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Armin Nassehi

    February 9, 1960
    Kursbuch 217
    Wie weiter mit...?
    Gab es 1968?
    Kursbuch 216
    Patterns
    Patterns
    • Patterns

      Theory of the Digital Society

      • 268 pages
      • 10 hours of reading

      Challenging the notion that digital technologies have rapidly transformed society, Armin Nassehi presents a new theory of digital society. He reframes the conversation by exploring the problems that digitalization addresses rather than viewing it as a standalone force of change. This perspective invites readers to reconsider the impact of digital technologies on relationships, work, leisure, and democracy, suggesting a more nuanced understanding of their role in contemporary life.

      Patterns
    • Patterns

      • 268 pages
      • 10 hours of reading
      Patterns
    • Kursbuch 216

      Passt euch an!

      • 160 pages
      • 6 hours of reading
      Kursbuch 216
      4.9
    • Gab es 1968?

      Eine Spurensuche

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es „1968“ gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat es das Jahr 1968 gegeben. So wie auch die damit verknüpfte Studentenbewegung stattgefunden hat. Aber war „1968“ wirklich der Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Jedenfalls ist der Mythos „1968“ ein Erzählanlass, dem auf den Grund gegangen werden muss. Denn was für individuelle Biografien gilt – dass sie sich eingängiger erzählen lassen anhand eines kritischen, alles ändernden Ereignisses –, gilt auch für die Nacherzählung von gesellschaftlichen Entwicklungen: Wenn es einen Kairos gibt, den entscheidenden Moment, durch den das chronologische Nacheinander beeinflussbar ist, lässt sich – im Nachhinein – alles erklären. Da aber auch solche vermeintlichen Plötzlichkeiten nicht einfach vom Himmel fallen, sind auch sie erklärungsbedürftig. Zu klären ist, welche gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und Veränderungen „1968“ möglich gemacht haben. Ob „1968“ Ursache oder Effekt von Veränderungen war. Und was davon geblieben ist.

      Gab es 1968?
      5.0
    • Wie weiter mit...?

      • 67 pages
      • 3 hours of reading

      Das Werk untersucht die Relevanz der Ideen von acht bedeutenden Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlern des 19. und 20. Jahrhunderts für heutige soziale Fragen. Im Rahmen der Vortragsreihe „InstitutsMontage“ wurden Werke von Autoren wie Marx und Freud neu interpretiert und vernachlässigte Denkansätze hervorgehoben.

      Wie weiter mit...?
      4.0
    • Kursbuch 217

      Was wäre, wenn?

      • 160 pages
      • 6 hours of reading
      Kursbuch 217
      4.0
    • Armin Nassehi ist viel unterwegs. Auf Bahnhöfen und Flughäfen, in Hörsälen und bei Vorträgen auf Tagungen und Konferenzen. In seinen wunderbaren soziologischen Storys geht er der Frage Wie gehen die Menschen um mit der Perspektivenvielfalt der modernen Welt? Nassehi ist Flaneur, Nomade, reisender Beobachter. Im Alltagsdickicht deutscher Wirklichkeiten sucht er begehbare Pfade, die immer schwerer auffindbar sind. Er entlarvt nicht von oben herab, aber er schärft den Blick und öffnet die Augen für die Besonderheit und Merkwürdigkeit des scheinbar Normalen und Banalen. Bildlich in einem Taxi reist Nassehi durch die Gesellschaft und stürzt sich ins Getümmel produktiver Missver ständnisse, paradoxer Erkenntnisfährten und rhetorischer Sackgassen.

      Mit dem Taxi durch die Gesellschaft
      4.0
    • Kursbuch 205

      Musikbox

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      Musikboxen und Jukeboxen sind die Wundertüten des Musikalischen. Darin schlummern Standardhits, aber auch unbekannte Fundstücke und andere Juwelen. Die Kursbuch-Musikbox erscheint inmitten der Corona-Pandemie. Sie ist Hitparade, Essay-Pop, akademische Eigenkomposition und Eintauchen in schillernde Musikgeschichte(n). Ein Wurlitzer musikalischer Vielfalt und Differenz. Darin findet man Lockdown-Musikempfehlungen von Robert Habeck bis Ulrike Draesner, von Sibylle Lewitscharoff bis Jagoda Marinić, von Gustav Seibt bis Dmitrij Kapitelman. Ebenso Streifzüge durch Hitlisten, digitale Musik, durch das Symphonische und die Volksmusik. Wir treffen Gioachino Rossini beim Komponieren, beobachten Dirigentinnen in einer Männerdomäne sowie einen Rapper bei einem Schreibexperiment über Hiphop mit einem Universitätsprofessor. Ungewöhnliche Perspektiven, Sichtachsen und Tonlagen. Zum Klingen gebracht im Kursbuch 205: Musikbox.

