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Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt

Gemeinsamkeiten und Besonderheiten in Theorie und Praxis

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  • 339 pages
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„Die Toten öffnen den Lebenden die Augen“: Der Mensch ist das Lebewesen, das den Tod Anderer emotional besetzt und weiß, dass es auch sterben muss und bis dahin Leben gestaltet. Dieser anthropologische Sachverhalt wird kulturell verschieden ausgeformt. Von den 17 Beiträgen des Bandes dazu gelten zwei übergreifenden religionswissenschaftlichen Fragestellungen – von heutiger individueller Gestaltung der Endphase des Lebens und Verarbeitung von Trauer rückblickend auf die Bedeutung, die dem Tod bei den Anfängen von Totenehrung, Mumifizierung, Menschenopfer, Wiedergeburtserwartung beigelegt wird. Drei Aufsätze thematisieren wirkungsmächtige Traditionen der indischen und chinesischen Kulturen; ebenfalls drei charakterisieren die für Europa schon früh bedeutsamen Traditionen des Vorderen und Mittleren Orients; zweien zum griechisch-römischen Erbe stehen weitere zwei zu dessen Aufnahme im Christentum zur Seite. Die abschließenden fünf Beiträge umreißen die Gegenwartssituation in Westeuropa: die kulturell präsenten mittelalterlichen Traditionen der Verbindung von Thron und Altar sowie die aktuellen Fragen von Begleitung und Bestattungsritual in säkularer Kultur bei christlich oder islamisch geprägten Sterbenden.

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Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt, Christoph Elsas

Language
Released
2007
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(Paperback)
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Excellent
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Title
Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt
Subtitle
Gemeinsamkeiten und Besonderheiten in Theorie und Praxis
Language
German
Publisher
EB-Verl.
Released
2007
Format
Paperback
Pages
339
ISBN10
3936912696
ISBN13
9783936912692
Series
Rating
5 out of 5
Description
„Die Toten öffnen den Lebenden die Augen“: Der Mensch ist das Lebewesen, das den Tod Anderer emotional besetzt und weiß, dass es auch sterben muss und bis dahin Leben gestaltet. Dieser anthropologische Sachverhalt wird kulturell verschieden ausgeformt. Von den 17 Beiträgen des Bandes dazu gelten zwei übergreifenden religionswissenschaftlichen Fragestellungen – von heutiger individueller Gestaltung der Endphase des Lebens und Verarbeitung von Trauer rückblickend auf die Bedeutung, die dem Tod bei den Anfängen von Totenehrung, Mumifizierung, Menschenopfer, Wiedergeburtserwartung beigelegt wird. Drei Aufsätze thematisieren wirkungsmächtige Traditionen der indischen und chinesischen Kulturen; ebenfalls drei charakterisieren die für Europa schon früh bedeutsamen Traditionen des Vorderen und Mittleren Orients; zweien zum griechisch-römischen Erbe stehen weitere zwei zu dessen Aufnahme im Christentum zur Seite. Die abschließenden fünf Beiträge umreißen die Gegenwartssituation in Westeuropa: die kulturell präsenten mittelalterlichen Traditionen der Verbindung von Thron und Altar sowie die aktuellen Fragen von Begleitung und Bestattungsritual in säkularer Kultur bei christlich oder islamisch geprägten Sterbenden.