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Ernst Bloch

    July 8, 1885 – August 4, 1977

    Ernst Bloch stands as a significant philosophical and political voice of twentieth-century Germany. His work is characterized by a profound exploration of hope and utopia, which he viewed as fundamental driving forces for human progress and freedom. Bloch's philosophical approach, while influenced by Marxism, transcended it by emphasizing the transcendent and spiritual dimensions of human existence. His thought seeks to connect a materialistic understanding of the world with a persistent quest for a better future.

    Leipziger Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie
    Die Botschaft des Merkur
    Atheismus im Christentum
    The Spirit of Utopia
    Aesthetics and Politics
    The Principle of Hope
    • The Principle of Hope

      • 528 pages
      • 19 hours of reading

      The Principle of Hope is one of the great works of the human spirit. It is a critical history of the utopian vision and a profound exploration of the possible reality of utopia. Even as the world has rejected the doctrine on which Bloch sought to base his utopia, his work still challenges us to think more insightfully about our own visions of a better world.The Principle of Hope is published in three volumes: Volume 1 lays the foundations of the philosophy of process and introduces the idea of the Not-Yet-Conscious - the anticipatory element that Bloch sees as central to human thought. It also contains a remarkable account of the aesthetic interpretations of utopian "wishful images" in fairy tales, popular fiction, travel, theater, dance, and the cinema. Volume 2 presents "the outlines of a better world." It examines the utopian systems that progressive thinkers have developed in the fields of medicine, painting, opera, poetry, and ultimately, philosophy. It is nothing less than an encyclopedic account of utopian thought from the Greeks to the present. Volume 3 offers a prescription for ways in which humans can reach their proper "homeland," where social justice is coupled with an openness to change and to the future.

      The Principle of Hope
      4.2
    • Aesthetics and Politics

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      An intense and lively debate on literature and art between thinkers who became some of the great figures of twentieth-century philosophy and literature

      Aesthetics and Politics
      4.2
    • The Spirit of Utopia

      • 320 pages
      • 12 hours of reading

      The Spirit of Utopia, written mostly in 1915-16, published in its first version just after the First World War, republished five years later, 1923, in this version is presented for the first time in English translation. schovat popis

      The Spirit of Utopia
      3.9
    • Die Botschaft des Merkur

      • 572 pages
      • 21 hours of reading

      Mit Beiträgen von Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Jean Améry, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf, Ernst Bloch u. a.

      Die Botschaft des Merkur
      5.0
    • Der Inhalt umfasst verschiedene philosophische Epochen und zentrale Denker. Die Einleitung behandelt grundlegende Konzepte wie Bias, Thales, Anaximander, Pythagoras, Protagoras und Platons Reisen nach Syrakus. Es folgt eine Analyse der christlichen Philosophie des Mittelalters, beginnend mit Lehrbetrieb und Buchform, und behandelt bedeutende Figuren wie Scotus Eriugena, Roscellin, Anselm von Canterbury, Abälard, Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Roger Bacon, Duns Scotus und Wilhelm von Occam sowie die Mystik und die Laienbewegung bis hin zu Nikolaus von Cusa. Die Renaissance wird als eine Zeit des Wandels und der frühen kapitalistischen Blüte betrachtet, mit einem Fokus auf die Anfänge bürgerlicher Philosophie und Denkern wie Marsiglio Ficino, Giovanni Pico della Mirandola, Telesio, Patrizzi und Pomponazzi. Die Werke von Giordano Bruno und Tommaso Campanella werden eingehend untersucht, einschließlich ihrer Ansichten zu Erkenntnis, Selbstgewissheit und sozialen Utopien. Theophrast Paracelsus wird in Bezug auf die Verbindung von Innen und Außen sowie die Selbstheilung der Welt betrachtet. Jakob Böhme thematisiert das Böse in Gott und die Gegensätze der Welt. Francis Bacon wird für seinen empiristischen Ansatz und die technische Utopie gewürdigt. Abschließend wird die Entstehung der mathematischen Naturwissenschaften sowie die Staatsvertragslehre von Thomas Hobbes und deren Auswirkungen auf spätere Denker behandelt.

      Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte
      4.0
    • Geist der Utopie, 1918

      • 445 pages
      • 16 hours of reading

      Absicht Die Selbstbegegnung 1. Ein alter Krug 2. Die Erzeugung des Ornaments 3. Der komische Held 4. Philosophie der Musik 5. Über die Gedankenatmosphäre dieser Zeit 6. Die Gestalt der unkonstruierbaren Frage Karl Marx, der Tod und die Apokalypse

      Geist der Utopie, 1918
      4.0
    • Subjekt, Objekt

      • 524 pages
      • 19 hours of reading

      Erläuterungen zu Hegel

      Subjekt, Objekt
      4.2
    • Das Prinzip Hoffnung 1

      • 1655 pages
      • 58 hours of reading

      Vorwort ERSTER TEIL (BERICHT) - KLEINE TAGTRÄUME behandelt verschiedene Aspekte menschlicher Wünsche und Träume. Es beginnt mit der Idee, dass wir oft leer starten und das Verlangen nach mehr empfinden. Die Erzählungen zeigen Flucht und Rückkehr, reifere Wünsche und ihre Darstellungen, sowie die Wünsche, die im Alter verbleiben. Der ZWEITE TEIL (GRUNDLEGUNG) - DAS ANTIZIPIERENDE BEWUSSTSEIN untersucht das menschliche Streben, die Triebe und deren historische Begrenztheit. Es wird zwischen Tag- und Nachtträumen unterschieden, wobei Tagträume oft als Antizipation fungieren. Der Dritte Teil (ÜBERGANG) - WUNSCHBILDER IM SPIEGEL thematisiert, wie Menschen sich schöner machen und welche Wunschbilder in verschiedenen Medien reflektiert werden. Der VIERTE TEIL (KONSTRUKTION) - GRUNDRISSE EINER BESSEREN WELT befasst sich mit Utopien in Gesundheit, Gesellschaft und Technik und beleuchtet historische und moderne soziale Wunschbilder. Schließlich behandelt der FÜNFTE TEIL (IDENTITÄT) - WUNSCHBILDER DES ERFÜLLTEN AUGENBLICKS Themen wie Moral, Musik und Religion, und reflektiert über das höchste Gut und die Suche nach einem erfüllten Leben. Die Erzählungen und Analysen bieten einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche und die ständige Suche nach Erfüllung und Verbesserung.

      Das Prinzip Hoffnung 1
      4.2
    • Das Prinzip Hoffnung 3

      • 1655 pages
      • 58 hours of reading

      Der Text gliedert sich in mehrere Teile, die verschiedene Aspekte menschlicher Wünsche und Träume beleuchten. Im ersten Teil wird die Thematik der Tagträume und deren Unterschiede zu Nachtträumen behandelt. Es wird erörtert, wie Wünsche im Alter variieren und welche Bilder sie hervorrufen. Der zweite Teil widmet sich dem antizipierenden Bewusstsein, das die Triebe des Menschen analysiert und deren historische Begrenztheit reflektiert. Hier wird auch die Rolle des Noch-Nicht-Bewussten und der utopischen Funktion in der menschlichen Psyche untersucht. Im dritten Teil wird die Darstellung von Wunschbildern in verschiedenen Medien wie Märchen, Film und Theater thematisiert. Es wird die Frage aufgeworfen, wie Menschen sich schöner darstellen und welche Rolle das Spiegelbild dabei spielt. Der vierte Teil beschäftigt sich mit der Konstruktion einer besseren Welt, indem er utopische Ideen in Bereichen wie Gesundheit, Gesellschaftssysteme und Technik betrachtet. Der letzte Teil thematisiert die Identität und die moralischen sowie spirituellen Dimensionen des erfüllten Augenblicks. Hier wird die Suche nach dem höchsten Gut und die Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft beleuchtet. Der Text bietet eine facettenreiche Analyse von Wünschen, Träumen und der menschlichen Natur, die sowohl philosophische als auch praktische Perspektiven umfasst.