      Kursbuch 205
      3.0
    • Gesellschaftliche Grundbegriffe

      Ein Glossar der öffentlichen Rede

      • 399 pages
      • 14 hours of reading

      Armin Nassehi beleuchtet in seinem neuen Werk zentrale gesellschaftliche Begriffe der Gegenwart wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit/Ungleichheit, Identität, Krise und Fremdheit. Diese Begriffe, ursprünglich im akademischen Kontext verankert, haben in öffentlichen Debatten ein Eigenleben entwickelt und beeinflussen wiederum den akademischen Diskurs. Nassehi strukturiert den Diskurs nicht durch die Festlegung einer „richtigen“ Bedeutung, sondern indem er die offensichtlichen und versteckten Funktionen dieser Begriffe untersucht. Er erkennt an, dass die Soziologie, wie Niklas Luhmann feststellte, neue Selbstbeschreibungen der Gesellschaft lediglich anregen kann, ohne sie durchzusetzen. Nassehis Analyse ist keine belehrende Aufforderung zum richtigen Sprechen, sondern eine methodische Untersuchung der Funktionen, die diese Begriffe in Debatten erfüllen. Die zentrale Frage ist, welches Problem durch ihren Gebrauch gelöst wird. Die Begriffe haben nicht nur historische, sondern auch praktische Bedeutungen, die in Debatten sichtbar werden. Wer die Funktionen dieser Begriffe versteht, kann öffentliche Debatten besser nachvollziehen. Nassehi richtet den Fokus sowohl auf den öffentlichen Gebrauch der Begriffe als auch auf ihre soziale Herkunft aus den Sozialwissenschaften und deren Rückwirkungen auf den Diskurs.

      Gesellschaftliche Grundbegriffe
      3.5
    • Muster

      Theorie der digitalen Gesellschaft

      Der Soziologe Armin Nassehi präsentiert in seiner neuen Gesellschaftstheorie eine differenzierte Sicht auf die Digitalisierung, die oft als revolutionär wahrgenommen wird. Er argumentiert, dass die digitale Technik nicht nur eine disruptive Kraft ist, sondern vielmehr eine ausgeklügelte Lösung für ein seit langem bestehendes Problem in modernen Gesellschaften: den Umgang mit unsichtbaren Mustern. Seit dem 19. Jahrhundert werden in funktional differenzierten Gesellschaften statistische Technologien eingesetzt, um menschliches Verhalten zu erkennen und zu regulieren. Nassehi zeigt, dass die Digitalisierung häufig als Störung und Herausforderung erlebt wird, die gewohnte Routinen infrage stellt. Er versucht, die digitale Technik innerhalb der Struktur der modernen Gesellschaft zu verankern und entwickelt die These, dass gesellschaftliche Regelmäßigkeiten und Muster die Grundlage für das ökonomische, politische und wissenschaftliche Potenzial der Digitalisierung bilden. Dadurch wird die Gesellschaft durch die Digitalisierung neu entdeckt. Nassehis Ansatz bietet eine unerwartete Perspektive auf die digitale Transformation und fordert dazu auf, die zugrunde liegenden Strukturen und Muster zu verstehen, die unser Leben prägen.

