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Maria Luise Braunsteiner

    Pädagoginnenbildung
    Zwischenrufer
    • Zur Gründung der Pädagogischen Hochschule ließ Erwin Rauscher eine handbemalte Eule als Aufsteck-Symbol prägen. Bei seiner Amtseinführung ersetzte er die üblichen Symbole Zepter, Kette und Stola durch handgeformte Lebkuchenherzen, die er an die Studierenden verteilte. Das waren Zeichen, und sie wurden verstanden: In den ersten fünf Jahren hat sich die Zahl der Studierenden an seiner Hochschule, die er als Hochschule „für“ Niederösterreich versteht, beinahe vervierfacht. Seine Leitworte „Subsidiarität“ und „Partizipation“, die „Bildung im Dialog“ erklären und umfassen, sind Leitwerte der Hochschule geworden, die 2011 ihr fünfjähriges Bestehen feiert. Diese Festschrift verdankt sich einem Wunsch, der von Zuhörenden und Besuchenden immer wieder geäußert worden ist, und versammelt Bausteine aus den Reden des Rektors, exemplarisch wie wörtlich festgehalten, zu vielfältigen Anlässen des Hochschulbetriebs. Es sind Botschaften an das Lehrersollen, in denen jede Silbe abgewogen ist: Darin stehen die Menschen und ihr Sein in der Mitte, nicht die Rolle des Beruflichen, und gerade darin bezeugt sich die Humanität der „Pädagogischen Liebe“. Die Texte sind kommentiert und illustriert von den „Zwischenrufen“ akademischer Freunde, Wegbegleiter, Ehrengäste und Personen in leitender Verantwortung für die Pädagogische Hochschule und das Hochschulwesen.

      Zwischenrufer
    • Pädagoginnenbildung

      Festschrift für Andreas Schnider

      • 529 pages
      • 19 hours of reading

      Im Jahr 2009 hat die Österreichische Bildungspolitik einen mutigen und zukunftsweisenden Schritt gesetzt: Sie gab den Anstoß für eine neue Pädagog*innenbildung. Ziel war es, in Kooperation von Pädagogischen Hochschulen und Universitäten die notwendige professionsorientierte und wissenschaftliche Qualifikation für alle Pädagog*innen sicherzustellen. Das vorliegende Buch zeichnet die Entwicklung der „PädagogInnenbildung NEU“ in Österreich aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Akteur*innen aus Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Politik nach - darunter acht ehemalige Minister*innen. Das Buch ist gleichzeitig eine Festschrift für Andreas Schnider anlässlich seines sechzigsten Geburtstags, der als Person sehr eng mit der „PädagogInnenbildung NEU“ verbunden ist. Große Reformen brauchen Zeit, um sich zu entfalten und zu wirken. Als Herausgeberinnen hoffen wir, dass dieses Buch nicht nur eine Bestandsaufnahme darsteltl, sondern auch Diskurse zur Weiterentwicklung der Pädagog*innenbildung in Österreich anregt.

      Pädagoginnenbildung