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An der Höhe, wo der Quell der Barden in das Tal stürzt, erblickte ich die Göttin erneut, die zu den Sterblichen herabkam. Mit Hoheit stand sie da, umgeben von Geistern, die den Liedern entlockt waren. Die Wurdi's Dolch traf Unschuldige, während die Skulda's mächtigerer Stab die Triumphierenden um die Göttin schimmern ließ, die stolz mit Eichenlaub bekränzt waren. Die Sprache des Thuiskon, die Gedanken und Empfindungen treffend, ist ein Spiel der Eroberung. Begeisterung durchflutet sie, während ihr feuriger Blick die Seele in Glut taucht. Ströme der Emotionen fließen, denn der Gefühllose erreicht die Gedanken nicht. Ihr Schwung am Quellfall ist mächtig, wie das Rauschen im Wald. Der Wanderer hört das Rauschen und das Wehen im tieferen Wald. Die unberührte Freiheit, die sich nicht fesseln ließ, bleibt bestehen. Laut klirrt die Kette des Eroberers am Rhodan und Ibeer. Britanne, das Geklirr von Angel und Sachse hallt wider. Entscheidungen und Vergeltungen wurden mit des Deutschen Schwert und Wort ausgesprochen. Die Kette verstummte mit Varus im Blut. Die Geister der Bardiete ertönten im zürnenden Heer. Ah, Norne, dein Dolch! Wirst du auch die Vertilgten vertilgen? Ihr Geister, lehrt mich den steilen Gang zur Unsterblichkeit! So erklang es mir im Hain. Teutona lächelte, und Feuer durchströmte mein Blut. Genien, ihr saht den Blick der Göttin! O des Zaubers, den sie wirkte! Sie rief, und die Geister der Gesänge kamen durch mich. Hebe

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Oden, Friedrich Klopstock

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2023
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