      Muster
      4.0
    • Kursbuch 198. Heimatt

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Ach, süße Heimat du bist immer nur interessant gewesen, als du längst verloren warst. Und als es dich gab, hat man nicht darüber reden müssen. Dass sie alle wieder über dich reden, müsste also ein Hinweis darauf sein, dass du gerade sehr fern bist. Aber am meisten Heimat war stets in der Ferne für die wandernden Gesellen oder die Historiker einer vermeintlichen Ordnung, die es nur in der Unordnung gibt, und für die fern der Heimat, die erst dort imaginieren, wo sie herkommen. Und doch: Dass sie dich wieder beschwören, muss doch etwas bedeuten. Und obgleich wir ein bisschen ermattet sind von der Diskussion um dich: Wir widmen dir ein Kursbuch, weil irgendwas dran sein muss, dass sie alle danach suchen, was du nie warst, aber wonach es offensichtlich irgendwie drängt und nicht nur die, die dich romantisch aufladen, sondern auch die, die sich fragen, wie lebbar diese Welt eigentlich ist und sein könnte. Und für wen sie wo Heimat sein kann. Oder sein soll. Oder sein will. Oder sein muss. Ach, süße Heimat! Mit Beiträgen von Naika Foroutan, Adrian Lobe, Dirk von Gehlen, Michael Brenner, Jürgen Dollase, Michael Haas, Maxim Biller, Katja Gasser, Georg Seeßlen, Robert Misik und Levi Israel Ufferfilge. Kunststrecke von Eran Shakine.

      Kursbuch 198. Heimatt
      2.0
    • Die moderne Gesellschaft ist in individualisierte Lebensformen zerfallen, geprägt von Pluralität und Perspektivität. Die Autoren präsentieren in 14 Kapiteln verschiedene soziologische Begriffe wie 'Postmoderne Gesellschaft' und 'multikulturelle Gesellschaft', um die Vielfalt der heutigen Gesellschaft zu verdeutlichen.

      Soziologische Gesellschaftsbegriffe. Konzepte moderner Zeitdiagnosen
      2.0
    • Pop regiert die Medienwelt. Befindlichkeit und Pose, Selbstdarstellung und Lebenswelt, Bekenntnis und Identifikation haben das Zepter übernommen. Form schlägt Inhalt! Medien werden zum Popevent. Die Bedeutung des Autors wird auf sein öffentliches Prestige degradiert. Der Zauber der Medien verglüht in den Selbstdarstellungsposen moderner Popkultur. Am Ende ist jeder ein Autor, ein Künstler oder ein Publisher.Vielen geht es um das Gefühl, recht zu haben. "Truthiness" nennt das der amerikanische Historiker Daniel T. Rodgers. Dafür braucht es Unschärfe, Ungenauigkeit und alternative Erörterungslagen. Fakten braucht man dazu nicht unbedingt. Und so kommt es, dass sich Meinung, Tagesaktualität, Gedankensplitter permanent aufs Neue verbreien und kein begründetes Ende in Form einer Wahrheit mehr zustande bringen. Denn alles, was wir denken und diskutieren, ist Anfang und Ende zugleich. Es wird remixed, recycelt und rebranded.

      #realitycheck_medien
      2.0
    • Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme

      Eine Einführung

      • 205 pages
      • 8 hours of reading

      Trotz ihrer Breitenwirkung ist Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme ohne Zweifel schwer zugänglich, weil sie erstens mit einer sehr komplizierten Terminologie arbeitet und zweitens auf theoretische Traditionen aufbaut, die dem geistes- und sozialwissenschaftlichen „Normalverbraucher“ relativ fremd sind. Die vorliegende Einführung wendet sich gleichermaßen an interessierte Leser, die zum ersten Mal mit Luhmanns Werk in Berührung kommen als auch an solche, die schon mit dem systemtheoretischen Paradigma vertraut sind und sich intensiver damit beschäftigen wollen. Zusammenfassende Erläuterungen der wichtigsten Grundbegriffe jeweils am Kapitelende und eine klar strukturierte Gliederung des Bandes in folgende Hauptteile erleichtern den Gebrauch dieser Einführung in Seminaren und im Selbststudium: 1. Allgemeine Systemtheorie 2. Theorie sozialer Systeme 3. Theorie der Gesellschaft 4. Diagnose der Gesellschaft

      Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme
      3.9
    • Kursbuch 223

      künstlich intelligent

      • 150 pages
      • 6 hours of reading

      Die Politik- und Kulturzeitschrift Kursbuch wird von Armin Nassehi, Sibylle Anderl und Peter Felixberger herausgegeben und erscheint viermal jährlich. Das Kursbuch bietet tiefgründige Analysen, inspirierende Essays und spannende Perspektiven auf die drängenden Themen unserer Zeit – für alle, die mehr wollen als das Offensichtliche. Sie können das Kursbuch auch im vergünstigten Abo beziehen. Mehr dazu auf unserer Webseite www.kursbuch.online, wo Sie neben Wissenswertem rund um die aktuelle Ausgabe auch weitere Informationen zu Autor:innen, Pressestimmen und Veranstaltungen finden. Darüber hinaus können Sie hier unseren kostenlosen Newsletter sowie den wöchentlichen Montagsblock der Herausgeber:innen abonnieren.

