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Das dramatische Artensterben, die Ineffektivität des Pariser Klimaabkommens und der Rückschritt in der US-Klimapolitik werfen die Frage auf, wie philosophisch mit der scheinbar unaufhaltsamen ökologischen Katastrophe umzugehen ist. In einem klugen, verständlichen und eindringlichen Essay, der in der Tradition Montaignes steht und Anleihen bei Günther Anders nimmt, konfrontiert der Autor die Leser provokant mit der Erkenntnis, dass es zu spät ist. Er schildert die Geschichte des Menschen und dessen Selbstüberhöhung sowie die menschengemachten, tödlichen Prozesse, deren Folgen nicht rückgängig gemacht werden können. Der Autor kommt zu der aufrüttelnden Einsicht, dass nur die Akzeptanz des Unabänderlichen, eine „heitere Hoffnungslosigkeit“, der Situation gerecht werden kann. Diese Haltung erzeugt einen „Zustand ruhiger Wachheit“, der zu zivilem Ungehorsam führt. In einem umfangreichen Schlusskapitel zieht er Bilanz und skizziert Wege, die es dem Individuum im destruktiven Anthropozän ermöglichen, psychisch zu überleben. Aus den Rezensionen wird deutlich, dass der Autor als glänzender Stilist gilt und für Ehrlichkeit plädiert, während er die aussichtslosen ökologischen Verhältnisse präzise anamnese und diagnostiziert.
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Das Ende, Gregory Fuller
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