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Gabriele Vasak

    Den Dritten das Brot
    Die Muse bin ich
    Sowieso allein
    Mauersegeln
    Sturzfliegen
    • Sturzfliegen

      Leben in Depressionen und Manien

      Drei Ebenen der Manisch-depressiven Krankheit werden in 'Sturzfliegen' eindrücklich dargestellt: Die Innenseite am Beispiel der Romanfigur Simon, der Alltag der Betroffenen durch zahlreiche Interviews mit realen Patienten und die fachliche Ebene aus der Sicht eines führenden Wissenschaftlers. Gabriele Vasak gelingt es, manisch-depressives Erleben begreiflich zu machen und damit den Betroffenen und ihren Angehörigen zu mehr Verständnis in der Öffentlichkeit zu verhelfen. Der Wiener Psychiater Prof. Dr. Heinz Katschnig erläutert den aktuellen Stand der Forschung über Ursachen der Manisch-depressiven Krankheit und zeigt, wie mit einer adäquaten Therapie ein weitgehend normales Leben geführt werden kann.

      Sturzfliegen
    • Lena und ihre beste - und einzige - Freundin Klara sind eine verschworene Gemeinschaft. Alles machen sie zusammen: Klamotten kaufen, Drogen konsumieren und Geld stehlen. Doch Klara duldet keine anderen Menschen in dieser engen und symbiotischen Freundschaft. Bis Lena Klaras Eifersucht nicht mehr ertragen kann. Lena erzählt in diesem packenden Monolog wie es soweit kam. Und warum sie sich immer noch allein fühlt.

      Sowieso allein
    • Vielleicht ist dies die Geschichte der Louise Colet, einer zu ihrer Zeit anerkannten und mehrfach von der Académie Francaise ausgezeichneten Schriftstellerin, heute vor allem bekannt als Geliebte und Brieffreundin eines später berühmt gewordenen Provinzdichters mit Namen Gustave Flaubert. Sicher ist, daß der damals unbekannte Dichter aus gutem Haus und die damals sehr bekannte Schrifstellerin in ewigen Geldnöten einander im Salon des Bildhauers Pradier kennenlernten, eine mehr als wechselvolle Liebesbeziehung eingingen und einander hunderte von Briefen schrieben, von denen nur die Flauberts an Colet erhalten sind. Sicher ist auch, daß Flaubert zur Zeit, als er seine Briefe an Louise Colet richtete, an einem der berühmtesten Romane der Weltliteratur gearbeitet hat, der „Madame Bovary“, und aus den Briefen geht hervor, daß er ihr seine ebenfalls berühmt gewordenen Schreibqualen und die Suche nach den mots jsutes für diesen Roman mehr als eindringlich berichtete.

      Die Muse bin ich
    • Den Dritten das Brot

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Ende des siebzehnten Jahrhunderts besiedelten die Donauschwaben die pannonische Tiefebene und bewirtschafteten das Land über fast zwei Jahrhunderte. Doch vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die deutschstämmigen Bürger kollektiv als Kriegsverbrecher verfolgt, enteignet und vertrieben. Marlenes Vater wurde in ein russisches Arbeitslager verschleppt, während sie, ihre Mutter und Großmutter in ein serbisches Internierungslager kamen, wo sie Hunger und Gewalt der Partisanen erlitten, bis sie nach zwei Jahren die Flucht nach Österreich schafften. Siebzig Jahre später erhält die heute achtzigjährige Marlene einen Brief aus Serbien, der sie dazu bewegt, mit ihrer Tochter Klara in die Vojvodina zu reisen und die Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Diese Reise wird zur Erinnerung an das oft verdrängte Schicksal der Donauschwaben im ehemaligen Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg, exemplifiziert durch das Schicksal unschuldiger Familien, die mit der Niederlage des Dritten Reiches zu einer kriminellen Minderheit erklärt wurden. Das Buch thematisiert die Versöhnung zwischen Menschen, die nie gehasst haben, und eine Wiederbegegnung, die Jahrzehnte früher hätte stattfinden sollen, nun aber im Lebenswinter der Protagonistinnen umso wertvoller wird.

      Den Dritten das Brot