      Kursbuch 223
    • Kursbuch 222

      gewaltig autoritär

      • 136 pages
      • 5 hours of reading
      Kursbuch 222
    • Gesellschaft verstehen

      • 221 pages
      • 8 hours of reading

      25 Essays jenseits wissenschaftlicher Publikationsroutinen. Wunderbare Fundstücke und Einsichten. Eine intellektuelle Abenteuerreise durch die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts mit dem Soziologen Armin Nassehi, der sich als wissenschaftlicher Übersetzer und Vermittler soziologischer Theorien und Erkenntnisse gerne in aktuelle Debatten und Diskurse einmischt. Mit seiner großen aktuellen Einlassung zur Sarrazin-Debatte

      Gesellschaft verstehen
    • Das große Nein

      Eigendynamik und Tragik des gesellschaftlichen Protests

      Klimaproteste, Gelbwesten, PEGIDA, Occupy, Hongkong, Arabellion – die Anlässe sind vielfältig, die Inhalte unterschiedlich, und doch ist all diesen Protestbewegungen eines ihre formale Ähnlichkeit. Protest wird dann wahrscheinlich, wenn Interessen, Geltungsansprüche und Kritik an sich selbst erleben, dass sie sich in den eingefahrenen Routinen einer trägen Gesellschaft nicht durchsetzen können. Einerseits wird Protest damit zum Demokratiegenerator, versucht andererseits aber jener Vetospieler zu sein, den moderne Gesellschaftsstrukturen nicht zulassen. Die Grenzen, an die der Protest hierdurch stößt, initiieren eine merkwürdige Steigerungslogik und münden in einer strukturell tragischen In den Mühlsteinen der Gesellschaft, die es schafft, alle Opposition zu integrieren, verpufft der Protest.Dieses Buch erklärt, wie aus Kritik Protest wird, wie er eingebettet ist in die Kommunikationslogik unserer Zeit, wie sich seine Eigendynamik entfaltet und worin genau die Tragik des Protests besteht – ein Vademecum für all diejenigen, die gegenwärtige Protestformen ganz unterschiedlicher Couleur verstehen wollen. Keine Protestschrift, sondern eine Schrift über den Protest – über einen Sichtbarkeitsgenerator, der gesellschaftlichen Konflikten einen Ausdruck verleiht.

      Das große Nein
    • Unbehagen

      Theorie der überforderten Gesellschaft

      • 384 pages
      • 14 hours of reading

      Unbehagen Theorie der überforderten Gesellschaft

      Unbehagen
    • Kursbuch 201

      Menschenskinder!

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Kinder standen noch nie so im Scheinwerferlicht wie heute. Helikoptereltern planen und überwachen jeden ihrer Schritte. Werber und PR-Profis schleichen sich mit listigem Headline-Imperialismus an. PädagogInnen und LehrerInnen arbeiten sich an verwöhnten Prinzen und Prinzessinnen ab. Und agile Start-ups verführen sie einzutreten in bunt schillernde Spiele- und Medienwelten. Ein einziger großer Suchscheinwerfer! Das Kursbuch begibt sich deshalb an die Andockpunkte zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt. Wir erforschen Kindersprache, Kinderarmut, Kindermedizin und Kinderrechte. Wir nehmen Kinder ernst und reden über Widersprüche und Gegensätze. Beispielsweise über die steigende Zahl psychischer Erkrankungen, überhöhte Elternansprüche oder das Verschwinden autonom gestalteter Lebensräume. Und darüber, ob nur Kinder Kinder sind. Mit Beiträgen u.a. von: Palliativärztin Monika Führer, Hirnforscher Ernst Pöppel, Kinderbuchautorin Kirsten Boie, StoryDOCKS-Geschäftsführer Till Weitendorf, Armutssoziologe Gottfried Schweiger u.v.a. Special: 64-seitige Bildstrecke "Kinder als Erwachsene" von sieben international renommierten Fotografen.

