Der Deutsche Idealismus war und ist eine der wichtigsten Ideenkonstellationen in der Geschichte der neueren Philosophie. Das Handbuch führt systematisch in die Fragestellungen des Deutschen Idealismus ein: Die Vernunft und das Absolute, System und Methode, Erkenntnis und Wissen, Natur, Moral, Recht und Staat, Geschichte, Religion und Kunst. Einbezogen wurde die Philosophie der Frühromantik und das Werk Hölderlins. Erstmals wird auch die Geschichte der Rezeptionen des Deutschen Idealismus in Europa dargestellt. Mit Quellenauszügen, weiterführender Literatur und einem Anhang mit Informationen zu Bibliografien, Periodica, Philosophischen Gesellschaften, Forschungsstellen und Internet-Links.
Hans Jörg Sandkühler Books






Freiheit und Wirklichkeit
Zur Dialektik von Politik und Philosophie bei Schelling
Enzyklopädie Philosophie O-Z
- 1902 pages
- 67 hours of reading
Marxistische Erkenntnistheorie
Texte zu ihrem Forschungsstand in den sozialistischen Landern
Menschenwürde und Menschenrechte
Über die Verletzbarkeit und den Schutz der Menschen
- 352 pages
- 13 hours of reading
Marxistische Wissenschaftstheorie
- 277 pages
- 10 hours of reading
Law, state, and democracy from a human rights perspective. The question has been often posed concerning the post-1945 human rights, which developed out of the experience of injustice, whether these rights are in need of an „ethical foundation“. Moral claims, which are directet against the violation of human rights, and which owing to moral intuition are held to be good and just, have further contributed to their emergence. Yet „the“ legitimate and universally valid moralty does not exist in a pluralistic society, beyond perhaps the general form of legal equality. Thus, the positively conceived human rights have come to have their meaning as a universally binding commitment grounded in the protection of human dignity. Their legal validity is grounded in what has been negotiated in the Covenants on Human Rights, as well as in the universal principle of ius cogens, which is considered „compelling law“ in all states. Moral claims are politically transformed in the sphere of neutrally-bound states into positive law, to the extent that they are generalizable. The „charging“ of constitutional law with specific ethical opinions or philosophical speculations along the lines of natural law must be avoided in constitutional democracy.
Nach dem Unrecht
Plädoyer für einen Rechtspositivismus
Nach 1945 stehen Gesellschaften, die Diktaturen überwunden haben, vor der Herausforderung, wie sie mit Verbrechen staatlichen Terrors umgehen. In der modernen Rechtskultur scheint es eine klare Antwort zu geben: nulla poena sine lege. Doch aus Gründen der Gerechtigkeit müssen Grenzen des Rückwirkungsverbots, insbesondere bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gezogen werden. Die wegweisende These, dass Gerechtigkeit angesichts 'gesetzlichen Unrechts' nach 'übergesetzlichen' Normen verlangt, geht auf G. Radbruch zurück. Er argumentierte, dass der Rechtspositivismus, durch die Trennung von Moral und Recht, die Justiz im 'Dritten Reich' wehrlos gemacht habe. Obwohl das 'Recht' im NS-Regime auf einem offen erklärten Antipositivismus basierte, wurde die Positivismuslegende zum Gründungsmythos der westdeutschen Republik. Der Weg schien nur zurück zum Naturrecht zu führen, oft gegen den als antisemitisch denunzierten Rechtspositivismus. Dieses Werk behandelt historische, politische und juristische Entwicklungen seit den Nürnberger Prozessen und die Geschichte des Rechtspositivismus. Es wird ein Rechtspositivismus gefordert, der Elemente der Reinen Rechtslehre Hans Kelsens sowie von Radbruchs Positivismuskritik integriert, jedoch auch Distanz zu beiden Theorien wahrt: Recht und Gesetz erfordern keinen blinden Gehorsam, und gerechte Normen gründen in den Menschenrechten, die die Menschenwürde konkretisieren.
