmutz: Diese Frau übertrifft in allem alle, sogar dauernd sich selbst.« Vom Disney-Kinderstar zur Clubhit-Gigantin und Göttin der hochwertigen provokanten Fotografie: Miley Cyrus hätte schon als Teenie-Idol in einem Meer von Fans ertrinken können. Stattdessen hat sie mit Pracht-Arien wie »Wrecking Ball« und Pop-Zaubertricks wie »Flowers« ein Werk geschaffen, das ihr von Pharrell Williams über Dua Lipa bis Metallica die tollsten Partnerschaften zutreibt. Dietmar Dath gräbt sich tief in den Rausch des Ganzen und vergisst auch die Schauspielkunst der Unvergleichlichen nicht.

    Miley Cyrus
    2.7
  • »Als Kind brauchte ich diese Figuren. Will ich sie heute wiedertreffen, kann ich mir aussuchen, in welchem ihrer Lebensabschnitte das geschehen soll: Meine Comic-Bibliothek hat Türen zu ihren schlechtesten und ihren besten Zeiten.« Meist maskierte Doppelexistenzen mit unglaublichen Muskeln und Kräften, die keine Angst kennen und nicht totzukriegen sind: das sind Superhelden. Es gibt sie schon lange: Superman, Batman, Wonder Woman, Black Widow, Die Fantastischen Vier, Cat Woman, Spiderman, Green Lantern, Hulk oder die X-Men (Superman etwa erblickte bereits 1938 das Licht der Welt). Seither schlagen sie ihre Fans gedruckt und im Kino in den Bann. Warum bedeutet »dieses Zeug« aber manchen Menschen so viel? Was macht die Faszination der Superhelden aus? Dietmar Dath sieht in ihnen Vergrößerungsgläser der populären Kunst, die Affekte, Emotionen, Phantasien übersteigern und verzerren, bis sie aussehen, als wären sie Tatsachen – und eigentlich sind sie das ja auch, so Dath, »nur eben solche, die im Kopf passieren.« Dath, der schon als Kind Großteile seines Taschengelds in den Erwerb von Superhelden-Comics steckte, betrachtet das Phänomen von verschiedensten Seiten, beleuchtet Herkunft, Entwicklung, Vermarktung und Verfilmung der Superhelden – und natürlich die Superschurken und Monster als Gegenspieler, die Besten der Bösen. Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.

    Superhelden. 100 Seiten
    3.3
  • Für immer in Honig. Roman

    • 1040 pages
    • 37 hours of reading

    »Für immer in Honig« ist ein historischer Roman, der sich mit fiktiven Ereignissen und misslungenen Entscheidungen beschäftigt. Er spannt einen Bogen über mehrere Jahrzehnte, thematisiert gesellschaftliche Probleme und enthält eine Mischung aus Liebe, Gewalt und Enthüllungen. Der Autor hat das Werk 2020 überarbeitet und ergänzt.

    Für immer in Honig. Roman
  • Skyrmionen

    Oder: A Fucking Army

    • 966 pages
    • 34 hours of reading

    Als Renate Hofer in einen Wassertank stürzt, der die Lüftung eines riesigen Datenspeichers reinigt, hat sie nicht nur Todesangst, sondern auch eine Erleuchtung: Sie wird eine Maschine bauen, wie es noch keine gegeben hat, zur notwendigen Überwindung des Computerzeitalters. Ihr Plan nimmt Form an in der Welt, die wir kennen – eine Pandemie hat gewütet, das Vertrauen zur Sprache schwindet, Geld frisst Gerechtigkeit. Zu seiner Umsetzung rekrutiert Renate die Mutigsten und Schlausten aus Physik und Kunst, aus Sprachforschung und Finanztrickserei, eine ganze Fucking Army: Kerstin Waldmann, Doro Coppe, Xiasong Zhao, Vexus Texas und mehr. Mit ihnen baut sie eine neue Welt aus den winzigen Wirbeln, die so heißen wie dieser Roman: Skyrmionen. Thriller, Wunderkabinett und Reise ins Unbekannte, so figurenreich und handlungsstark wie eine futuristische Serie: Skyrmionen fragt uns, wie wir fortgeschrittene Technik für eine bessere Weltgesellschaft befreien können.

    Skyrmionen
  • Das vorliegende Buch diskutiert, worum es sich bei der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise handelt und was in ihr entschieden wird; ob am Krankenbett des Kapitalismus anderes möglich ist als Gesundbeten oder Vivisektion; ob die Banken den Staat (beziehungsweise das Gemeinwesen, die Gesellschaft, die Demokratie, uns alle) zerstören oder der Staat die Banken (die Wirtschaft, den Export, die Konjunktur, uns alle); in welchem Kampf die Klassen stehen und wo das revolutionäre Subjekt geblieben ist; ob es einen 'way out' gibt und wohin. Revolution, sagt Lenin, findet statt, wenn die unten nicht mehr wollen und die oben nicht mehr können. Was findet statt, wenn beide nicht mehr wissen, was sie können wollen oder sollen?

    konkret Texte - 56: No way out? 14 Versuche, die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise zu verstehen – 2. Auflage
  • Das Fan-Fiction-Magazin - 1: Danke

    • 160 pages
    • 6 hours of reading

    Etwas nicht zu mögen, ist einfach. Etwas zu mögen hingegen, ist kompliziert. Dann kommen wir nicht darum herum, uns auch mit jenen Seiten der Medaille auseinanderzusetzen, die uns weniger gefallen. Wir müssen mit dem Gemochten in Beziehung treten, mit ihm verschmelzen, es verschieben, es umarmen, es verändern, es lieben. Fan-Fiction wagt es, sich das Gemochte anzueignen und sich gleichzeitig vor ihm zu verneigen. Bislang gab es Fan-Fiction vor allem in eigens dafür eingerichteten Ecken des Internets. Um diesem so vielfältigen wie verbreiteten Genre endlich auch die materielle Würdigung zukommen zu lassen, die es verdient, gibt es jetzt DANKE – Das Fan-Fiction-Magazin, eine halbjährlich erscheinende Literaturzeitschrift.

    Das Fan-Fiction-Magazin - 1: Danke