      Kursbuch 201
    • Kursbuch 202

      Donner.Wetter.Klima.

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Empörte Aktivisten im Hambacher Forst, wütende SchülerInnen bei den Fridays for Future-Protesten, hitzige Debatten im Bundestag und doch nur ein Schmalspurprogramm zum Klimaschutz, Plastik in den Weltmeeren, Mikroplastik im Trinkwasser, Gletscherschmelze, Tiersterben, Flygskam! Natur- und Klimaschutz sind zum beherrschenden Thema einer übererregten Öffentlichkeit geworden – bis der globale Shutdown die Aufmerksamkeitsökonomie auf andere, viralere Themen lenkte. Bevor aber die Autos auf unseren Auto- und die Flugzeuge auf den Startbahnen die globale Wirtschaft wieder anrollen lassen und der Klimaschutz damit an einem Scheidepunkt steht, nutzen wir die Zeit, und sezieren das Klima der Debattenlage: Wer redet wie, was, wann und wo mit wem? Eisige Winde der Negation, Jetstreams der Erzürnung, Monsunregen der Kritik, Orkane des blinden Aktivismus – kann die Gesellschaft der existentiellen Bedrohung durch die Klimakrise auf diese Weise noch Herr werden? Wir schalten noch einmal zum Klima und durchleuchten, warum uns der Tanz der Perspektiven so durcheinanderwirbelt. Mit Beiträgen von Marlen Gabriele Arnold, Franz Josef Radermacher, Joachim Wille, Jörg Staude, Solvejg Nitzke, Berit Glanz u.v.m.

      Kursbuch 202
    • Kursbuch 210

      Im Vertrauen

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Vertrauen ist in diesen Zeiten ein Wert, der stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Im Ukrainekrieg wird gerade Vertrauen zwischen Ländern verspielt. Mit zivilisatorisch noch überhaupt nicht absehbaren Folgen. Die Corona-Pandemie hat zwischenmenschlich Gräben zwischen Geimpften und den Impfnaiven geschaffen. Kein Wunder, dass sich das Kursbuch auf die Spuren von Vertrauensverlust und Vertrauenskrise begibt. Wie immer aus einer spannenden Perspektivendifferenz, die sich den Widersprüchen und Paradoxierungen widmet. Rafaela Hillerbrand versucht eine Vertrauensbrücke zwischen Technikskeptikern und Technokraten zu schlagen. Christina von Braun zeichnet eine kleine Geschichte des Vertrauensverlustes in kapitalistischen Fakewelten nach. Im Interview mit Jan Philipp Reemtsma geht es um die Bedingungen von Vertrauensverlust in Kriegen und unter Gewalteinwirkung. Christopher Daase und Nicole Deitelhoff wiederum zeigen, ob es künftig überhaupt noch kooperative Sicherheitsnormen zwischen Ländern, UNO und supranationalen Institutionen geben kann. Lars Hochmann zeigt schließlich, welche wachsende Rolle Vertrauen in der Unternehmensführung spielt. In den Intermezzis geht es dieses Mal um die Frage, wann Vertrauen beginnt und wann sie aufhört. Es schreiben ein Kletterer, eine Polizistin, ein Blinder, ein Pilot, ein Astronaut und ein Taucher.

