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Werner Liersch

    September 23, 1932 – August 23, 2014
    Die Kraft der Empfindlichkeit. Essays 1949-1990
    Die unmögliche Tatsache
    Erkundungen : 19 westdeutsche Erzähler
    Eine Tötung im Angesicht des Herrn Goethe
    Hans Fallada
    Erfahrungen: Erzähler der DDR
    • Dichterland Brandenburg

      Literarische Entdeckungen zwischen Havel und Oder

      Mit einem Vorwort von Wolfgang de Bruyn Werner Liersch hat sie alle im Blick, die Großen der Literatur, wie Heinrich von Kleist, Ludwig Tieck, Adelbert von Chamisso, Bettina von Arnim, Heinrich Heine, Theodor Fontane, Theodor Storm, Gerhart Hauptmann, Georg Kaiser, Kurt Tucholsky, Gottfried Benn, Hans Fallada und Bertolt Brecht, aber auch die Unangepassten und Verfolgten, wie Erich Mühsam, Gertrud Kolmar und Boris Djacenko. Dichterland Brandenburg ist ein Streifzug voller Entdeckungen, aber auch eine Reise in die brandenburgisch-preußische und die deutsche Geschichte. Hier wird ein literarisches Panorama entworfen, in dem sich die bewegte Vergangenheit und die Gegenwart dieses „Dichterlandes“ spiegeln.

      Dichterland Brandenburg2004
    • In der Neuerscheinung des Chemnitzer Verlags erkundet Werner Liersch die Sächsische Schweiz, ein faszinierendes Felsengebirge, das er als 17-Jähriger entdeckte. Seine Leidenschaft fürs Wandern spiegelt sich in seinem Werk wider, das die Entwicklung dieser Region von einem unbekannten Wanderziel zu einem beliebten Naherholungsgebiet und Kletterparadies dokumentiert. Liersch beleuchtet die Geschichte des Gebirges, die Lebenswege des Pastors Götzinger, der vor 200 Jahren den ersten Wanderführer verfasste, und die kulturelle Bedeutung des Gebirges für Künstler wie Caspar David Friedrich und Theodor Körner. Er zeigt, wie im 19. Jahrhundert Demokratie, Natureroberung und künstlerische Empfindung miteinander verwoben waren. Mit eindrucksvollen Landschaftsfotos und Reproduktionen zeitgenössischer Kunst wird das Buch zu einem ästhetischen Erlebnis. Liersch möchte nicht nur alte Wanderbeschreibungen lebendig machen, sondern auch die Beziehung zwischen Landschaft und Zivilisation reflektieren. Seine Erzählweise ist unterhaltsam und regt zur Diskussion an, etwa über die wenig bekannte Sächsisch-Deutsche Revolution von 1790. Eine Karte zur Orientierung wäre eine nützliche Ergänzung gewesen, doch insgesamt bietet das Buch einen fesselnden Einblick in die Sächsische Schweiz und ihre Geschichte.

      Das romantische Gebirge2001
    • Wer will, kann heute Gast im Goethehaus sein! Das Leben im Weimarer Haus am Frauenplan lässt sich mit dieser Rezeptsammlung ein wenig nachtrinken und nachkochen. Rezeptesammlung umrahmt von Geschichten und Poesie.

      Fisch mit Parmesan1991
    • Hans Falladas Leben ist keine Vorzeigeexistenz. Er war rauschgiftsüchtig, alkoholabhängig, mehrfach straffällig - und doch hat er wie kein anderer deutscher Schriftsteller dieses Jahrhunderts vermocht, vom Leben der sogenannten einfachen Leute zu erzählen. Mit dem Roman "Kleiner Mann - was nun?" gelang ihm sein erster Welterfolg. Ohne Verklärung beschreibt Werner Liersch auch die Jahre der "inneren Emigration" während der Nazi-Diktatur, deren Druck Fallada in Alkoholexzessen zu entfliehen versuchte. "Ein Buch, das nicht nur in die Hände von Fallada-Kennern und -Liebhabern gehört" (NDR)

      Hans Fallada1987
      4.2