The real crisis in medicine today is not about economics, insurance, or managed care--it's about the loss of the fundamental human relationship between doctor and patient. In this wise and passionate book, one of our most eminent physicians reacquaints us with a classic notion often overlooked in modern health care with a human face, in which the time-honored art of healing guides doctors in their approach to patient care and their use of medical technology.Drawing on four decades of practice as a cardiologist and a vast knowledge of literature and medical history, Dr. Lown probes the heart and soul of the doctor-patient relationship. Insightful and accessible to all, The Lost Art of Healing describes how true healers use sympathetic listening and touch to hone their diagnostic skills, how language affects the perception of illness, how doctors and patients can cultivate a relationship of trust, and how patients can obtain the most complete and beneficial care through a combination of healing techniques and conventional practices.As Dr. Lown explains, the art of healing does not mean abandoning the spectacular advances of modern science, but rather incorporating them into a sensitive, humane, enlightened approach to medical care. With its urgent message and poignant, fascinating vignettes, The Lost Art of Healing is a book of vital, universal importance.
Bernard Lown Books




Die verlorene Kunst des Heilens
- 281 pages
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Nie zuvor konnte die Medizin so viel Gutes tun wie heute, und doch sind viele Patienten unzufrieden. Die Kunst des Heilens umfasst weit mehr als diagnostische Fähigkeiten und technisches Know-how; sie beruht vor allem auf einer gelungenen Arzt-Patienten-Beziehung. Bernard Lown, ein renommierter Arzt, propagiert ein neues Paradigma: eine Medizin mit menschlichem Gesicht, in der die Beziehung zwischen Patient und Arzt ebenso wichtig ist wie moderne medizinische Techniken. Diese Kunst des Heilens kann oft mehr erreichen als die Wunder der Medizintechnologie und hilft gleichzeitig, Gesundheitskosten effektiver zu bekämpfen als viele Strukturreformen im Gesundheitswesen. Lown, Gründer des „Lown Cardiovascular Center“ an der Harvard Medical School, ist ein weltweit anerkannter Kardiologe, der die Klassifikation von Herzrhythmusstörungen entwickelte und die Elektrodefibrillation erfand, die vielen das Leben gerettet hat. Statt eines Nobelpreises für Medizin erhielt er 1985 den Friedensnobelpreis für die Gründung der Vereinigung „Ärzte gegen den Atomkrieg“. In diesem Buch schildert Lown ohne moralisierenden Zeigefinger seine ärztlichen Erfahrungen, Erfolge und Fehler auf unterhaltsame und bereichernde Weise. Es enthält lebendige Kasuistiken, die Ärzte an eigene Erlebnisse erinnern und bietet ein ermutigendes Antidot gegen die oft deprimierenden Darstellungen des ärztlichen Alltags.
„Worte sind das mächtigste Hilfsmittel, das ein Arzt besitzt.“ Bernard Lown, Friedensnobelpreisträger und bedeutender Arzt, ermutigt in seinem Bestseller Ärzte weltweit zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Patienten. Seine Kampagne für eine Medizin mit menschlichem Gesicht geht weiter. Lown öffnet mit zahlreichen Impressionen und Reflexionen aus seiner bewegten Laufbahn den Blick auf eine Heilkunst, die diesen Namen verdient. Er betont die immense Bedeutung der Arzt-Patienten-Beziehung und die „Droge Arzt“ als das beste Heilmittel. Zudem zeigt er, wie man die Zeit mit Patienten effektiver nutzen kann, anstatt sofort mit Apparate-Tests zu beginnen. Im Dialog mit seiner Enkelin Melanie beantwortet er Fragen der jüngeren Generation: Ist körperliche Untersuchung in Zeiten technologischer Errungenschaften noch notwendig? Sind Hausbesuche zeitgemäß? Was unterscheidet den ärztlichen Alltag von Arztserien? Lown, Erfinder des Defibrillators, ist nicht nur ein Meister der Heilkunst, sondern auch der Erzählkunst. Er lehrt, dass ein guter Arzt Mut braucht, um seinen Idealen treu zu bleiben und menschliche Werte in der Medizin zu verteidigen, um der schleichenden Erosion der Humanität entgegenzuwirken.