      Kursbuch 210
    • Kursbuch 209

      Ausnahmezustand Normalität

      • 152 pages
      • 6 hours of reading
      Kursbuch 209
    • Kursbuch 212

      Jetzt wird's knapp

      • 160 pages
      • 6 hours of reading
      Kursbuch 212
    • Kursbuch 215

      Soziale Konfliktzonen

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      Soziale Konflikte sind Konflikte um Verteilungsfragen. Seit vielen Jahren bestimmen sie den demokratischen Streit. Politische Machtkonflikte haben sich um zwei Achsen geordnet – einmal um den Ausgleich zwischen (ökonomischer) Freiheit und (sozialer) Sicherheit; zweitens um ein progressives oder konservatives Verhältnis zu Liberalisierung und Pluralisierung. Dass materielle Konflikte zunehmen, die soziale Frage eine neue Dynamik erhält, ist absehbar – verantwortlich sind die ökonomischen Folgen des Klimawandels, träge und veraltete Wirtschaftszweige, eine Überbürokratisierung von Genehmigungsverfahren, globale Konkurrenz usw. Dieses Kursbuch kreist um diese Konflikte. Hanna Lierses Beitrag nimmt die Persistenz sozialer Ungleichheitsstrukturen aufs Korn, Steffen Mau macht darauf aufmerksam, dass es sehr wohl soziale Konflikte in verschiedenen Feldern gibt, aber an der gerne behaupteten These der Polarisierung der Gesellschaft nichts dran ist, auch wenn sich die Ränder radikalisieren. Im Interview mit der Wiener Migrationsforscherin Judith Kohlenberger wird auf die Widersprüche und Nebenfolgen des europäischen Fluchtregimes hingewiesen. Die Intermezzi-Frage lautet dieses Mal: Wären Sie gerne sozialer? Antworten von Marlen van den Ecker, Helmut Hochschild, Elisabeth Niejahr, Mithu Sanyal, Michael Skirl und Oliver Weber. Oliver Unverzart beantwortet unsere Frage in Bildform.

      Kursbuch 215
    • Kursbuch 213

      Alles kein Zufall

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Die Welt, in der wir leben, ist von Zufällen, Wahrscheinlichkeiten und Pfadabhängigkeiten geprägt. Im Gegensatz dazu stehen geschlossene Weltbilder, in denen alles vorbestimmt ist und einen Sinn hat. Dieses Kursbuch wirbt für den Zufall. Katharina Nocun zeigt, warum bei Verschwörungserzählungen der Zufall nicht gilt: Alles hängt zusammen und führt zu einer schlüssigen Erklärung. Sibylle Anderl betrachtet die Rolle von Glück und Zufall in der Entwicklung des Universums und bezeichnet die Evolution als einmalig zufällig. Elena Esposito plädiert dafür, den Zufall neu zu denken und seine produktive Funktion wieder in den Fokus zu rücken. Armin Nassehi betont die Notwendigkeit des Zufalls. Im Gespräch mit Serendipity-Forscher Christian Busch wird gefordert, einen Sinn für den Zufall zu entwickeln, um resilienter zu werden. Die Frage für die Intermezzi lautete: Wie relevant ist für Sie der Zufall? Mit Texten von Danyal Bayaz, Dietmar Hansch, Tina Hildebrandt, Ursula Münch, Silke Schwandt, Olaf Unverzart und Pätrick Steller. Peter Felixberger blickt als Hundertjähriger auf 100 Jahre Zukunft zurück und bemerkt: „Selbst der größte Zufall könnte zufällig sein.“

      Kursbuch 213
    • Kursbuch 214

      Freund & Feind

      • 136 pages
      • 5 hours of reading

      Der Feind ist die höchste Steigerungsform des anderen, des Antipoden, des Gegners. In der politischen und militärischen Sprache ist er der unbedingte Gegner, dessen Zerstörung Ziel des Krieges ist. In der Weltgesellschaft gab es kaum eine Phase ohne Krieg und böse Feinde. Der Feind existiert nur im Gegensatz zum Freund, der uns nahe ist. Dieses Kursbuch beleuchtet die Widersprüche von Freundschaft und die Abgründe der Feindschaft. Das Denken in Freund-/Feind-Schemata ist zurück, mit all seinen Risiken und normativen Implikationen. Die Beiträge beziehen sich auf die Konsequenzen des russischen Krieges gegen die Ukraine und darüber hinaus. Constanze Stelzenmüller stellt aktuelle Ereignisse in einen systematischen Zusammenhang mit sicherheitspolitischen Denklücken, während Herfried Münkler die historische Genese des Freund-/Feind-Antagonismus untersucht. Der Biologe Josef H. Reichholf betrachtet die Natur als Feind und die feindlichen Antagonismen in ihr. Timo Storck analysiert innere Bilder, die antagonistisch werden können, und kommt zu dem Schluss, dass nicht die Feinde Angst machen, sondern die Angst selbst. Armin Nassehi schlägt eine Brücke zwischen dem Antagonismus von Freund und Feind und dem Fremden. Im Gespräch mit Natan Sznaider geht es um innere und äußere Antagonismen in Israel und die Figur des inneren Feindes. Die Intermezzi widmen sich der Frage: Wer ist Ihr Lieblingsfeind? Acht Autoren geben dazu unterschiedliche

