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Albrecht Hirschmüller

    Die Brautbriefe - 3: Warten in Ruhe und Ergebung, Warten in Kampf und Erregung
    Briefwechsel
    • Briefwechsel

      • 679 pages
      • 24 hours of reading

      Erstmals wird der Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und einem seiner Kinder veröffentlicht. Die rund 300 Schriftstücke bieten Einblicke in familiäre und freundschaftliche Ereignisse wie Ferienerlebnisse, Geburten und Todesfälle sowie die Auswirkungen von Krieg und Nachkriegszeit. Auch Themen wie Wohnungsprobleme, Gesundheitsfragen und Kuraufenthalte kommen zur Sprache. Zudem wird der Austausch über berufliche Belange thematisiert, darunter Freuds und Annas wissenschaftliche Fortschritte, Schüler und Mitarbeiter sowie die internationale Verbreitung der Psychoanalyse. Diese Korrespondenz verdeutlicht die Verbindung zwischen dem Individuell-Privaten und dem Psychoanalytischen. Sie vermittelt zudem ein Bild der Alltagskultur einer bürgerlichen Familie in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und beleuchtet Annas Entwicklung von einer schwierigen Kindheit zur kreativen, renommierten Analytikerin und Fortsetzerin des väterlichen Erbes. Der Wandel in Sigmund Freuds Frauenbild, angestoßen durch seine Tochter, wird ebenfalls deutlich. Die zahlreichen editorischen Anmerkungen machen diese Korrespondenz zu einer bedeutenden wissenschaftshistorischen Quelle für die klassischen Jahre der psychoanalytischen Bewegung, einschließlich der ersten Eindrücke in der Londoner Emigration.

      Briefwechsel
      4.3
    • Die Brautbriefe, Sigmund Freuds intimste Korrespondenz, waren jahrzehntelang ein Geheimtip, eine Art Mythos. In sorgf©Þltiger Edition erscheinen sie nun erstmals ungek©ơrzt. Schon Band 1 zeigt, warum diese Brautbriefe, fast zwanzig Jahre vor Publikation der Traumdeutung geschrieben, einzigartig sind: Erstmals wird die eigene Stimme von Martha Bernays vernehmbar, hochgescheit, witzig, streitbar, z©Þrtlich. Aus seinen schonungslos offenen, bereits damals selbstanalytischen Briefen entsteht, gleichfalls neu, ein realistisches Bild des jungen Freud: von bitterer Armut niedergedr©ơckt, verschuldet, schroff, misstrauisch, melancholisch, suchtgef©Þhrdet und zugleich schon damals der begeisternde, zupackend originelle Denker - "ich studiere jetzt der Menschen Innerstes"--, der große Schriftsteller, der leidenschaftlich Liebende. Wie die Korrespondenz insgesamt ist Band 1 zudem eine kostbare, facettenreiche Quelle f©ơr Wissenschaftsgeschichte und Alltagsgeschichte.

      Die Brautbriefe - 3: Warten in Ruhe und Ergebung, Warten in Kampf und Erregung