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Günter Bischof

    October 6, 1953
    Günter Bischof
    Österreich und der Kalte Krieg
    Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges
    Eisenhower
    Quiet Invaders Revisited
    Contemporary Austrian Studies - 9: Neutrality in Austria
    The Prague Spring and the Warsaw Pact invasion of Czechoslovakia in 1968
    • 2022

      Österreich und der Kalte Krieg

      Ein Balanceakt zwischen Ost und West

      Der »Eiserne Vorhang« über Europa. Der Kalte Krieg hielt die Welt fast ein halbes Jahrhundert lang in Atem. Als sich der Eiserne Vorhang über Europa senkte, bestand auch für Österreich die Gefahr der Teilung. Die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die Österreich vom Nationalsozialismus befreit hatten, richteten sich auf eine längere Besatzung des Landes ein. Österreich war ein Hauptschauplatz des Ost- West-Konflikts und damit auch ein Tummelplatz der Geheimdienste. Auch der Propagandakrieg im Land tobte zwischen Ost und West. Die Angst vor der Atombombe verschonte auch Österreich nicht. Österreich grenzte auf über tausend Kilometern an kommunistische Diktaturen. Als neutraler Staat spielte Österreich eine bedeutende Rolle als Vermittler, Brückenbauer und Verhandlungsort. Erst mit der Überwindung der Teilung Europas 1989 und dem Ende des Kalten Krieges begann auch für Österreich eine neue Ära.

      Österreich und der Kalte Krieg
    • 2017

      Quiet Invaders Revisited

      Biographies of Twentieth Century Immigrants to the United States

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Die Publikation beleuchtet die Migration von Österreichern in die USA, ein bisher unerforschtes Gebiet, das jedoch zunehmend an Interesse gewinnt, insbesondere in der Biografieforschung. Die Beiträge basieren auf einer Tagung aus dem Jahr 2015 in Wien und fokussieren Fallstudien über Österreicher, die aus wirtschaftlichen, politischen oder karrieretechnischen Gründen emigrierten. Trotz der schwierigen Einwanderungspolitik der USA gelang vielen eine erfolgreiche Integration in die amerikanische Gesellschaft. Die Autoren beziehen sich teilweise auf E. Wilder Spauldings 1968 erschienenes Werk, das die These vertritt, dass Österreichische Einwanderer unauffällig in die USA kamen und sich schnell anpassten, ohne eine eigene Lobby zu bilden. Besonders die jüdischen Flüchtlinge, die vor dem Nazi-Regime flohen, leisteten einen bedeutenden Beitrag zur amerikanischen Wirtschaft, da viele von ihnen gut ausgebildet waren. Die Migration vor und während des Ersten Weltkriegs zog viele an, doch ein Drittel remigrierte. Nach dem Krieg blieb die Mehrheit, insbesondere die etwa 30.000 jüdischen Flüchtlinge, die nach dem Anschluss in die USA gelangten. Die Fallstudien zeigen, dass die Integration oft ein schwieriger Prozess war, der bis zu zwei Generationen in Anspruch nehmen konnte, und dass viele Intellektuelle sich in der amerikanischen Kultur nicht vollständig zu Hause fühlten.

      Quiet Invaders Revisited
    • 2017

      Historik Günter Bischof nechává čtenáře nahlédnout do pozoruhodného procesu, v němž poválečné vedení Rakouska dokázalo udržet jednotu a nezávislost země a zároveň odolat tlakům čtyř okupačních mocností i soupeřících domácích sil. S pomocí nově zveřejněných archivních materiálů ze všech zúčastněných zemí přesvědčivě analyzuje politické dopady sovětského ekonomického drancování a vznik nového národního mýtu, díky němuž se Rakousku podařilo (dočasně) utéct před svou nacistickou minulostí: Rakouské diplomacii se podařilo přesvědčit svět i své vlastní obyvatelstvo, že Rakousko bylo Hitlerovou obětí.

