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Konsumrebellen

Der Mythos der Gegenkultur

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Wie können so viele Menschen das Konsumdenken ablehnen und trotzdem an einer Konsumgesellschaft teilnehmen? Eine konsumkritische Haltung gehört heute zum guten Ton. Immer mehr Menschen verpönen die Global Player und lehnen all den Verpackungs- und Reklamerummel ab. Die Konsequenz: Bioprodukte boomen, Modelabels, die sich von industrieller Massenfertigung abwenden, feiern Triumphe, und populärwissenschaftliche Gesellschaftskritiken halten sich wochenlang auf den Bestsellerlisten. Das Geschäft mit der Konsumkritik läuft also gut. Und so scheint die vielbeschworene Gegenkultur schon lange nicht mehr revolutionär, sondern purer Mainstream zu sein. In ihrer lebendigen und breit angelegten Analyse entzaubern Joseph Heath und Andrew Potter den Mythos der Gegenkultur. Sie verfolgen dessen Ursprünge von Rousseau über Freud und Marcuse bis zu Jean Baudrillard. Ohne falschen Respekt stellen sie Theorien, die inzwischen zum Common Sense gehören, in Frage und zeigen stattdessen auf, wie sich unser System wirklich verändern lässt. Ein scharfsinniges Buch über Scheinrebellion, falsch verstandenen Individualismus und die Rückkehr zum politischen Handeln.

Language

Publication

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Konsumrebellen, Joseph Heath, Andrew Potter, Thomas Laugstien

Language
Released
2009
Binding
(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€5.99

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4.3
Very Good
55 Ratings

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Title
Konsumrebellen
Subtitle
Der Mythos der Gegenkultur
Language
German
Publisher
Ed. Freitag
Released
2009
Format
Hardcover
Pages
431
ISBN10
3936252203
ISBN13
9783936252200
Series
First published
2004
Original title
The Rebel Sell: Why the Culture Can't be Jammed
Rating
4.3 out of 5
Description
Wie können so viele Menschen das Konsumdenken ablehnen und trotzdem an einer Konsumgesellschaft teilnehmen? Eine konsumkritische Haltung gehört heute zum guten Ton. Immer mehr Menschen verpönen die Global Player und lehnen all den Verpackungs- und Reklamerummel ab. Die Konsequenz: Bioprodukte boomen, Modelabels, die sich von industrieller Massenfertigung abwenden, feiern Triumphe, und populärwissenschaftliche Gesellschaftskritiken halten sich wochenlang auf den Bestsellerlisten. Das Geschäft mit der Konsumkritik läuft also gut. Und so scheint die vielbeschworene Gegenkultur schon lange nicht mehr revolutionär, sondern purer Mainstream zu sein. In ihrer lebendigen und breit angelegten Analyse entzaubern Joseph Heath und Andrew Potter den Mythos der Gegenkultur. Sie verfolgen dessen Ursprünge von Rousseau über Freud und Marcuse bis zu Jean Baudrillard. Ohne falschen Respekt stellen sie Theorien, die inzwischen zum Common Sense gehören, in Frage und zeigen stattdessen auf, wie sich unser System wirklich verändern lässt. Ein scharfsinniges Buch über Scheinrebellion, falsch verstandenen Individualismus und die Rückkehr zum politischen Handeln.