Recht und Staat nach menschlichem Maß
Einführung in die Rechts- und Staatstheorie in menschenrechtlicher Perspektive
- 688 pages
- 25 hours of reading
Menschenrechte in die Zukunft denken
- 181 pages
- 7 hours of reading
Es gibt einen guten Grund, Menschenrechte in die Zukunft zu denken. So, wie sie nicht vom Himmel gefallen sind, sondern erkämpft werden mussten und sich unter sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen entwickelt haben, so sind sie nichts Fertiges, Abgeschlossenes, sondern eine permanente Aufgabe. Es gibt die verbreitete Klage, die Menschenrechte seien allgemein, vage, sie taugten in der Theorie, de facto aber nicht in der Praxis; dem sich verbreitenden Misstrauen gegenüber dem Recht entspricht, dass viele Menschen nicht wissen, welche Rechte sie haben. Das internationale Recht der Menschenrechte ist, wie das Recht überhaupt, ein dynamisches System in einer sich verändernden Welt. Neuartige Probleme und Fragen verlangen nach neuen Antworten. Sind die Menschenrechte universell, unter welchen Bedingungen sind sie universalisierbar? Bestimmen kulturelle Bruchlinien die Zukunft der Menschenrechte? Gibt es eine Drittwirkung von Menschenrechten, so dass der Adressat von Norm und Sanktion nicht nur der Staat, sondern auch Menschenrechte verletzende Individuen sind? In wie weit sind Menschenrechte heute zwingendes Recht in der Weltgesellschaft? Sind die Menschenrechte auf ein bestimmtes Menschenbild festgelegt? Wie wird das Recht auf humanitäre Intervention genau begründet? Worin bestehen die Herausforderungen für den internationalen Menschenrechtsschutz im 21. Jahrhundert?
Philosophie im Nationalsozialismus
- 344 pages
- 13 hours of reading
Die Beiträge in diesem Buch zu Universität, Wissenschaft und Philosophie im Nationalsozialismus, zum Untergang des Neukantianismus im ›Dritten Reich‹ und zu Oskar Becker, Martin Heidegger, Erich Rothacker, Joachim Ritter und Karl Schlechta einerseits und andererseits zu Hannah Arendt und Karl Jaspers sowie zum Wiener Kreis – sie stehen für Alternativen, die es gegenüber dem Nationalsozialismus gegeben hat – zeigen, dass das wechselseitige Bestätigungsverhältnis der symbolischen Traditionen, gemeinsamen Praktiken und Einstellungen nicht schicksalhaft zu Uniformität geführt hat. Zu unterscheiden und sich zu unterscheiden, war nicht unmöglich.
Kritik der Repräsentation
Einführung in die Theorie der Überzeugungen, der Wissenskulturen und des Wissens
- 280 pages
- 10 hours of reading
Kritik der Repräsentation ist eine Einführung in die Theorie der Überzeugungen und der Wissenskulturen, der Erkenntnis und des Wissens. Sie warnt davor, angesichts des neurowissenschaftlichen Naturalismus zu resignieren, und plädiert für eine »kopernikanische Wende der Objektivität«. Aufklärung über Repräsentation beruht auf der Klärung dessen, was Einstellungen, Meinungen und Überzeugungen sind und ob sie als wahr gerechtfertigt werden können. Daher steht die Rolle der freien richterlichen Überzeugung im Recht ebenso zur Debatte wie die Bedeutung von Überzeugungen in naturwissenschaftlichen Experimentalkulturen. Weil Ansprüche auf die eine Wahrheit Kennzeichen totalitärer Herrschaft und Politik sind, schließt das Buch mit der Frage nach dem Zusammenhang von Wissen, Urteilsfähigkeit, Recht und Demokratie.
Vergessen? Verdrängt? Erinnert?