      Kursbuch 214
    • Intelligenz hat es heute schwer. In den Wissenschaften ist sie als logozentrisches Weltbild längst infrage gestellt. Paradigmenwechsel und Methodenallerlei haben das helle Licht der Aufklärung eingetrübt. Der geistige Fortschritt zerbröselt in der Anarchie frei flottierender Intelligenzsysteme, die nimmer-müde neues Wissen und beliebige Erkenntnisse freisetzen. Neue Mythen in Tüten! Aufgewärmt über der Social-Media-Glut und schließlich als leuchten-der Pfad schimmernd. Um dann andernorts wieder als übertriebene Pose oder schwelendes Fundstück aufzutauchen. Ready to be mashed up again! Im Reagenzglas oder im schwarzen Loch irgendeines Ereignishorizonts. Hot shit! Der Schein der Intelligenz ist das neue Licht. Und das offenbare Wissen um die eigene Intelligenz schafft Allmachtsfantasien und diskursive Ausgrenzung. Das Kursbuch begibt sich deshalb auf eine Spurensuche. Überall dorthin, wo sich Intelligenz zu definieren versucht. Im Gehirn. In der Schule. In Robotern. In der Cloud. Die Autoren und Autorinnen erklären, erläutern, informieren und analysieren, wo wir noch warum Intelligenz vermuten dürfen. Eine Reise in die letzten Refugien intelligenter Forschung und noch intelligenteren Lebens.

      Unglaubliche Intelligenzen
    • Als das Kursbuch vor 200 Ausgaben antrat, zog es mit seinen Themen und Autoren in die Schlacht: Intellektuell mit Schwert und Schild ausgerüstet, bereit, den Kampf gegen das Schweigen auszufechten. Das Kursbuch etablierte einen Ort für Gemengelagen, die nach Diskussion lechzten, für die es aber kein Forum gab. Das Kursbuch war eine Stimme einer Generation, die darum bemüht war, ihre Fragen gegen die Tabuisierung durchzusetzen. Es war ein Vehikel von Kritik und Gegenkritik, einer linksliberalen Denkungsart, die sich jeder stumpfen Vereinnahmung entzog. Demgegenüber vereint unsere heutige Gesellschaft so viele – gleichzeitig nebeneinanderstehende – Perspektiven, dass kein Fluchtpunkt mehr als gemeinsam und legitim zu erkennen ist. Jede Kritik verhallt im Gebrabbel sich gegenseitig verstärkender Protestchen, jeder Protest – auch physisch in Form von Märschen, Demonstrationen, Happenings – entzündet allenfalls ein Glimmen einer Veränderungsdebatte. Die 200. Ausgabe des Kursbuchs kehrt kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest und Revolte heute legitimiert? Gibt es ein Früher im Heute? Wo ist der jakobinische Tugendterror noch zu finden? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen Frühsozialismus und Postmaterialismus? Was haben Popkultur und Klimaprotest gemeinsam? Gegen was kann man überhaupt noch sein?

      Revolte 2020
    • Tod, Modernität und Gesellschaft

      • 483 pages
      • 17 hours of reading

      Daß der Tod in modernen Gesellschaften „verdrängt“ wird, gehört zu den scheinbar sicheren Wissensbeständen des alltagsweltlichen common-sense. Hauptziel der Untersuchung ist, mit gesellschaftstheoretischen Mitteln dieses vermeintlich sichere Urteil auf seinen Gehalt kritisch zu überprüfen. Nach einer erkenntnistheoretischen und geistesgeschichtlichen Hinführung zum Thema bekommt die Formulierung einer sozialwissenschaftlich fundierten Theorie der Todesverdrängung, die die üblichen kulturkritischen Folien einer totalisierenden Vernunft- und Modernitätskritik vermeidet, einen zentralen Stellenwert. Die in einem letzten größeren Gedankenschritt formulierten „Überwindungsversuche“ moderner Todesverdrängung beziehen die Kriterien ihrer Kritik aus den Kategorien der Moderne selbst und nicht von einem extramundanen Standpunkt her.