      Rakousko v první studené válce, 1945-1955
    • 2015

      Zukunftsfonds der Republik Österreich

      • 284 pages
      • 10 hours of reading

      Im Dezember 2005 wurde der Zukunftsfonds der Republik Österreich per Bundesgesetz mit einem Etat von 20 Millionen Euro errichtet. In den zehn Jahren seines Bestehens förderte der ÖZF rund 1.370 Projekte, die sich vor allem auch der Erforschung totalitärer Systeme im 20. Jahrhundert widmen. Mit dem expliziten Ziel des „Niemals wieder!“ avancierte der Zukunftsfonds zu einer nationalen Institution, deren zentrale Aufgabe in der Förderung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Erinnerungskultur sowie des demokratiepolitischen und menschenrechtlichen Engagements liegt. Das Buch präsentiert die wichtigsten Etappen der Entstehung und Tätigkeit des Zukunftsfonds. Neben einer Dokumentation seiner Wirkungsweisen analysiert es die Bedeutung des ÖZF für Forschung und Gesellschaft. Auf der Grundlage von Interviews kommen Persönlichkeiten zu Wort, die an der Entwicklung des Zukunftsfonds maßgeblich beteiligt waren. Exemplarisch dargestellte Projekte und deren vollständige Liste geben einen Einblick in die Vielfalt seiner Fördertätigkeit.

      Zukunftsfonds der Republik Österreich
    • 2011

      On August 20, 1968, a massive deployment of Soviet and East European forces invaded Czechoslovakia to quash the 'Prague Spring' reforms and restore a strict Communist regime. Initially hesitant, Soviet leader Leonid Brezhnev ultimately decided that military intervention was necessary after months of deliberation. Within 24 hours of the invasion, troops from the Soviet Union, Poland, Hungary, and Bulgaria established complete control, effectively ending the hopes for 'socialism with a human face.' Although Alexander Dubcek and other reformers were briefly reinstated, their main task from late August 1968 to April 1969 was to reverse the reforms. By April 1969, Dubcek was ousted permanently, marking the definitive end of the Prague Spring. Soviet leaders defended the invasion by claiming it was their 'right' and 'sacred duty' to protect socialism in Czechoslovakia. While the invasion caused some rifts within the Communist bloc, it largely succeeded in achieving Soviet objectives. The United States and NATO allies protested but did not take direct military action, leading historians to analyze this critical moment in the Cold War using new archival evidence. They also explore the U.S. response and whether Washington inadvertently signaled approval to the Soviet Union before the invasion.

      The Prague Spring and the Warsaw Pact invasion of Czechoslovakia in 1968
    • 2005

      Von rund 100 Millionen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gegeneinander kampften, gerieten etwa 35 Millionen (also ein Drittel) in Gefangenschaft. Renommierte Historiker aus Europa und den USA beleuchten die Thematik der Kriegsgefangenschaft im und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei wird ein Uberblick uber die Gefangenschaft in der Sowjetunion und im "Dritten Reich" sowie uber das Schicksal von Kriegsgefangenen der Wehrmacht in der Hand der Westalliierten gegeben. Im Anhang findet sich eine umfangreiche Bibliographie.

      Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges
    • 2001

      After Stalin's death in 1955, Austria successfully transitioned from a quadripartite occupation to a neutral state, establishing itself as a mediator in East-West tensions during the Cold War. This neutrality became a fundamental aspect of Austria's postwar identity. However, in the post-Cold War context, the concept of neutrality requires reexamination, especially as neighboring countries join NATO. Key questions arise: How does Austrian neutrality differ from 1955 to 2000? Are Austrian elites jeopardizing national security by remaining outside NATO? Is Austria merely a "free rider" in Western defense? Could abandoning neutrality threaten civil society? This volume, part of the Contemporary Austrian Studies series, stems from the Wittgenstein Research Center's interdisciplinary project on "Discourse, Politics, and Identity." It explores the current significance of Austrian neutrality through various analyses. Karin Liebhart presents narrative interviews with former presidents Rudolf Kirchschläger and Kurt Waldheim, while Gertraud Benke and Ruth Wodak analyze a debate on Austrian National Television reflecting public opinion on NATO and neutrality. Historian Oliver Rathkolb surveys international perceptions of Austrian neutrality over the last fifty years. Comparative insights are provided by David Irwin and John Wilson, applying Foucault's framework to Irish neutrality debates. Political scientists Heinz Grätner and Paul Luif

      Contemporary Austrian Studies - 9: Neutrality in Austria