- 177 pages
- 7 hours of reading
Menschenwürde als Fundament der Grund- und Menschenrechte
- 175 pages
- 7 hours of reading
Menschenwürde
- 181 pages
- 7 hours of reading
Menschenwürde ist das Fundament der Grund- und Menschenrechte. Das internationale und nationale Recht ist das Mittel ihres Schutzes; die Staaten und transnationalen Organisationen müssen sie implementieren, respektieren und schützen. Mit diesem allgemeinen Grundsatz des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ist jedoch noch nicht gesagt, was im konkreten Fall aus ihm folgt. Dass die Würde des Menschen de facto nicht unantastbar ist, sondern verletzt wird, ist offensichtlich. Wie also soll man über die Menschenwürde sprechen und wie handeln, damit ihr Schutz nicht gefährdet wird? Mit dieser Frage beschäftigen sich die philosophischen, theologischen und juristischen Beiträge zu diesem Buch, das in Verbindung mit der Deutschen UNESCO-Kommission erscheint.
Philosophie, wozu?
- 376 pages
- 14 hours of reading
Demokratie des Wissens
- 179 pages
- 7 hours of reading
Betr[eff] Althusser
- 225 pages
- 8 hours of reading
Marxismus und Ethik
- 376 pages
- 14 hours of reading
Praxis und Geschichtsbewusstsein
- 454 pages
- 16 hours of reading
Blaue Reihe: Recht und Moral
- 191 pages
- 7 hours of reading
Zwischen Rechtsverständnissen, nach denen es nur juridische, nicht aber moralische Rechte geben kann, und einem individualethischen Ansatz, nach dem Personen moralische Rechte haben, gibt es einen anhaltenden Streit. Im Kontext mit der Bestimmung des Verhältnisses von Recht und Moral gibt es darüber hinaus ein zweites Spannungsfeld: die Frage, ob das Recht einer Begründung durch Moral bedarf, wenn es nicht nur auf Legalität, sondern auch auf Legitimität Anspruch erheben will. Die Beiträge dieses Bandes sind - kontrovers - Differenzierungen zwischen Recht, Moral und Ethik und den Fragen gewidmet, wie sich Moral und Recht zueinander verhalten und ob moralische Ansprüche als Rechte verstanden werden können. Weitere Themen sind Gründe für die Transformation moralischer Ansprüche in positives Recht, der moralische Inhalt und die positiv-rechtliche Form der Menschen- und Grundrechte und philosophische Wege zu Ethik und Recht am Beispiel der gegenwärtigen arabisch-islamischen Philosophie.
Philosophie und Geschichte der Wissenschaften - 66: Repräsentation und Wissenskulturen
- 163 pages
- 6 hours of reading
Eine der Kernfragen auch der gegenwärtigen Erkenntnis- und Wissenstheorie lautet, wie im menschlichen Wissen Wirklichkeit entsteht. Was meinen wir, wenn wir sagen, wir hätten etwas erkannt und wüssten es? Wissen ist ein Ergebnis von Erkennen. Von Gewissheit sprechen wir, wenn wir von der Wahrheit des Erkannten überzeugt sind. Wie aber sprechen wir sinnvoll von Wahrheit, wenn wir der Annahme einer durch das Sein selbst garantierten Übereinstimmung zwischen Gegenstand und Aussage kein Vertrauen mehr schenken? Die moderne Kritik der Möglichkeitsbedingungen von Wissen hat zu der Einsicht geführt, dass Aussagen keine Abbilder des zu Erkennenden sind, sondern mit Voraussetzungen geladene Artefakte: geladen mit epistemischen und praktisch-sozialen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Interessen sowie mit Einstellungen zu Propositionen – Einstellungen des Meinens, Glaubens und Überzeugtseins, des Wünschens und Befürchtens. Wissen entsteht ‘nach Menschenmaß’ in Konstellationen des Repräsentierens, in Wissensordnungen, in Wissenskulturen.
Dialektik - 15: Vernunft und Politik
- 369 pages
- 13 hours of reading
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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft: Natur und geschichtlicher Prozess
Studien zur Naturphilosophie F.W.J. Schellings
- 447 pages
- 16 hours of reading
Marxismus und Ethik
Texte zum neukantianischen Sozialismus
Die Wirklichkeit des Wissens
- 409 pages
- 15 hours of reading


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