      Tod, Modernität und Gesellschaft
    • Nein, das Kursbuch huldigt nicht dem Jugendwahn–aber dieses Kursbuch wird nur von Autorinnen und Autoren verfasst, die nicht älter als 36 Jahre sind. Wir wollen wissen, wie die jüngere Generation denkt, wie sie erreichbar ist, wie sie sich selbst anspricht, wie sie Welt und Gesellschaft sieht. Wir wollen wissen, ob sie so unpolitisch ist, wie behauptet wird, ob sie sich der neoliberalen Selbstoptimierung verschrieben hat, ob sie die Geschichten der Älteren glaubt oder ob sie schon andere Geschichten anbieten kann.

      Jugend forsch
    • Die letzte Stunde der Wahrheit

      • 344 pages
      • 13 hours of reading

      Wer heute die Gesellschaft zu beschreiben versucht, stößt auf ein grundlegendes Problem: Die alten Grenzziehungen funktionieren nicht mehr. Früher war man rechts oder links, progressiv oder konservativ, liberal oder sozialdemokratisch. In diesen Containern ließen sich alle Probleme vortrefflich lösen. Aber vor der Komplexität unserer Welt muss solch eindimensionales Denken kapitulieren und sich entweder in moralischen Appellen verlieren oder immer schon wissen, was richtig ist. Die Alternative ist ein neues vernetztes Denken, das mit Instabilität rechnet und Abweichungen liebt. Nassehi seziert messerscharf gängige Zeitdiagnosen und Diskurse, die auf naive Einsicht oder auf die `richtige´ Einstellung oder Moral setzen. Ein Buch gegen die Selbstüberschätzung und Selbstüberhöhung derer, die ihrem Publikum nach dem Mund reden. Das Buch enthält u. a. den lehrreichen Briefwechsel mit einem Verleger aus dem rechtskonservativen Milieu, einem Milieu, mit dem üblicherweise kein öffentlicher intellektueller Diskurs stattfindet. Es könnte jedoch, so Nassehi, ein fataler Fehler sein, das totzuschweigen. Im Gegenteil: Es sollte geradezu ein Akt intellektueller Redlichkeit sein, die Restriktionen und Illiberalität rechten Denkens im Dialog zu enthüllen.

      Die letzte Stunde der Wahrheit
    • Besser optimieren

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Schneller, höher, Optimieren gilt als Mantra der modernen Gesellschaft. Wir werden permanent angetrieben, noch ein Stück besser zu werden und die Strukturen um uns herum zu verbessern. Wir haben ständig die Wahl und werden stets vor die Wahl gestellt. Doch welche Folgen hat unser grenzenloser Drang zur Optimierung? Werden wir uns kaputtoptimieren und totverbessern, wie Niels Pfläging in seinem Beitrag befürchtet? "Wann können Sie sagen, dass ihr Leben gut war, statt auf einen weiteren Komparativ zu hoffen?", fragt Ökonom und Philosoph Birger P. Priddat zu Recht. Das Kursbuch 171 zum Schwerpunkt "Besser optimieren" widmet sich diesen Widersprüchen und Zwängen aus volkswirtschaftlicher, ingenieurwissenschaftlicher, mathematischer, bionischer, soziologischer sowie ästhetischer Perspektive. Mit Beiträgen von Jens Bisky, Birger P. Priddat, Niels Pfläging, Jörn Müller-Quade, Lydia Rea Hartl, Peter Felixberger, Thorsten Baensch, James Shikwati, Ingo Rechenberg, Sabine Maasen, Irmhild Saake, Christian Gansch, Armin Nassehi, Gert Heidenreich

      Besser optimieren
    • Moderne Gesellschaften sind hochgradig abhängig von Technologien und von technischen Entwicklungen, und wie nie zuvor haben ökologische Themen, die in der wissenschaftlichen Beobachtung den hybriden Charakter und die Untrennbarkeit von natürlicher Umwelt und technologischer Entwicklung entfalten, gesamtgesellschaftliche Relevanz. Das zentrale Problem der Energieversorgungssicherheit bei immer knapper werdenden Ressourcen sowie die Thematik des Klimawandels stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen, und die Dringlichkeit der Themen verdeutlicht, wie sehr Gesellschaftstheorie gefordert ist, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Die Arbeit liefert eine systemtheoretisch-empirische Auseinandersetzung mit der Fragestellung, ob und wie sich eine moderne Gesellschaft auf ökologische Herausforderungen einstellen kann und wie diese Fragen gesellschaftlich diskutiert werden beziehungsweise diskutiert werden können.

      Umweltsoziologie - 7: Die Paradoxie der Ökologie