Die Tabuisierung des Todes drängt Sterbende an den Rand der Gesellschaft und führt zu Angst und Hilflosigkeit. Annelie Keil und Henning Scherf fördern eine Gegenbewegung durch Hospizarbeit, Palliativmedizin und ehrenamtliche Hilfe. Sie reflektieren ihre Erfahrungen und rufen zu einer Kultur der Zuwendung auf.
Betroffene erzählen vom Pflegealltag in den Familien
272 pages
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Wer will das nicht: Die eigenen Eltern pflegen und gleichzeitig den Anforderungen des modernen Familien- und Berufslebens gerecht werden. Doch nur wenigen Menschen gelingt das. Da kann es schon vorkommen, dass Partnerschaften zerbrechen, die Kinder zu kurz kommen, finanzielle Probleme auftauchen, Streit unter Geschwistern entsteht, die eigene Berufskarriere leidet und Lebensentwürfe scheitern. Elke Worg hat mit vielen Betroffenen gesprochen. In ihrem Buch kommen Menschen zu Wort, die sich der Herausforderung gestellt haben und am Ende sagen konnten: Es war schwierig, aber irgendwie haben wir es geschafft. Und wir haben dabei sogar bereichernde Erfahrungen gemacht. Ein Buch, das kein Tabu verschweigt, keine Patentrezepte verspricht und dennoch Zuversicht verbreitet und Mut macht.
Wer älter wird, kann Erfahrungen aus früheren Lebensphasen abrufen - ein innerer Reichtum, ein mehr an Leben und eine Grundlage für die Fähigkeit, sich in andere, gerade in Jüngere einzufühlen. Der Zusammenhalt der Generationen sorgt für den Zusammenhalt der Gesellschaft und ist die Antwort auf den demografischen Wandel. Eine älter werdende Gesellschaft birgt auch eine Chance für die Jüngeren: Das Innehalten, der körperliche Zwang zur Unproduktivität gibt die Freiheit zum Denken und Hinterfragen. Der Muße folgt das Maßhalten, ohne das unsere Weltgesellschaft nicht überleben kann.
* So werden wir den demografischen Wandel meistern * Das Buch, das die Angst vor dem Tabuthema Alzheimer nimmt * Große mediale Relevanz des Themas * Die konsequente Fortsetzung des Bestsellers 'Grau ist bunt' Wie wollen wir alt sein? Und vor allem: Wie können wir würdig altern? Nicht weggesperrt in Altensilos, sondern gemeinsam mit anderen, mitten in der Gesellschaft? Dass das möglich ist und wie das geht zeigt Scherf, der sich dafür 'vor Ort' begeben hat, Heime besucht, mit alten Menschen mitgelebt hat. Entstanden ist Henning Scherfs persönliches Buch zur Lage der 'alten Alten'. Minuten-Pflege und Finanzprobleme müssen nicht sein. Scherf gibt konkrete und positive Antworten: Altsein ist eine Herausforderung. Aber sie ist zu bewältigen.
Henning Scherf ist ü Älterwerden - das ist nicht nur eine demografische Frage. Mut und Optimismus gehören dazu. Jeder kann selbst etwas tun für sein Glück, davon ist er überzeugt. Hier erzählt er sein Leben, sagt, was ihn zuversichtlich stimmt und was ihn zornig macht. Ein Buch mitten aus dem Leben, über das Leben. Deutlich und authentisch. Eine spannende Bilanz.
Viele Menschen denken über alternative Lebens- und Wohnformen nach. Jutta Besser stellt verschiedene Modelle für Jung und Alt vor - vom Ökodorf über soziale und sozialpolitische Wohnprojekte bis hin zu spirituellen Gemeinschaften - und berichtet über die Erfahrungen der Beteiligten. Im zweiten Teil des Buches: Informationen zur Planung, Finanzierung, Gemeinschaftsbildung und Konfliktvermeidung.
Henning Scherf ist eine Leitfigur unserer Gesellschaft. Er stellt dem allgemeinen Pessimismus seine positive Sicht entgegen. Wir selbst sind die Lösung der Krise. Nicht: Jeder für sich und alle gegen jeden, sondern Helfen, denn gegenseitige Unterstützung tut not. Das gilt im Kleinen und Großen, in der Familie, in der Nachbarschaft, in der ganzen Gesellschaft.
»Dieses uneitle Reisebuch lehrt den Leser, wie man Zusammenarbeit leben kann. Es ist, neben vielen nützlichen, auch tröstlichen Reflexionen, ein an der Praxis orientiertes, illusionsfreies Plädoyer für eine weltoffene, dem Menschen zugewandte Perspektive.« (Stuttgarter Nachrichten)