Anden-Märchen
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In der Siedlung Caughnawaga träumen die jungen Cree Aiyaschies und Bagutschsko von der Natur und der Freiheit, während sie in einer von Illusionen geprägten Realität leben. Nach dem Tod von Bagutschsko bei der Geburt ihrer Tochter, die den Namen Katschika erhält, findet Aiyaschies in Montreal eine neue Partnerin, Utaschies, und hat mit ihr einen Sohn. Um seine Sucht zu überwinden, kehrt er in die Wildnis Quebecs zurück, wo er Bürgermeister einer Gemeinde von Sammlern und Jägern wird. In den 1970er Jahren entdecken Geologen große Uranvorkommen, und ein Bergwerk soll am Naococane entstehen. Die betroffenen Cree lehnen die Pläne ab, während Investoren, angeführt von Rolf Hebben aus München, das Land für ihre wirtschaftlichen Interessen beanspruchen. Aiyaschies kämpft gegen das Unternehmen, während die Cree um ihre Lebensweise bangen. Katschika, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, entwickelt eine Beziehung zu Hebben, der in ihrer Welt fehl am Platz ist. Diese Verbindung stellt ihre Lebensansichten in Frage, da sie in einer Kultur leben, in der traditionelle Werte und Spiritualität über materielle Dinge stehen. Die Geschichte thematisiert den Konflikt zwischen dem Wunsch, die eigene Heimat zu bewahren, und dem Streben nach Wohlstand, während sie gleichzeitig eine Liebesgeschichte erzählt.