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Julian Schutting

    October 25, 1937

    Julian Schutting is celebrated for his distinctive style, characterized by precise diction and poetic imagery. His works frequently delve into the complexities of human relationships and the inner lives of characters, displaying profound understanding and an empathetic perspective. Schutting emphasizes meticulous detail and subtle nuances, crafting evocative atmospheres that draw readers into his narratives. The author's language is both rhythmic and musical, imbuing his prose with a unique charm and literary depth.

    Auf vertrauten Umwegen
    Blickrichtungen
    Der Vater
    Parkmord
    Am Morgen vor der Reise
    Sistiana. Erzählungen
    • »Eine alte Frau schleppt sich, verwirrt von zu großem Abschiedsschmerz, gerade noch vor ein Grab. Ein ganz gewöhnlicher Trauerfall? Man erwartet das noch bis zur Hälfte der Geschichte, denkt, da wird die Beerdigung eines Verwandten beschrieben werden. Doch es kommt anders: Die alte Dame selbst ist der Anlaß für den Trauerzug, sie selbst wird beerdigt, in ein Grab gelegt und zugeschaufelt. So makaber, mit Uberraschungseffekten, die ins Groteske zielen, funktionieren bekanntlich Horrorgeschichten... Doch nicht nur schockierende, auch lustige Geschichten kann Jutta Schutting erfinden. Sie entwirft beinahe kabarettistische Texte, voll von raffinierten Sprachverwicklungen, in denen sie sich nach Valentin-Manier in ein (Schein-)Problem unrettbar verstrickt und über den puren Unsinn doziert... Jutta Schutting kann Trivialgeschichten sehr spannend und sehr kompliziert erzählen... wenn sie ganz anspruchslos erzählt, gelingen ihr anspruchsvolle Geschichten.«(Süddeutsche Zeitung)

      Sistiana. Erzählungen
      5.0
    • Parkmord

      Erzählungen

      • 119 pages
      • 5 hours of reading

      Ein Mord geschieht, und die Medien berichten von Markenartikeln, die neben der Leiche gefunden wurden. Diese Berichterstattung verwandelt sich in eine ständige Werbung für die Produkte. In einem Burgmuseum steigt das Unbehagen der Besucher zur existenziellen Angst. Gesellschaftsspiele führen zu wechselnden Zuständen von Verarmung und Reichtum. Für die österreichische Erzählerin Jutta Schutting wird das Erleben alltäglicher Situationen – wie Zeitungslektüre, Besichtigungen und Spiele – zum Ausdruck ihres Leidens an menschlichen Perversionen. Ihre Sensibilität entdeckt hinter dem gewohnten Ablauf von Ereignissen Verhängnis und Verstrickung. Das Entsetzen, das sie in den unreflektierten Alltagsbeobachtungen wahrnimmt, wird nicht direkt benannt, sondern durch komplexe sprachliche Strukturen vermittelt. Ein Beispiel ist die Unsicherheit eines Betrachters, der beim Anblick eines Kinderbildes an seiner eigenen Identität zweifelt: „Wer bin ich?“ Diese komplexe Sprache erfordert Aufmerksamkeit und ist nicht einfach zu lesen, bietet jedoch präzise Einblicke in die Psychologie der Charaktere, ohne ins Klischeehafte abzudriften. Schutting zeigt mit sprachlicher Präzision das alltägliche Erschrecken einer sensiblen Schriftstellerin.

      Parkmord
      4.0
    • Der Vater

      • 172 pages
      • 7 hours of reading

      German

      Der Vater
      3.0
    • Blickrichtungen

      • 251 pages
      • 9 hours of reading

      Jenseits des Horizonts. Ein Dichter begibt sich auf Reisen. Er lässt sich von uns durch unterschiedliche Natur- und Kulturlandschaften begleiten, denen sich die Sprache in wechselnden Formen anschmiegt. Die Genauigkeit seines Blicks und seine Sicht lassen uns an seinen Augenabenteuern und Horizonterweiterungen teilhaben. Wir wohnen mit ihm der Heimholung der Zarenfamilie nach St. Petersburg bei, durchwandern mit ihm einen japanischen Wald, Neumoskau, das Revolutionsmuseum von Hanoi und bewundern mit ihm die Windtürme der iranischen Stadt Yazd. Das alles sind poetisch verdichtete Augenblicke, durch Sinneswahrnehmungen, aber auch Sinnestäuschungen dem jeweiligen Alltag enthoben.

      Blickrichtungen
      2.0
    • Auf vertrauten Umwegen

      Datierte Blätter 2011-2016

      • 433 pages
      • 16 hours of reading

      Seit Dezember 2011 führt Julian Schutting ein künstlerisches Diarium, in dem er seinen Alltag reflektiert. Es hält nicht das jeweilige Tagesgeschehen fest, wie es die Eigenart von Tagebüchern ist – vielmehr wird das Erlebte, Wahrgenommene, Erdachte in eine poetische Wirklichkeit gefasst. Und das hat viel mit dem Gehen zu tun: Drei, vier Stunden ist der in Wien lebende Dichter täglich unterwegs, als Stadtflaneur und Wanderer, der mit einem geradezu phänomenalen Blick seine Umgebung beobachtet und im Gehen Texte entstehen lässt, die nachher am Schreibtisch ihre Form erhalten. Genauso sind ihm Zeitungsmeldungen ein Anlass des Niederschreibens, Wortfetzen eines Gesprächs in der U-Bahn, eine Opernarie, Reiseeindrücke und Kindheitserinnerungen. Das Erlebte und das Unterbewusste, manchmal in Form lyrischer Gebilde, bahnt sich seinen Weg. Hier ist ein unermüdlicher Tag- und Nachtarbeiter am Werk mit einem wachsamen Sensorium, im Unscheinbaren das Große und Bedeutsame zu erkennen. So entsteht also Kunst aus den kleinen Dingen des Alltags.

      Auf vertrauten Umwegen
      2.5
    • Flugblätter: Gedichte

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Gedichte. Eine Auswahl nach thematischer Zusammengehörigkeit gruppiert

      Flugblätter: Gedichte