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Jörg Völlnagel

    Von mehr als einer Welt - Die Künste der Aufklärung
    Alchemie
    Zwischen Kosmos und Pathos
    • Zwischen Kosmos und Pathos

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      Aby Warburg, one of the most important art-historians of the late nineteenth and early twentieth century, studied the "afterlife" of ancient motifs in European culture since the Renaissance, with the conviction that antiquity had an archetypical, emotional significance for Renaissance artists that is revealed in key motifs and core issues. Warburg’s final work was his Mnemosyne Atlas , a collection of nearly 1000 images summarizing his studies and showing new directions in visual culture. The book for the exhibition at the Gemäldegalerie, Berlin, presents nearly fifty original artworks from ten collections of the Staatliche Museen zu Berlin that Warburg selected for the atlas. They illustrate relationships between works and cultures that transcend the boundaries of time and space and simultaneously explain the complex thinking that underlies Warburg’s atlas exemplarily.

      Zwischen Kosmos und Pathos2020
    • Die europäische Aufklärung hat als Epoche der Literatur und Philosophie Weltgeschichte geschrieben. Ihre Bedeutung für die Bildende Kunst wird dagegen häufig übersehen. Zu Unrecht, denn die Aufklärung entdeckte in der Kunst eine Kraft, die unsere Welt verändern kann, indem sie neue Welten schafft. Dieser revolutionäre Gedanke steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Von Mehr als einer Welt". Sie ist inspiriert von der Spekulation der Aufklärer, dass unser Kosmos nur ein Universum von vielen ist, und trägt den Titel eines Buches, das wie kein anderes die Imagination der Aufklärer beflügelt hat: Bernard le Bovier de Fontenelles "Gespräche von mehr als einer Welt" von 1686. Das Kulturforum ist für dieses kunstgeschichtliche Panorama ein programmatischer Ort. Hier sind die Bildwelten der Aufklärung in einzigartiger Vielfalt und Dichte präsent: Die Gemäldegalerie besitzt die Meisterwerke von Chodowiecki, Tiepolo und Gainsborough, das Kupferstichkabinett beherbergt umfangreiche Bestände zu Goya, Hogarth und Piranesi, die Sammlungen der Kunstbibliothek und des Kunstgewerbemuseums umspannen das ganze Spektrum der Architektur, Raumkunst und Mode. Hinzu kommt die Staatsbibliothek mit ihren Nachlässen von Kant, Winckelmann und Leibniz, dessen Idee von der "besten aller möglichen Welten" die Künste bis heute inspiriert

      Von mehr als einer Welt - Die Künste der Aufklärung2012
    • Alchemie

      • 260 pages
      • 10 hours of reading

      Eindrücklicher noch als in den Texten werden die fabelhaften Geschichten der Alchemie in ihren Bildern erzählt. In zuweilen bizarrer Fantastik und dunkler Rätselhaftigkeit schildern sie den alchemistischen Prozess der Goldherstellung und künden sinnbildhaft von einer paradiesischen Existenz. Die fantastischen Bilderzählungen der Alchemie muten wie Märchen aus 1001 Nacht an. Sie handeln von Fabelwesen, Hermaphroditen und Königspaaren, vom Alten, das vergehen muss, um Neues entstehen zu lassen. Ihren Ausgang nehmen sie in den prächtigen Malereien spätmittelalterlicher Handschriften. Auch die alchemistischen Druckausgaben, die seit dem frühen 16. Jahrhundert verstärkt entstehen, setzen vielfach ganz auf die Kraft ihrer Darstellungen, die häufig von der Hand so namhafter Kupferstecher wie Matthäus Merian und Balthasar Schwan stammen. Opulent, grausam, zauberhaft und surreal – der besondere Reiz dieser Bilder liegt in ihrer allegorischen und ausgesprochen erfindungsreichen Bildsprache. Dass die ungeheure Faszination, die der alchemistische Prozess seit Jahrhunderten auf die Kreativität des Künstlers ausübt, bis heute ungebrochen ist, bezeugen unter anderem Werke von Max Ernst, Yves Klein, Anselm Kiefer und Sigmar Polke.

      Alchemie2012