      Das Prinzip Hoffnung 3
      4.2
    • Das Buch gliedert sich in mehrere Teile, die sich mit verschiedenen Aspekten menschlicher Wünsche und Träume befassen. Im ersten Teil wird das Konzept der Tagträume untersucht, beginnend mit der Idee des leeren Anfangs und der Sehnsucht nach mehr. Es werden Themen wie Flucht, Rückkehr und die Reifung von Wünschen behandelt, wobei auch die Unterschiede zwischen Tag- und Nachtträumen thematisiert werden. Der zweite Teil widmet sich dem antizipierenden Bewusstsein und den grundlegenden menschlichen Trieben, deren historische Begrenztheit und die verschiedenen Auffassungen über diese Triebe. Im dritten Teil wird der Einfluss von Wunschbildern in verschiedenen Medien wie Märchen, Film und Theater betrachtet, während der vierte Teil sich mit der Konstruktion einer besseren Welt durch soziale und technische Utopien beschäftigt. Hier werden historische und gegenwärtige soziale Wunschbilder sowie die Rolle der Technik in der Gesellschaft thematisiert. Der letzte Teil behandelt die Identität und die moralischen Vorstellungen des erfüllten Augenblicks, wobei Aspekte wie Freundschaft, Gemeinschaft und die Suche nach Glück im Mittelpunkt stehen. Insgesamt wird eine umfassende Analyse der menschlichen Wünsche und ihrer Darstellung in verschiedenen kulturellen Kontexten geboten, die sowohl philosophische als auch praktische Überlegungen anstellt.

      Das Prinzip Hoffnung 2
      4.2
    • Ernst Bloch Werkausgabe 01. Spuren 02. Thomas Münzer als Theologe der Revolution 03. Geist der Utopie. Zweite Fassung 04. Erbschaft dieser Zeit 05. Das Prinzip Hoffnung 06. Naturrecht und menschliche Würde 07. Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz 08. Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel 09. Literarische Aufsätze 10. Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie 11. Politische Messungen, Pestzeit, Vormärz 12. Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte 13. Tübinger Einleitung in die Philosophie 14. Atheismus im Christentum 15. Experimentum Mundi 16. Geist der Utopie. Erste Fassung Ergänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie

      Experimentum Mundi. Frage, Kategorien des Herausbringens, Praxis
      4.0
    • Die Werkausgabe von Ernst Bloch umfasst zahlreiche Titel, darunter "Spuren", "Thomas Münzer als Theologe der Revolution", "Das Prinzip Hoffnung" und "Geist der Utopie" in zwei Fassungen. Ein Ergänzungsband behandelt die Themen Tendenz, Latenz und Utopie.

      Literarische Aufsätze
      3.0
    • Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz und studierte von 1905 bis 1908 Philosophie bei Theodor Lipps und Oswald Külpe. 1908 promovierte er. 1913 heiratete er die Bildhauerin Else von Stritzky und engagierte sich als Kriegsgegner. Von 1917 bis 1919 lebte er mit seiner Frau in der Schweiz, wo er für das Archiv für Sozialwissenschaften arbeitete. 1917 vollendete er sein Werk Geist der Utopie. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer, die Ehe hielt bis 1928. In Berlin war er mit Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin befreundet und kämpfte gegen die NSDAP. Nach Hitlers Machtübernahme emigrierte er mit seiner Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz, wo sie 1934 heirateten. Von 1934 bis 1937 lebten sie in Paris, Sanary und Prag, bevor sie in die USA emigrierten. Dort schrieb Bloch an bedeutenden Werken. 1948 erhielt er einen Lehrstuhl für Philosophie in Leipzig, den er bis 1961 trotz Konflikten mit der SED innehatte. Kurz vor dem Mauerbau hielt er einen Vortrag in Tübingen und entschied sich, in Westdeutschland zu bleiben, wo er bis zu seinem Tod 1977 lehrte.

