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Welche Formulierungen, Aussagen und Begrifflichkeiten in der Werbung unterliegen dem Irrefuhrungsverbot? Kristina Sievers bemisst und beurteilt von einem interdisziplinaren Blickwinkel im Schnittbereich zwischen Linguistik, Rechtswissenschaft und Kulturforschung den Einfluss des "Werberechts" - insbesondere des Irrefuhrungsverbots - auf die Verwendung der Sprache in der Werbung. Dabei ist es zugleich ihr Ziel, einen Uberblick uber irrefuhrende Werbestrategien und Begrifflichkeiten zu geben sowie sprachliche Kategorien zu erarbeiten, bei denen die Gefahr einer Irrefuhrung der Rezipienten vorliegen kann. Auf Basis eines soziokulturellen Ansatzes legt die Autorin die fur die Irrefuhrung relevanten Regelungen als die Werbesprache schutzendes und beschrankendes Normensystem dar. Anhand ausgewahlter, werbesprachlich relevanter Urteile belegt sie, wie die Werbesprache zum Zweck der Irrefuhrung des Verbrauchers instrumentalisiert werden kann. Theoretische Grundlagen sind neben der juristischen Forschung zum Wettbewerbsrecht und zum Markengesetz vor allem die sprachwissenschaftliche Werbeforschung, die Pragma- und Psycholinguistik, die Semantik und grundlegend die kulturbezogene Kommunikationswissenschaft.
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Rechtliche Grenzen der Irreführung des Verbrauchers durch die Werbesprache, Kristina Sievers
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