Unsere Alltagswahrnehmung ist stets medial durchdrungen, Imagination und Projektion prägen den Alltag, aber auch unsere Entwürfe von Vergangenheit und Zukunft maßgeblich mit: Diese Beobachtung ist Ausgangspunkt der von Astrid Wege kuratierten Ausstellung 'Mehrfach belichtet / Multiple Exposure'. Die beteiligten KünstlerInnen verdichten vorhandene mediale Inszenierungen und verknüpfen das Zusammenspiel von medial geprägten und erlebten, vorgestellten und erinnerten Bildern und Versatzstücken teils mit einem biografischen Moment, das vorhandenen 'Scripts' folgt und sich ihnen zugleich entzieht.
Astrid Wege Books




Nicolas Pelzer
- 42 pages
- 2 hours of reading
Die monographische Publikation ist anläßlich der Einzelausstellung von Nicolas Pelzer in GLASMOOG Ausstellungsraum der KHM, Köln, vom 16. April bis 10. Mai 2009 erschienen.
Minimalism and After
- 336 pages
- 12 hours of reading
In their youth, Minimalism's elemental forms, serial accumulations and industrial materials argued consistently against abstract art's subjective gestures. Non-relational, non-hierarchical and anti-compositional were the words of the day. Despite all this, Minimalist work was and remains grounded in individual arguments, whether political, formal, art-reflective or purely aesthetic. Minimalism and After displays a broad spectrum of Minimalist work and explores the art world's continuing Minimalist tendencies from the 1960s to the present day, demonstrating the ways in which Minimal art has been understood and absorbed over decades and by generations. What young international artists might be better understood from the point of view of the history of Minimal art? Images here track the central criteria of Minimalism from today's the essentially sculptural presence of the picture-object, coolly geometrical structures, intuitively intelligible order and proportions, works presented so that they relate to the space and the viewer, rejecting a symbolic or narrative nature. Minimalism and After presents about 200 pieces by approximately 100 artists, including established players like Michael Heizer, Dan Graham and Robert Ryman and some of the younger crowd, including Liam Gillick and Michael Zahn. Essays consider national and stylistic contexts.
Charlotte Posenenske
- 125 pages
- 5 hours of reading
Charlotte Posenenske gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen der 1960er Jahre in Deutschland. Ihre stark auf Architektur bezogenen Objekte und Skulpturen betonen das Moment von Variabilität und Bewegung, wobei unterschiedliche Materialien wie Alu- und Stahlblech oder Pappe zum Einsatz kommen. Das Spiel mit Größenverhältnissen und die Reflexion des künstlerischen Arbeits- und Autorenbegriffs sowie der Rolle der BetrachterInnen sind wesentliche Aspekte des künstlerischen Ansatzes von Charlotte Posenenske. Die Ausstellung un der Katalog versammeln erstmals Arbeiten aus allen wichtigen Werkphasen der Künstlerin und lässt so ihre in kurzer Zeit vollzogene Entwicklung vom Bildraum der Malerei in den tatsächlichen Raum nachvollziehbar werden, eine Entwicklung, die u. a. durch Posenenskes Auseinandersetzung mit der Minimal Art beeinflusst wurde: Malerei aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren, Streifenbilder und Plastische Bilder aus der Mitte der 1960er Jahre, Reliefs (1967), die sowohl im Innen- als auch im Außenraum präsentierten Vierkantrohre (1967) und Drehflügel (1967/68), die letzte realisierte Werkgruppe, bevor Posenenske 1968 aufhörte, künstlerisch zu arbeiten.