      Freiheit und Ordnung
      3.4
    • Tübinger Einleitung in die Philosophie

      • 411 pages
      • 15 hours of reading

      Wissenschaft 253 / / Philosophy / Duits / German / Allemand / Deutsch / Pocket / Poche / Taschenbuch / 11 x 18 cm / 376 .pp /

      Tübinger Einleitung in die Philosophie
      3.0
    • Für den in der Gesamtausgabe erschienenen Band »Spuren« hatte Ernst Bloch 21 Texte neu geschrieben. Diese erweiterte Ausgabe erscheint jetzt in der Bibliothek Suhrkamp. »Wie nun? Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.« Dieser Text aus den »Spuren« steht als Motto über Blochs Gesamtwerk, er ist auch das Thema der »Spuren«. Es sind »Spuren«, die hinführen zu Sinn und Deutung des Daseins, »im Erzählen merkend, im Merken das Erzählte meinend«. Es sind Spuren, die auch von der Geschichte der eigenen Jugend Blochs berichten. Diese Parabeln, die zu den Glücksfällen deutschen Denkens und deutscher Prosa gehören, sind heute so fabelhaft und wahr wie vor siebzig Jahren, als sie gesammelt, gedacht und geschrieben wurden.

      Spuren
      3.4
    • Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verlag herunterladen (ohne Tippfehler). Es enthält keine Indizes und ist nicht dargestellt. In der 1921er Ausgabe wird die Schuldfrage der herrschenden Klasse zugeschrieben. Der Schein von Ruhe und Ordnung wird dadurch zerstört, und ein zentrales Problem des Aufruhrs wird sichtbar. Es wird argumentiert, dass nicht nur die gewalttätige Gegenbewegung gegen Gewalt, sondern auch deren Besitz und Ausübung zum Schutz der herrschenden Klasse Aufruhr darstellen. Der frühe Sozialist Moh Tih erkannte, dass Aufruhr nicht nur dort entsteht, wo der Sohn den Vater nicht liebt, sondern auch dort, wo der Vater seine Untertanen nicht liebt. Hier zeigt sich, wie Ichsucht und Gewalt von oben herab wirken und das Interesse der Herrschenden außerhalb der Gemeinschaft suchen. Das Aufruhrproblem wird somit von der bloßen Revolte auf das statische, gewalttätige Regime verschoben. Es geht weniger um die Bewegung der Gewalt, sondern um deren Besitz und die kodifizierte Einrichtung als Obrigkeit. Diese Aspekte bleiben das unchristliche Wesen, das von verschiedenen Denkern kritisiert wurde. Der Kampf wird als unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, ob er um des eigenen oder um anderer willen geführt wird.

      Thomas Münzer als Theologe der Revolution
    • Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband

      Ergänzungsband: Tendenz – Latenz – Utopie

      • 422 pages
      • 15 hours of reading

      Die Werkausgabe von Ernst Bloch umfasst zentrale Werke wie "Geist der Utopie", "Das Prinzip Hoffnung" und "Atheismus im Christentum". Sie behandelt Themen wie Theologie, Philosophie, Naturrecht und die Rolle der Utopie in der Gesellschaft. Bloch analysiert die Verbindung zwischen Subjekt und Objekt sowie die Geschichte des Materialismus.

      Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband
    • "Wir arbeiten im gleichen Bergwerk"

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie und studierte von 1905 bis 1908 Philosophie. 1913 heiratete er die Bildhauerin Else von Stritzky und engagierte sich gegen den Krieg, was ihn 1917 bis 1919 in die Schweiz führte. Dort beendete er sein Werk Geist der Utopie. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer, die Ehe hielt bis 1928. Bloch kehrte nach Berlin zurück, wo er mit prominenten Freunden wie Bertolt Brecht und Walter Benjamin verkehrte und sich politisch gegen die NSDAP engagierte. Nach Hitlers Machtübernahme emigrierte er mit seiner Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Nach ihrer Heirat 1934 lebten sie in Paris, Sanary und Prag, bevor sie in die USA gingen, wo Bloch bedeutende Werke verfasste. 1948 erhielt er einen Lehrstuhl für Philosophie in Leipzig, den er bis 1961 trotz Konflikten mit der SED innehatte. Kurz vor dem Mauerbau hielt er einen Vortrag in Tübingen und entschied sich, in Westdeutschland zu bleiben. Dank seiner Freunde konnte er eine Gastprofessur in Tübingen antreten, wo er bis zu seinem Tod lebte. Karola Bloch rettete 1933 viele von Blochs Manuskripten und sorgte während des Exils für die Familie.

      "Wir arbeiten im gleichen Bergwerk"
    • Kampf, nicht Krieg

      • 668 pages
      • 24 hours of reading

      Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz und studierte von 1905 bis 1908 Philosophie bei Theodor Lipps und Oswald Külpe. 1908 promovierte er und heiratete 1913 die Bildhauerin Else von Stritzky. Als Gegner des Krieges lebte er von 1917 bis 1919 in der Schweiz und arbeitete in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften. 1917 vollendete er sein Werk Geist der Utopie. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer, doch die Ehe hielt nur bis 1928. Bloch kehrte nach Berlin zurück und trat der Kommunistischen Partei Deutschlands bei, während er mit Persönlichkeiten wie Bertolt Brecht und Walter Benjamin befreundet war. Politisch aktiv, kämpfte er gegen die NSDAP und wurde nach Hitlers Machtübernahme ausgebürgert. Er emigrierte mit seiner Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz, heirateten 1934 und lebten von 1936 bis 1938 in Prag, bevor sie in die USA gingen. Dort schrieb er bedeutende Werke und erhielt 1948 einen Ruf nach Leipzig, wurde jedoch 1957 emeritiert. Spuren und Das Prinzip Hoffnung erschienen 1959 im Suhrkamp Verlag. 1961 nahm er eine Gastprofessur in Tübingen an, wo er bis zu seinem Tod blieb.

      Kampf, nicht Krieg
    • Avicenne et la gauche aristotélicienne

      • 93 pages
      • 4 hours of reading

      Grand penseur de l'utopie, Ernst Bloch (1885-1977) a élaboré une philosophie spéculative de la nature et un concept de matière souvent négligés. Dans son œuvre, utopie et matière sont intimement liées, comme l'indiquait Marx en évoquant l'achèvement de l'unité essentielle de l'homme avec la nature. Pour établir ces connexions, Bloch a approfondi la catégorie de la possibilité, soulignant son enjeu : la transformation du monde. Il s'interroge sur l'origine de cette possibilité, s'inspirant d'Aristote qui associe possibilité et matière. Bloch retrace la généalogie de sa réponse en analysant les évolutions des relations entre forme et matière chez des figures telles qu'Avicenne, Averroès, Avicébron, Giordano Bruno et Goethe. Ce processus aboutit au concept de matière féconde, distincte tant de la conception théologique, fondée sur un sujet transcendant, que de celle des mécanistes, qui la voient comme dépourvue de vie. La publication en 1952 d'Avicenne et la gauche aristotélicienne, dont nous proposons la première traduction en français, a suscité un fort retentissement, provoquant l'enthousiasme des partisans des Lumières arabes, des critiques virulentes de certains historiens de la philosophie, et un certain embarras parmi les "blochiens" face à ce "morceau de bravoure" aux implications théoriques complexes.

      Avicenne et la gauche aristotélicienne